Studien der Woche

Score Media/ Splendid Research/ YouGov/ Facit Research/ Norstat

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Baden-Württemberger grillen häufiger als die Sachsen, aber aus den gleichen Gründen. Vor Sprachassistentin Siri hat so mancher Angst und 30 Prozent der Deutschen nascht gerne nachhaltig. Weitere Themen: Uber und E-Mobility.

Score Media

Für mehr als drei Viertel der Deutschen gehört das alljährliche Grillen zum Sommer dazu. Von den Lesern regionaler Tageszeitungen grillen sogar 80 Prozent; und das circa einmal pro Woche. Dagegen grillen nur 38 Prozent der Bundesbürger wöchentlich. Auch regional variiert die Bereitschaft zum Grillen: So wird in Baden-Württemberg mit 41 Prozent tendenziell deutlich häufiger gegrillt als in den ostdeutschen Bundesländern (31 Prozent). Die Gründe für einen Grillabend sind jedoch zwischen den Ländern ähnlich: 90 Prozent nutzen den Tag gerne zur Zusammenkunft mit der Familie beziehungsweise mit den Freunden (74 Prozent). 82 Prozent grillen außerdem, weil es „lecker schmeckt“ und 76 Prozent weil es „Spaß macht“. Dass Grillen (noch) Männersache ist, zeigt auch die Tatsache, dass 76 Prozent der Männer angeben, selbst am Grill zu stehen, während nur 38 Prozent der Frauen das gleiche angeben. Geht es um die Qualität des Grillguts, achtet jeder Zweite bereits beim Einkauf auf die Herkunft des Fleisches und auf entsprechende Gütesiegel. 81 Prozent kaufen ihr Fleisch an der Frischetheke, mehr als 70 Prozent kauft beim Metzger und 63 Prozent der Grillmeister greift ins Kühlregal. Am beliebtesten sind immer noch Würstchen (76 Prozent), Schweinefleisch (65 Prozent), Geflügel (59 Prozent), Spieße (46 Prozent) und Rindfleisch (42 Prozent).

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Splendid Research

60 Prozent der Deutschen haben bereits digitale Sprachassistenten wie Siri oder Alexa verwendet. Diese überzeugen jeweils durch unterschiedliche Stärken: So schätzen 81 Prozent der Nutzer von Amazons Alexa die angenehme Stimme, während drei Viertel der Nutzer des Google Assistant die praktischen Funktionen als Vorteil sehen. Siri von Apple liegt bei beiden Eigenschaften hinter den beiden anderen Sprachassistenten. Für 33 der Nutzer gehört Alexa mittlerweile zur Familie, nur neun Prozent sagen das gleiche über Siri. Im Gegenteil: Fast jedem Fünften macht Siri gar manchmal Angst. Genutzt werden digitale Sprachassistenten unter anderem, um Nachrichten zu verfolgen (53 Prozent). Mehr als die Hälfte nutzt sie außerdem um Musik und Hörspiele zu streamen. Trotzdem stehen einige Nicht-Nutzer den Sprachassistenten noch kritisch gegenüber. So möchten 35 Prozent der Nicht-Nutzer, aufgrund von Datenschutzbedenken, keine Sprachassistenten verwenden. Der Rest der Nutzer sieht schlicht keinen Sinn in der Verwendung.

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YouGov

35 Prozent der Deutschen können sich vorstellen den US-amerikanischen Fahrdienst Uber zu nutzen, 46 Prozent sprechen sich dagegen aus. Demnach ist die Nutzungsbereitschaft besonders bei jüngeren Generationen hoch: Fast die Hälfte der 18-bis 24-Jährigen kann sich eine Uber-Fahrt vorstellen, im Vergleich zu 30 Prozent der über 55-Jährigen. Auch zwischen Parteianhängern gibt es Unterschiede: Während sich 52 Prozent der FDP-Anhänger vorstellen kann, die Uber-App zu nutzen, ist das nur bei 33 Prozent der Anhänger der Linken der Fall.

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Facit Research

Nachhaltigkeit liegt aktuell auch bei Süßwaren im Trend: Knapp 30 Prozent  der Konsumenten geben an, sich im vergangenen Jahr für nachhaltige Süßwaren entschieden zu haben. Für 62 Prozent sind zudem natürliche Inhaltsstoffe wichtig, allerdings kaufen nur 14 Prozent explizit Bio-Süßwaren. Auch die Vermeidung von Plastik ist den Verbrauchern immer wichtiger. Mehr als die Hälfte der Verbraucher möchte beim Kauf von Süßwaren Verpackungsmüll möglichst vermeiden. Aus Sicht der Verbraucher gehören besonders Granini Bonbons, Feodora und Sarotti zu den nachhaltigsten Süßwarenmarken.

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Norstat

Grundsätzlich stehen deutsche Autofahrer dem Geschäftsmodell „Functions on Demand“, bei dem digitale Zusatzangebote zur Grundausstattung des Autos kostenpflichtig hinzugebucht werden können, offen gegenüber. Lediglich ältere Autofahrer über 60 Jahre lehnen das Modell mehrheitlich ab. Bei jüngeren Autofahrern unter 30 Jahren sind dagegen nur knapp 30 Prozent nicht bereit, regelmäßig Geld für Zusatzfunktionen auszugeben. Drei von zehn Autofahrern sehen es als Vorteil, das eigene Auto nach individuellen Bedürfnissen konfigurieren zu können. Mit 60 Prozent Zustimmung ist der Parkassistent klarer Favorit bei den Zusatzfunktionen. Weitere beliebte Funktionen sind das Navigationssystem (50 Prozent) und die Sitzheizung (49 Prozent).

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