Studien der Woche

Rogator & exeo / Dynata / Adobe & Advanis / Mood Media & Censuswide

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Es ist soweit: Weihnachtsshopping! Last Christmas hören und vor Ort in die Stimmung eintauchen. Also vielleicht mal raus aus dem Homeoffice? Damit das auch klappt für die Marken, sollten diese sorgfältig mit Kundendaten umgehen. Und: Der Klimawandel ist immer noch nicht für alle real.

Arbeitsalltag

Im September 2021 werden in Deutschland im Mittel 27 Prozent der Arbeitstage im Homeoffice geleistet (zum Vergleich: November 2020 36 Prozent). In der Schweiz (32 Prozent) und in Schweden (37 Prozent) liegen die Homeoffice-Quoten deutlich höher. Für die Beschäftigten in Schweden ergeben sich insgesamt die geringsten Senkungen der Homeoffice-Quote im Zeitverlauf. Etwa 39 Prozent der befragten Beschäftigten in Deutschland bewerten eine dauerhafte Tätigkeit im Homeoffice für sich persönlich als problematisch. Dieser Wert ist allerdings vor allem bei Befragten hoch, die aktuell nicht im Homeoffice arbeiten (46 Prozent), bei Personen mit überwiegender Homeoffice-Tätigkeit liegt die Zustimmung nur bei 24 Prozent.
Über die Studie

„OpinionTRAIN“ ist eine Studie zur Bewertung von Trends und des Wertewandels in der Bevölkerung (Kooperation von der Rogator AG und der exeo Strategic Consulting AG). Grundlage der Untersuchung ist eine Online-Befragung von 2.500 Personen (18-80 Jahre) in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Schweden.
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Klimawandel

Für 84 Prozent der Befragten ist der Klimawandel real; 69 Prozent sind sich da „100 Prozent sicher“ oder „ziemlich sicher“. Des Weiteren halten es 69 Prozent der Befragten weltweit für „extrem“ oder „sehr“ dringend, den Klimawandel zu bekämpfen. Außerdem gaben Befragte, die an den Klimawandel glauben, an, dass sie sich Investitionen in saubere Energie und nachhaltige Unternehmen (60 Prozent), die Einführung nachhaltiger Geschäftsabläufe (59 Prozent) und die Verpflichtung zu einem Netto-Null-Ziel bei Kohlendioxidemissionen (53 Prozent) als Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels von den Unternehmen wünschen.
Über die Studie
Für die Studie „Global Consumer Trends: The Urgent Fight Against Climate Change“ wurden von Dynata insgesamt 12.096 Personen in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Deutschland, den Niederlanden, Italien, China, Japan, Indien und Australien vom 28. September bis 5. Oktober 2021 befragt.
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Vertrauensbruch

Marken gefährden das Vertrauen von Kundinnen und Kunden auf verschiedene Weise, insbesondere durch die Art der Verwendung ihrer Daten. Hier die drei der häufigsten Gründe, sich von einer Marke abzuwenden:

  • Sie sind mir unheimlich (44 Prozent): Sie verfolgen mich online/auf meinen mobilen Geräten ohne meine Erlaubnis, senden E-Mails/Mitteilungen, obwohl ich mich nicht erinnere, ihnen meine Daten gegeben zu haben.
  • Sie sind nervig (43 Prozent): Sie schicken mir zu viele Mitteilungen, kommunizieren ihre Datenschutzrichtlinien nicht klar oder informieren mich nicht darüber, was sie mit meinen Daten machen.
  • Sie enttäuschen mich (38 Prozent): Die Produkte oder Dienstleistungen entsprechen nicht meinen Bedürfnissen – niedrige Qualität, zu teuer oder zu kompliziert.

Über die Studie
Die Studie „Future of Marketing" von Adobe wurde von Advanis im August 2021 durchgeführt. Dabei wurden weltweit 6.000 Verbraucherinnen und Verbraucher, Marketingfachleute und Marketingentscheidende (SVP oder höher) befragt, um die Praxis des Marketings und seine Auswirkungen besser zu verstehen. In Deutschland wurden 1.008 Verbraucherinnen und Verbraucher, 338 Marketingfachleute und 248 Marketingentscheidende (SVP oder höher) befragt.
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Einkaufserlebnis

25 Prozent der Befragten wünscht sich für die Weihnachtszeit besondere Einkaufserlebnisse und erwartet eine stimmungsvolle Atmosphäre in den Geschäften. Um Menschenmassen zu vermeiden, wären für 27 Prozent private Einkaufserlebnisse wie Late-Shopping-Abende und Maßnahmen zur Vermeidung von Menschenansammlungen wie z.B. die Begrenzung der Kundenanzahl im Geschäft (24 Prozent) der richtige Weg. Allerdings planen 40 Prozent eher online einzukaufen. 38 Prozent der Befragten bevorzugen es, ihre Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr in Geschäften zu erledigen; denn vor Ort besteht die Möglichkeit, die Produkte an- und auszuprobieren (34 Prozent), zu stöbern und neue Dinge zu entdecken (29 Prozent).
Über die Studie

Für Mood Media, einem Unternehmen für In-Store-Medienlösungen, befragte das Censuswide Mitte Oktober mehr als 2.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
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