Studien der Woche

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Die Generation Z hat Angst vor dem Klimawandel und wird gerne geduzt. Währenddessen sorgen sich etliche Menschen weltweit um die Verwendung von künstlicher Intelligenz. Außerdem: Krankenkassenwechsel, Dieselfahrzeuge und die Beratungsqualität von Autohäusern zu E-Autos.

Fridays for Future. 24 Prozent der befragten 14- bis 24-Jährigen haben schon einmal an einer Fridays for Future Veranstaltung teilgenommen. „Der Klimawandel macht mir große Angst“ sagen 68 Prozent; 75 Prozent haben das Gefühl, die Jungen müssten die Fehler der Älteren beim Klimaschutz ausbaden. Auch bei der Pflichtzuweisung scheinen sich die Befragten einig zu sein: Sie sehen vor allem Politik (69 Prozent) und Wirtschaft (49 Prozent) in der Verantwortung. 70 Prozent glauben, dass auch die junge Generation selbst etwas für den Klimaschutz tun kann. 56 Prozent setzen das bereits um, indem sie beispielsweise bei kurzen Strecken ÖPNV oder Rad nutzen bzw. zu Fuß gehen. Aufholbedarf gibt es im Bereich Lebensmittel: Auf Regionalität und Saisonalität achten beim Einkauf nur 22 Prozent, während nur 19 Prozent auf Fast Food, Lieferessen und Coffee-to-go verzichten.

Zur Fridays For Future Sudie des Sinus Instituts



Krankenkassen-Wechsel. 10 Prozent aller befragten Deutschen und West-Schweizer sind bereit, im Jahr 2019 ihre Krankenkasse zu wechseln. Vor allem junge Menschen zeigen eine hohe Wechselbereitschaft:  Während 19 Prozent der 18- bis 29-Jährigen ihre Krankenkasse wechseln möchten, sind es bei den 45- bis 59-Jährigen nur sieben Prozent und bei den 60- bis 79-Jährigen lediglich ein Prozent. Hauptgrund für den Wechsel ist mit 74 Prozent ein günstigeres Alternativangebot, während vor allem guter Service (54 Prozent) die Befragten davon abhält, die Krankenkasse zu wechseln. Bei der Frage, über welches Medium sich die Befragten zu einem Wechsel informieren, liegen Online-Vergleichsportale mit Abstand auf Platz 1 (64 Prozent).

Zur Studie zum Krankenkassenwechsel des Link Insituts


Dieselfahrzeuge. 63 Prozent der befragten Europäer geben an, beim nächsten Autokauf kein Dieselauto kaufen zu wollen. Offener zeigen sich die Befragten gegenüber Hybridautos: 50 Prozent würden ein Hybrid-Modell in Betracht ziehen, 42 Prozent Elektrofahrzeuge und 41 Prozent Benziner. Von den 38 Prozent, die einen Diesel kaufen würden, legen 25 Prozent dabei Wert auf ein Modell mit neuester Abgasnorm. Apropos Abgas: 9 Prozent der europaweit befragten sind der Meinung, das Abgasthema wird überbewertet. 17 Prozent der befragten Deutschen teilen diese Einschätzung, während nur drei Prozent der in Italien Befragten dieser Aussage zustimmen.

Zur Diesel-Studie von Innofact

© transfer Institut
Wie steht es um die telefonische Beratungsqualität von Autohäusern zu Elektro-Autos? Eine Studie des transfer Instituts gibt Aufschluss. Zur Studie>>



Künstliche Intelligenz. 41 Prozent der weltweit Befragten blicken mit Sorge auf die Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI). 48 Prozent befürworten eine strengere Regulierung der Verwendung von KI durch Unternehmen, während 40 Prozent der Meinung sind, auch die Nutzung von KI durch die Regierung sollte stärker beschränkt werden. Ein generelles Verbot von KI fänden jedoch nur 19 Prozent gut.

Zur KI-Studie von Ipsos


Duzen in der Markenkommunikation. Instagram ist der Duz-Kanal schlechthin: 82 Prozent der Befragten Instagram-Nutzer gaben an, auf der Plattform von Unternehmen lieber geduzt werden zu wollen, und das über alle Altersgruppen hinweg. Anders sieht es bei Xing und LinkedIn aus: Dort präferieren nur 36 Prozent der Nutzer das Du. Generell fallen Unterschiede zwischen den Generationen auf. Während etwa ein Viertel der Befragten in den Altersgruppen bis 44 es sympathisch findet, auf Unternehmenswebsites geduzt zu werden, sind es bei den über 45-Jährigen nur noch 19 Prozent. Ähnlich sieht es im stationären Handel aus. Dort stört es 35 Prozent der 16- bis 24-Jährigen nicht, wenn sie geduzt werden. Bei den über 45-Jährigen sind es nur noch 22 Prozent.

Zur Appinio-Studie zum Duzen und Siezen in der Markenkommunikation

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