Studien der Woche

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56 Prozent würden sich laut COSMO-Studie (eher) gegen COVID-19 impfen lassen. Damit ist die Impfbereitschaft seit Anfang Dezember deutlich gestiegen (48 Prozent). Gestiegen ist auch das Vertrauen in die Sicherheit von Impfungen; dies pendelt sich auf einem erhöhten Niveau ein und ist nach wie vor der wichtigste Einflussfaktor auf die Impfbereitschaft.
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56 Prozent würden sich laut COSMO-Studie (eher) gegen COVID-19 impfen lassen. Damit ist die Impfbereitschaft seit Anfang Dezember deutlich gestiegen (48 Prozent). Gestiegen ist auch das Vertrauen in die Sicherheit von Impfungen; dies pendelt sich auf einem erhöhten Niveau ein und ist nach wie vor der wichtigste Einflussfaktor auf die Impfbereitschaft.
Corona und kein Ende - das macht auch der Psyche zu schaffen. Wie geht es mit Homeoffice weiter? Die Mode-Branche wird gerade durchgeschüttelt, da kommt es auch aufs Marketing an: Wo platziert man Anzeigen am wirkungsvollsten? Mit einem Blick zu unseren Nachbarn nach Österreich und in die Schweiz schließen wir.

Psyche & Corona

Insgesamt 55 Prozent empfinden ihre persönliche Situation momentan als belastend. Das Belastungsempfinden ist seit Anfang September in allen Altersgruppen gestiegen, über Weihnachten etwas gesunken und nun wieder gestiegen. Insbesondere Jüngere unter 30 Jahren sind besonders belastet (64 Prozent, Höchststand seit März 2020), angespannt, ängstlich und einsam. Auch jene, die alleine wohnen, geben ein erhöhtes Einsamkeitsempfinden an. Die Häufigkeit, mit der im Homeoffice gearbeitet wird, hat allerdings keinen nachweisbaren Effekt auf die Lebenszufriedenheit und die situative Belastung. 75 Prozent der Befragten, bei denen das Arbeiten im Home-Office prinzipiell möglich ist, geben an, dies auch zumindest gelegentlich zu tun.
Über die Studie
Im Auftrag des COSMO-Konsortiums führt Respondi regelmäßig die Datenerhebung für das COVID-19 Snapshot Monitoring (COSMO) durch. COSMO ist ein Gemeinschaftsprojekt von Universität Erfurt, Robert Koch Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Leibniz-Institut für Psychologie, Science Media Center, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und Yale Institute for Global Health.
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Homeoffice & Corona

Insgesamt waren während des Lockdowns 48 Prozent zumindest teilweise von zu Hause aus tätig – 19 Prozent davon sogar ausschließlich. 71 Prozent dieser Umfrageteilnehmer und -innen geben an, gerne im Homeoffice zu arbeiten. Für die Zukunft wünschen sich 60 Prozent der Beschäftigten, zumindest teilweise im Home-Office zu arbeiten; 16 Prozent würden gerne komplett darauf umsteigen. Jede/r Dritte wäre sogar bereit, für eine verstärkte Möglichkeit zum Homeoffice auf einen Teil des Gehalts zu verzichten.
Über die Studie
Für die Panelstudie zum Arbeiten während der Corona-Pandemie beantworteten 1.000 zufällig ausgewählte Personen in Deutschland, zwischen dem 10. und 18. November 2020, einen Online-Fragebogen von Netigate. Die Befragten waren zu 53 Prozent Männer und zu 47 Prozent Frauen. Alle Befragten waren zum Erhebungszeitpunkt in Voll- oder Teilzeit angestellt und verteilen sich auf ein breites Spektrum an Branchen.
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Mode & Corona

Modeunternehmen stehen vor immensen Herausforderungen durch den Lockdown im Rahmen der weltweiten Pandemie. In Italien haben etwa 67 Prozent der Befragten weniger Modeartikel gekauft als zuvor; in Deutschland bestätigt dies ein Drittel der Käufer von Mode. Allerdings führt der Rückgang der Käufe nicht zu einer Verschiebung der Käufe in den Online-Bereich. Nur rund ein Viertel der Verbraucher gibt an, Modeartikel aktuell verstärkt online zu kaufen im Vergleich zu vor COVID-19. Zudem solidarisieren sich Käufer von Mode mit dem Personal in den Geschäften. Rund 40 Prozent der Verbraucher in den untersuchten europäischen Ländern würden wieder mehr im stationären Handel kaufen, um damit die Arbeitsplätze zu erhalten.
Über die Studie
Die internationale Verbraucherstudie wurde in insgesamt vier Ländern von Quantilope mit der Agile Insights Software durchgeführt (Deutschland, Frankreich, Italien, U.S.). Befragt wurden Modekäufer im Alter von 18 bis 69 Jahren, repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region. Zum Einsatz kamen automatisierte Forschungsmethoden aus der quantitativen Marktforschung z.B. implizite Assoziationstests sowie Präferenzrankings.
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Anzeige & redaktionelles Umfeld

Die Kombination von redaktionell relevantem Umfeld und Anzeige steigert Aufmerksamkeit und Wirkung von Kampagnen: So liegt die Recognition der getesteten Anzeigen im Content Match bei 47 Prozent, bei Anzeigen ohne Bezug zum Umfeld bei 43 Prozent. Weiter finden es 82 Prozent der Leser und- innen regionaler Tageszeitungen gut, wenn sie weiterführende neutrale Informationen zu einem Produkt erhalten, bei Anzeigen ohne Bezug zum Umfeld sagen dies 76 Prozent. Außerdem wollen 47 Prozent der Befragten nach Kontakt mit den Anzeigen im Content Match mehr über ein Produkt erfahren (vs. 39 Prozent mit Kontakt zur Anzeige ohne redaktionellen Bezug), 40 Prozent wollen die Website besuchen (vs. 34 Prozent) und 48 Prozent ziehen die Marke bzw. das Produkt in ihre Kaufbetrachtung mit ein (vs. 40 Prozent). Insbesondere die redaktionellen Informationen hinterlassen bei knapp drei Viertel der Befragten (73 Prozent) Eindruck und helfen bei der Kaufentscheidung.
Über die Studie
Um die konkreten Effekte des Zusammenspiels von Werbung und Umfeld zu untersuchen, hat die Score Media Group zwei fiktive Marken aus den Bereichen Pharma (OTC) und Smart Home kreiert und die Wirkung der Anzeigen in verschiedenen redaktionellen Kontexten getestet: einmal in einem auf die Anzeigen zugeschnittenen Umfeld (Score Media Content Match) rund um die Themen „Erkältung“ und „Smart Home“ sowie auf Zeitungsseiten ohne inhaltlichen Bezug. Im Oktober/November 2020 wurden Onliner und Leser*innen regionaler Tageszeitungen Print, E-Paper im Alter von 18-69 Jahren, Ausschluss Verbreitungsgebiet Göttinger Tageblatt befragt. An der quantitativen Befragung im Online-Access-Panel nahmen n=1.811, Zelle à n=300-303 teil. Als Dienstleister wirkte Annalect an der Studie mit.
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Österreich & Bildung

Verglichen mit der eigenen Kindheit erleben die Befragten in Österreich in allen Bereichen eine Verbesserung in allen abgefragten Bereichen der Elementarbildung. Die positivste Entwicklung wird bei den Öffnungszeiten der Kindergärten (60 Prozent) wahrgenommen. Knapp dahinter folgen die Ausbildung der Pädagogen und -innen (56 Prozent), die Vorbereitung auf den Übergang vom Kindergarten zur Volksschule (53 Prozent) und der Zugang zu Bildung für alle (52 Prozent). 60 Prozent sind der Ansicht, dass die Corona-Pandemie den Zugang zu früher Bildung verschlechtert hat. Insbesondere die Gruppe der 50-bis 69-Jährigen äußert sich kritisch. Dagegen empfinden nur vier Prozent aktuell eine Verbesserung, 35 Prozent nehmen keine Veränderung wahr.
Über die Studie
Seit 2018 gibt es den Tag der Elementarbildung (24.1.) in Österreich. Jetzt hat Integral in Kooperation mit dem Koordinationsteam „Tag der Elementarbildung“ in einer Online-Befragung ein aktuelles Stimmungsbild zum Thema Elementarpädagogik erhoben. Dieses steht ganz unter dem Zeichen „Gestern –Heute – Morgen“. Im November 2020 wurden 1.000 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung zwischen 16 und 69 Jahren zu diesem Thema im Intergral Onlinebus befragt.
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Schweiz & Fernunterricht

57 Prozent der befragten Schulkinder in der Schweiz gaben am, dass sich die eigene Leistung während des Fernunterrichts gegenüber dem Präsenzunterricht nicht verändert habe. 15 Prozent der Befragten bewerteten ihre eigene Leistung gar als besser, rund jeder fünfte Befragten von einer Verschlechterung aus. Es zeigten sich allerdings Unterschiede in den Altersgruppen: So gaben ältere Befragte im Durchschnitt eher an, weniger des während des Fernunterrichts vermittelten Lernstoffs behalten zu haben. Jüngere Befragte wünschen sich in Zukunft tendenziell einen größeren Anteil an Fernunterricht.
Über die Studie
Das Link Institut hat für das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern eine Befragung zum Thema „Fernunterricht in der Coronakrise“ durchgeführt. Dabei wurden zwischen dem 8. Juni und dem 8. Juli 2020 rund 15.785 Lernende, 3.700 Lehrpersonen, 2.400 Eltern und 1.200 Berufsbildnerinnen und -bildner zu ihren Erfahrungen mit dem Fernunterricht befragt.
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