Studien der Woche

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Fußball geht immer
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Fußball geht immer
Ein Blick in die Zukunft ist immer beliebt, besonders wenn man beim Sonnenschein die Seele baumeln lassen kann. Aber einkaufen muss man dennoch immer wieder und da beruhigt die Gewohnheit. Das gilt auch fürs Zeitungslesen und für die dort wahrgenommene Werbung. Wobei Neuer und Müller wohl heutzutage eher einer Fata Morgana gleichen.

Blick ins Jahr 2025: Das Kölner rheingold institut hat gemeinsam mit GS1 Germany, PwC Deutschland und Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleitung einen Blick in die Zukunft der Konsumgüterbranche. In sieben Szenarien werden die wichtigsten Trends der Branche in der Studie 2025: Smart Value Networks dargestellt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen entsteht Anfang 2019 eine Roadmap als Orientierungshilfe und ein Leitfaden für die Konsumgüterbranche. >>

… und wie sieht es in 100 Jahren aus? Müssen wir in 100 Jahren noch arbeiten? Welche Formen von Intelligenz werden sich entwickeln? Werden wir neurologisch und kognitiv optimiert sein? Wie wird eine Geburt aussehen? Welche Krankheiten werden bis 2115 verschwinden? Solche Fragen geht die Langzeitstudie "Die Zukunft deiner Kinder" nach. Um einen öffentlichen Diskurs über die Gestaltungsmöglichkeiten der Zukunft anzuregen hat 2bAhead mit der Delphi-Methode im vergangenen Jahr angefangen Experten zu befragen. Erste Ergebnisse sind bereits einzusehen. >>

Fährt uns bald der autonome Bus? Auch Dialego schaut in die Zukunft. Wobei ein autonomer Bus im Straßenverkehr nicht mehr ganz so weit weg erscheint. Verbunden mit der Idee von beliebigem Ort zu starten und Mitfahrer unterwegs mitzunehmen, kommen den Befragten tatsächlich überwiegend positive Gedanken. Der neue Service ist interessant, weil er flexibel und praktisch ist. Die Idee gefällt den Menschen insgesamt zunächst einmal gut. >>

Wen haben Sie gesehen? Deutschland ist raus, aber Fußball ist weiterhin aktuell. Innofact hat gefragt, welche Prominente in den letzten vier Wochen in der Werbung aufgefallen sind? Besonders häufig war dies Thomas Müller, der Stürmer der Nationalmannschaft, außerdem Torwart Manuel Neuer und der Trainer Jürgen Klopp. Was der Einsatz von Prominenten in der Werbung bringt, ist umstritten. Häufig können sich Verbraucher zwar an den Fußballer oder Künstler erinnern, aber nicht mehr an das Produkt, für das er wirbt. >>

Verpackungs-Check bei Eiern. Die Appino-Umfrage-App hat sich mit dem Einkaufsverhalten beschäftigt. Dabei kam heraus, dass Deutsche Routine mögen. 60 Prozent wählen immer die gleichen Wege, kaufen die gleichen Produkte. Im Laden wird dann gerne auch die Qualität der Waren geprüft. Rund ein Drittel scheut sich nicht vor dem „Hand-Test“ bei Obst und Gemüse und in die Eierverpackung schauen 79 Prozent bei jedem Kauf, 12 Prozent schauen manchmal nach, ob ein Ei zu Bruch gegangen ist und nur 4 Prozent sind risikofreudig. Übrigens: 5 Prozent kaufen gar keine Eier. >>

Routine auch beim Zeitungslesen. Immerhin 79 Prozent der Deutschen erreicht jeden Monat eine regionale Tageszeitung, ob auf Papier, am Laptop, per Smartphone oder als E-Paper, so die Zeitungsfacetten 2018, eine Studie des Crossmedia-Vermarkters Score Media Group. Das digitale Angebot besticht dabei durch Aktualität (84 Prozent), punktet die gedruckte Ausgabe durch eine besseren Einordnung der Themen und die Informationstiefe (jeweils 62 Prozent). Werbung wird auf beiden Kanälen akzeptiert. >>





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