Studien der Woche

Splendid Research / YouGov / Innofact / Bitkom / Stiftung für Zukunftsfragen / Deutsche Post

Wir beginnen das Jahr mit ein paar Fragen: Kann man zu alt für die Disco sein? Mal wieder eine Sprachnachricht senden? Muss die Hose retour gehen? Können wir uns zusammenraufen? Gibt es Außerirdische? Beantworten können wir aktuell, wie viele Wunschzettel verschickt wurden.


Sprachnachrichten: Pro&Contra

71 Prozent der Befragten in Deutschland, die die Sprachnachrichten-Funktion ihres Messengers kennen, finden diese praktisch. Für 70 Prozent sind Sprachnachrichten hilfreich, um Missverständnisse zu vermeiden. 69 Prozent geben an, dass man sich über Sprachnachrichten besser ausdrücken kann. Für 60 Prozent sind sie persönlicher als schriftliche Nachrichten. Das am meisten genannte Gegenargument der Befragten: Wer Sprachnachrichten schickt, kann doch gleich anrufen, findet die Hälfte (58 Prozent) derer, die die Funktion bei ihrem Messenger kennen. 47 Prozent finden Sprachnachrichten zeitlich aufwendig abzuhören. Auch werfen 44 Prozent den Versendern vor, Sprachnachrichten nur zu verschicken, weil sie sich gerne reden hören.
Zur Studie von YouGov >>



Retour?!

Zwölf Prozent der Online-Einkäufe in Deutschland werden zurückgeschickt. Die meisten Retouren bringen die 14- bis 29-jährigen Online-Shopper auf den Weg (18 Prozent). Auch Frauen schicken mit 15 Prozent und damit jedem siebten Einkauf überdurchschnittlich viel zurück. Männer geben nicht einmal jeden zehnten Einkauf zur Retoure (neun Prozent). 51 Prozent der Online-Shopper geben an, Waren im Internet hin und wieder mit der festen Absicht zu bestellen, diese wieder zurückzuschicken, etwa um Kleidung in verschiedenen Größen auszuprobieren: 28 Prozent tun dies selten, 17 Prozent manchmal und 6 Prozent sogar regelmäßig.
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Scheidung?

16 Prozent der verheirateten Befragten sind oder waren sehr ernsthaft in Überlegungen sich zu trennen, 28 Prozent hat der Gedanke der Trennung schon einmal flüchtig gestreift. Dabei bleiben 38,8 Prozent wegen der Kinder beim Partner. 35 Prozent sind wegen der Überzeugung, dass eine Ehe nicht zu 100 Prozent perfekt sein und 33,3 Prozent trennen sich nicht, weil man sich trotzdem arrangieren kann.
Zur Innofact-Studie im Auftrag von iurFriend >>



Drängende Fragen

Ist die eigene Rente sicher, fragen sich 57 Prozent. Gefolgt von 56 Prozent, die sich fragen, ob sie immer in Frieden leben werden. Mehr als der Zeitpunkt des eigenen Todes (13 Prozent) oder die Frage, ob Himmel und Hölle existieren (28 Prozent), interessiert es 40 Prozent der Befragten in Deutschland, ob es außerirdisches Leben gibt. Auch die Erkenntnis, ob alles im Leben vorherbestimmt ist, oder ob es doch Zufälle gibt, wünschen sich viele (47 Prozent). Für 36 Prozent ist zudem die Frage nach dem Sinn des Lebens besonders relevant.
Zur Studie der Stiftung für Zukunftsfragen >>



588.568
Kinderbriefe und Wunschzettel haben der Weihnachtsmann, das Christkind und der Nikolaus in den sieben Weihnachtspostfilialen der Deutschen Post 2018 beantwortet >>

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