Studien der Woche

Reader‘s Digest & Dialego / Forrester Consulting & Bloomreach / EY-Parthenon und Innofact

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Bei einem Umweltthema sind die Deutschen zwiegespalten: Muss das nächste Auto unbedingt elektrisch fahren? Außerdem bleiben die Konsumenten noch vorsichtig - wann muss man wirklich in den Laden oder geht nicht doch noch mehr online?
Umwelt ja, aber Elektroauto?
Insgesamt bleibt die Sorge um die Umwelt und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit bei allen Altersgruppen ein bestimmendes Thema. Und in einer Aussage sind sich die Generationen einig: In der Umweltpolitik bleibt noch viel zu tun. Nur 14 Prozent beurteilen die aktuelle Umweltpolitik als (sehr) gut, jeder Zweite findet sie (überhaupt) nicht gut. Bei einem Umweltthema sind die Deutschen jedoch zwiegespalten. So ist das Vertrauen in die Automobilindustrie mit zwei Drittel Skeptikern nicht gerade groß, andererseits wollen 32 Prozent ihr Verhalten beim Automobilkauf etwa aufgrund des Dieselskandals ändern. Die Neigung, ein Elektro-Auto zu kaufen, nimmt nicht zu, sondern tendenziell eher ab. Nur 22 Prozent ziehen beim Neukauf ein Auto mit Elektroantrieb in Erwägung.
Zur „Trusted Brand Studie 2020“ von Reader‘s Digest und Dialego >>


Lieber online
Die Beschränkungen während der Corona-Pandemie haben das Kaufverhalten in den USA, Großbritannien und Deutschland erheblich verändert: 50 Prozent der Kunden haben Produkte im Internet bestellt, die sie noch nie online gekauft hatten. 70 Prozent haben insgesamt mehr als gewöhnlich eingekauft. Bei 46 Prozent der Marken ist das digitale Geschäft gewachsen. 38 Prozent der befragten E-Commerce-Entscheider verzeichnen ein erhöhtes Suchvolumen auf ihren Online-Kanälen, 36 Prozent einen höheren Online-Traffic und 34 Prozent sehen mehr Online-Bestellungen. 
Zur Studie „The State of Commerce Experience“ von Forrester Consulting und Bloomreach >>

Kein Spaß
43 Prozent der Befragten in Deutschland haben seit Öffnung der vom Shutdown betroffenen Geschäfte noch nicht wieder dort eingekauft. Über 60 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen Einkaufen unter den aktuellen Bedingungen keinen Spaß macht. In allererster Linie stört dabei weiterhin die Maskenpflicht, gefolgt vom Verhalten anderer Kunden sowie Einlassbeschränkungen und Wartezeiten. Über die Krise hinweg haben über 61 Prozent der Befragten der Aussage zugestimmt, den lokalen Handel zu unterstützen.
Zum Corona-Handelstracker von EY-Parthenon und Innofact >>
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