Studien der Woche

Qualtrics / YouGov / Bertelsmann Stiftung / Meinecke & Rosengarten / Dialego / OmniQuest

Für den Teebeutel entscheiden sich die meisten Teetrinker, wie Omniquest herausgefunden hat
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Für den Teebeutel entscheiden sich die meisten Teetrinker, wie Omniquest herausgefunden hat
Black Friday und Cyber Week sind überstanden - das Postfach quillt nicht mehr über. Doch wer hat sich überhaupt von den Superschnäppchen verführen lassen? Außerdem: Arbeitsplatz, Gen Y, Nostalgie, Digitalisierung und Tee.




Jobzufriedenheit

ist durchaus an das Verhalten des Vorgesetzten gekoppelt: 73,3 Prozent aller Mitarbeiter, die regelmäßiges Lob erhalten, wollen definitiv die nächsten zwei Jahre treu zur Firma stehen. Bei Mitarbeitern, die nie gelobt werden, liegt die Treuequote nur bei 15 Prozent. 85,8 Prozent der Mitarbeiter, die regelmäßig Lob erhalten, treten ihren Weg zum Arbeitsplatz immer oder meistens mit Freude an. Bei der Gruppe derjenigen, die nie positives Feedback erfahren, freuen sich nur 12,2 Prozent immer oder meistens auf ihren Job, also nur ein Siebtel im Vergleich mit der erstgenannten Gruppe. Als Vergleich: Im Durchschnitt freuen sich 49 Prozent auf die Arbeit am Morgen.
Zur Langzeitstudie von Qualtrics >>

Millennials

sind besonders über soziale Medien gut im Vergleich zum Rest der Bevölkerung erreichbar. So sind sie sowohl auf Facebook (76 Prozent vs. 62 Prozent), auf Instagram (50 Prozent vs. 18 Prozent) als auch auf Snapchat (28 Prozent vs. 4 Prozent) häufiger zu finden. Außerdem können sie sich grundsätzlich eher vorstellen etwas zu kaufen, das auf sozialen Medien beworben wird und haben dies auch bereits häufiger getan (30 Prozent) als der Rest der Bevölkerung (21 Prozent). Zudem gibt ein Viertel (25 Prozent) der Millennials an, dass Werbung von Personen (z.B. Personen des öffentlichen Lebens, Influencer etc.) Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hat. Beim Rest der Bevölkerung trifft dies lediglich auf jeden Zehnten (13 Prozent) zu.
Zur Analyse von YouGov >>



Früher

sei die Welt ein besserer Ort gewesen, meinen zwei Drittel der Europäer. Die Italiener sind mit 77 Prozent besonders nostalgisch, die Polen mit 59 Prozent hingegen deutlich weniger. In Deutschland geben 61 Prozent der Bevölkerung an, die Welt sei früher eine bessere gewesen. Je älter die Befragten, desto eher sind sie nostalgisch eingestellt. Jugendliche unter 25 sind mit 52 Prozent am wenigsten empfänglich für nostalgische Gefühle, während es bei den 56-65-Jährigen über zwei Drittel der Befragten sind. Unter den Jugendlichen sind die Italiener ebenfalls Nostalgiespitzenreiter: 64 Prozent von ihnen sehen die zurückliegende Zeit in besserem Licht als die gegenwärtige. Am positivsten blicken die polnischen Jugendlichen auf die Gegenwart: Nur ein Drittel von ihnen ist nostalgisch eingestellt.
Zur aktuellen Studie aus der Umfragereihe „eupinions“ der Bertelsmann Stiftung >>

Black Friday

finden 41 Prozent okay. 35 Prozent der digital befragten Personen zwischen 16 und 75 Jahren, finden ihn und vor allem die Werbeflut nervig. 22 Prozent  finden den Black Friday super. Dabei haben 34 Prozent  ausschließlich online, elf Prozent ausschließlich offline, drei Prozent haben online und offline zugeschlagen. Die meisten Käufer hatten den Kauf bereits im Hinterkopf und ließen sich durch den Rabatt zum endgültigen Kauf verführen, nicht wenige hatten den Kauf sogar extra auf den Black Friday gelegt. Nur gut jeder fünfte Käufer ließ sich „ungeplant“ durch einen Rabatt zum Produktkauf hinreißen.
Zur Studie von Meinecke & Rosengarten, durchgeführt von Appinio >>

Digitalisierung

stehen nur elf Prozent der Befragten ablehnend gegenüber. 28 Prozent sind noch unentschlossen, was sie von der Entwicklung halten sollen, und 61 Prozent sind ist ganz aufgeschlossen. Auffällig ist, dass Männer deutlich aufgeschlossener sind: 68 Prozent der Männer, aber nur 55 Prozent der Frauen sind positiv gestimmt. Junge Menschen unter 29 Jahren sind deutlich offener gegenüber den digitalen Entwicklungen. Die Älteren ab 30 Jahren sind eher unentschieden oder gar ablehnend gesinnt. Dabei zeigt sich kein deutlicher Unterschied, wenn man in die Gruppe der 50+-Jährigen schaut.
Zur Studie von Dialego >>

Teebeutel

werden von 78 Prozent der Teetrinker eingesetzt, 38 Prozent entscheiden sich für losen Tee. Am meisten getrunken werden Kräutertees (64 Prozent), Früchtetees (59 Prozent) und schwarze Tees (47 Prozent). Als Lieblings-Teemarke wird von den meisten Meßmer (27 Prozent) und Teekanne (22 Prozent) bezeichnet, erst mit einigem Abstand dahinter folgen relativ gleichauf Lipton, Milford und TeeGschwendner. Neben dem Geschmack (74 Prozent) nennen die Befragungsteilnehmer weitere Beweggründe für ihren Teekonsum: 43 Prozent trinken Tee, weil dieser gesund ist und 41%, weil Tee hilft, wenn sie krank sind. 19 Prozent trinken Tee auch, „damit sie nicht so viel Kaffee trinken“, als Muntermacher verwenden Tee 12 Prozent der Teetrinker.
Zur Studie von OmniQuest >>

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