Studien der Woche

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An Weihnachten geht es nicht nur um Geschenke, sondern auch um Gemeinschaft und etwas Besinnlichkeit. Der richtige Song darf dabei natürlich nicht fehlen! Außerdem erreichten uns aktuelle Zahlen zum Luxusmarkt weltweit und eine Studie zur Nato.

Smartphone & Weihnachten I

68 Prozent der Befragten in Deutschland wollen die Smartphone-Nutzung während der Feiertage durch sinnhafte Aktivitäten ersetzen. Allerdings geben 50 Prozent zu, dass sie ihr Smartphone an den Weihnachtsfeiertagen genauso häufig verwenden werden wie üblich. Zudem gibt es auch bestimmte Aktivitäten mit Sinncharakter. So nennen 52 Prozent der Befragten Nachrichten schreiben/telefonieren als für sie bedeutungsvolle Tätigkeit. Das Lesen von Nachrichten und Zeitschriften empfinden 35 Prozent als sinnstiftende Smartphone-Aktivität.
Die Umfrage wurde von YouGov im Auftrag von Readly durchgeführt >>

Smartphone & Weihnachten II
Für 84 Prozent der befragten Spanier, 83 Prozent der Italiener und 82 Prozent der Franzosen sind gemeinsame Familienessen wichtig. In Polen stimmen dem 79 Prozent, in Deutschland 78 Prozent und in Großbritannien 75 Prozent zu. Über die Hälfte (55 Prozent) der spanischen Verbraucher gibt zu, ihr Telefon während Mahlzeiten zu benutzen. Dabei sind sie nicht allein: 53 Prozent der Polen und 51 Prozent der Italiener bekennen sich ebenfalls zu diesem Fauxpas. Am anderen Ende der Skala finden sich die Briten (32 Prozent), Franzosen (23 Prozent) und Deutschen (21 Prozent) wieder, die weniger dazu geneigt sind, ihre Telefone beim Essen zu zücken.
Mintel hat die Umfrage mithilfe von Lightspeed GMI durchgeführt >>

Last Christmas oder Stille Nacht
Bei welchen Weihnachtsliedern drehen die Autohalter in Deutschland an der Lautstärke? Mit 47 Prozent liegt tatsächlich „Last Christmas“ (Wham) auf Platz eins. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen „Driving Home for Christmas“ (Chris Rea) mit 33 Prozent, sowie „Feliz Navidad“ (Jose Feliciano) mit 31 Prozent ein - dicht gefolgt von „All I want for Christmas is you“ mit 28 Prozent von Mariah Carey. Auch die älteren Hits kommen während der Weihnachtszeit nicht außer Mode: So folgen „Jingle Bell Rock“, „Rudolph, the Red Nosed Reindeer“, „Let it snow“ und „White Christmas“ auf den Plätzen vier bis acht. „Stille Nacht“ kann lediglich 13 Prozent begeistern.
Die Befragung hat Innofact im Auftrag von www.autoscout24.de durchgeführt >>

Der Luxusmarkt und die jungen Käufer
Die Generationen Y (nach 1980 geboren) und Z (nach 1995 geboren) sorgen im Luxusgütermarkt weiter für Furore. Auf sie entfällt das gesamte globale Wachstum, dabei dominieren vor allem die jungen Konsumenten aus China und Südostasien. Im Jahr 2035 werden diese beiden Generationen bis zu 85 Prozent des gesamten Luxusmarktvolumens ausmachen. Auch soziale Verantwortung bleibt für Luxuskunden ein wichtiges Thema und umfasst mehr als Umweltschutz bei der Herstellung. 80 Prozent – allen voran die jungen Konsumenten – bevorzugen Marken, die sozial verantwortlich handeln. Dazu passt auch der zunehmende Stellenwert des Secondhand-Luxusmarkts. Dieses Segment erreicht 2019 ein Volumen von 26 Milliarden Euro und ermöglicht der Branche den Zugang zu jungen Kundengruppen. Uhren und Schmuck tragen hier 78 Prozent zum Gesamtumsatz bei, der Einkauf im stationären Handel kommt auf 70 Prozent, die Teilmärkte Europa und USA steuern 82 Prozent zu.
Zur Studie von Bain & Company in Zusammenarbeit mit Fondazione Altagamma >>

Nato: Nicht wirklich beliebt, aber notwendig
21 Prozent der Befragten in Deutschland vertreten eine ausdrücklich negative Meinung zur Nato. Damit bildet Deutschland zusammen mit Spanien und Frankreich das Schlusslicht bei den befragten Nato-Staaten. Die größten Nato-Befürworter finden sich in Polen (60 Prozent), den Vereinigten Staaten (56 Prozent) und Kanada (55 Prozent). Dennoch sieht die Mehrheit der Bevölkerung (59 Prozent) in den befragten Mitgliedsländern die Allianz als gut für ihr Land an. Auch in Deutschland stimmen dem 51 Prozent zu, neun Prozent sind gegenteiliger Meinung, der Rest ist unentschieden. Nur 14 Prozent stimmen der Aussage zu, die Nato sei reine Geldverschwendung, in Deutschland sind es 17 Prozent.
Die Studie wurde von Ipsos in Zusammenarbeit mit dem Politikinstitut des Londoner King´s College durchgeführt >>
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