Studien der Woche

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Frühstücken und Zeitung lesen - das passt!
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Frühstücken und Zeitung lesen - das passt!
Heute ist der Internationale Tag der Freundschaft - vielleicht ein Anlass, sich mal wieder bei einem alten Freund zu melden? Außerdem haben uns Studien zu Sharing, Frühstücken, Reisen, digitales Stadium, Drogerieartikeln und Autofahrern erreicht.

Freunde

Im Schnitt haben die Deutschen 3,7 enge Freunde und zählen elf Personen zu ihrem erweiterten Freundeskreis. Ein ehrlicher Umgang zeichnet für 71 Prozent eine gute Freundschaft aus, weitere 70 Prozent wollen mit ihren Freunden über alles reden können. Auch ein ausgeglichenes Geben und Nehmen aus (70 Prozent) ist wichtig - genauso wie gemeinsame Werte und Überzeugungen (41 Prozent). Aber es wird auch akzeptiert, wenn der Freund „anders“ ist: 60 Prozent haben Freunde mit anderen politischen Ansichten, 51 Prozent mit anderen religiösen Überzeugungen, 58 Prozent mit einem geringeren Bildungsstand als dem eigenen, 46 Prozent mit anderer Herkunft, 38 Prozent mit einer anderen sexuellen Orientierung.
Zur Studie von Sinus und YouGov >>

Sharing

Sharing-Dienste bieten uns seit einer Weile an, Gegenstände zu teilen statt sie zu besitzen. In der Gesamtbevölkerung hat jeder Zehnte bislang einen Sharing-Dienst genutzt, unter den Jüngeren von 18 bis 29 Jahren ist es immerhin jeder Fünfte. Vor allem klassische Produkte oder Services, die auch vor der Digitalisierung bereits als „Mietmodell“ zu haben waren, werden genutzt: Automobil (58 Prozent) und Unterkünfte (46 Prozent). Auch das breite Feld der Güter, seien es Kleider oder Tickets, wird bereits stark frequentiert (42 Prozent), ebenso wie Medien (37 Prozent).
Zur Studie von Dialego >>

Frühstück

Knapp drei Viertel der Verbraucher (73 Prozent) sind „Heavy Frühstücker“ und frühstücken unter der Woche fast jeden Tag. Unter den Lesern der regionalen Tageszeitung sind es sogar 81 Prozent. Das Frühstück ist für die Verbraucher nicht nur irgendeine Mahlzeit, sondern erfüllt eine wichtige Funktion: 56 Prozent der „Heavy Frühstücker“ empfinden das Frühstück unter der Woche als eine wichtige Ruhe- und Auszeit, bevor der (Arbeits-)Tag losgeht. Gefrühstückt wird unter der Woche im Schnitt zwischen sieben und neun Uhr, am Wochenende liegt der Peak zwischen neun und elf Uhr. Unter der Woche hören 46 Prozent nebenbei Radio, 38 Prozent gehen online für Nachrichten und je 23 Prozent lesen eine Tageszeitung oder schauen fern. Bei den Regionalzeitungslesern ist die morgendliche Mahlzeit fest mit der Lektüre der Tageszeitung verbunden (48 Prozent).
Zur Studie von Dcore im Auftrag der Score Media Group >>

Reiselust

Bereits über ein Drittel (39,1 Prozent der digitalen User in Deutschland) bucht ihre Reise online: 21,4 Prozent dabei vor allem Hotels und Unterkünfte aller Art und 15 Prozent auch Flüge. Allerdings buchen nur 19,9 Prozent die komplette Reise über das Netz, hier kann das Reisebüro noch punkten. Das Potenzial an möglichen weiteren Kunden ist dabei sowohl für den Online- wie den Offline-Verkauf groß: 18,8 Prozent der deutschen Onliner interessieren sich für Reisen und Reiseziele, konnten aber in den vergangenen zwölf Monaten keinen Urlaub unternehmen.
Zur Analyse der AGOF >>

Smart Stadiums

Sportfans hätten gerne eine App mittels der sie einen Parkplatz in der Nähe des Stadions gegen Gebühr reservieren und eine spezielle Zufahrt/Einfahrt mit geringeren Wartezeiten nutzen könnten. Auch Mobile Ticketing und freies WLAN wären schön oder Getränke und/oder Snacks während des Spiels an den eigenen Platz bestellen. Für 56 Prozent würde der Stadionbesuch dadurch attraktiver. In der Zielgruppe der 16- bis 24-Jährigen steigt der Anteil auf 69 Prozent. Unter App-Affinen nehmen sogar 77 Prozent eine erhöhte Attraktivität war. Zudem besäße eine entsprechende App das Potenzial, bisherige Nicht-Stadiongänger zu einem Besuch zu motivieren: 63 Prozent der Fußballinteressierten, die bislang noch kein Stadion besucht haben, würde sich die Attraktivität des Stadionbesuchs durch die App erhöhen, 24 Prozent sogar deutlich.
Zur Studie von Facit Digital >>

In der Drogerie

Deutsche Konsumenten schätzen Eigenmarken im Drogeriebereich häufig als genauso gut ein wie Produkte von Markenherstellern (58 Prozent). Dabei ist für 42 Prozent der Befragten nicht der Preis ausschlaggebend ist, sondern vielmehr die gute Qualität der Handelsmarken. Zudem sind für 42 Prozent Handelsmarken- und Herstellermarkenartikel im Drogeriebereich äußerlich gar nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Nichtsdestotrotz stellen insbesondere jüngere Konsumenten (18 bis 39 Jahre) auch bei Handelsmarken im Drogeriebereich durchaus hohe Ansprüche an die äußerliche Erscheinung der Produkte: 26 Prozent ziehen bei einem schlichten Verpackungsdesign auch die Qualität des Produktes in Zweifel; 31 Prozent achten beim Kauf von Drogeriehandelsmarken sogar explizit darauf, dass ihm die Produkte vom Design her gefallen.
Zum Handelsmarkenmonitor von Ipsos und der Lebensmittel Zeitung (dfv mediengruppe) >>

Mit dem Auto unterwegs

16 Prozent der befragten Autofahrer sind schon mal einen Umweg gefahren, weil sie sich von einem anderen Auto verfolgt fühlten – ganz ohne Grund. Jeder Dritte gibt zu, als Beifahrer schon mal „mitgebremst“ zu haben, Frauen sind etwas anfälliger (38 Prozent) als Männer (27 Prozent). Fast jeder zweite Deutsche singt im Auto gern zu seinen Lieblingsliedern (46 Prozent), Frauen sind mit 60 Prozent aber doppelt so oft dabei vertreten wie Männer (31 Prozent). Und beim Tanken muss bei fast zwei Dritteln der Deutschen eine Null am Ende der Rechnugssumme stehen –bei den Unter-30-Jähreingen ist das sogar für drei Viertel wichtig.
Zur Studie von Innofact für das Portal „CarGurus“ >>

Konsumklima

Der eskalierende Handelskonflikt der EU mit den Vereinigten Staaten beeinträchtigt bei den deutschen Verbrauchern bislang offenbar nur die Konjunkturerwartungen, die erneut deutliche Einbußen hinnehmen und damit ihre Talfahrt fortsetzen. Dagegen zeigen sich sowohl die Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung bislang davon unbeeindruckt und bestätigen im Juli ihr ohnehin exzellentes Niveau. Da die Sparneigung zuletzt gestiegen ist, geht das Konsumklima leicht zurück.
Zur Studie der GfK >>

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