Studien der Woche

PwC / Rogator & exeo / YouGov / ComTeamGroup

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Geht es beim Shoppen immer nur um den Preis? Welche Aspekte sind außerdem entscheidend? Und was ist beim Autokauf wichtig? Gibt es Gründe, nicht auf den E-Auto-Hype zu springen? Und wie authentisch sind Sie im Job?

Apekte beim Shoppen

Bei einer Kaufentscheidung spielt außer den Faktoren Preis und Kanal auch Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Und Nachhaltigkeit bedeutet längst nicht mehr nur Umweltschutz - auch das soziale Engagement und die Unternehmenswerte der Händler und Marken geraten zunehmend in den Fokus der Käuferaufmerksamkeit. Neben guten Angeboten, schneller Lieferung oder Abholmöglichkeit kommen vermehrt Aspekte aus dem Bereich Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG) ins Spiel: Dazu zählen insbesondere die bewusste Entscheidung für lokale Händler (46 Prozent), die Wahl umweltfreundlicher und nachhaltiger Produkte (32 Prozent) oder der Blick auf das soziale Engagement der Händler (33 Prozent).
Über die Studie

PwC hat für die Global Consumer Insights Pulse Survey 9.370 Konsumentinnen und Konsumenten in 26 Ländern zu ihrem Konsumverhalten befragt, darunter 500 Menschen in Deutschland.
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Apekte beim Neuwagenkauf

Die Absicht zum Kauf eines Neuwagens innerhalb der nächsten zwei Jahre erreicht in Deutschland einen Anteil von 23 Prozent und ist in Schweden mit 20 Prozent am geringsten (Österreich und Schweiz 28 Prozent). Tendenziell verfügen jüngere Verbraucher (< 30 Jahre) über eine höhere und die Altersklasse 60+ Jahre über die geringste Kaufabsicht in den nächsten 2 Jahren. Es ist kaum erkennbar, dass der Pkw-Besitz für jüngere Menschen grundsätzlich nicht mehr relevant ist. 49 Prozent der potenziellen Neuwagenkäufer in Deutschland tendieren zum Benziner, 36 Prozent zum Hybrid-Antrieb. Die Plätze 3 und 4 gehen an Elektro (34 Prozent) und die Diesel-Technologie (23 Prozent).
Über die Studie

„OpinionTRAIN“ ist eine Studie zur Bewertung von Trends und des Wertewandels in der Bevölkerung (Kooperation von der Rogator AG und der exeo Strategic Consulting AG). Grundlage der Untersuchung ist eine Online-Befragung von 2.500 Personen (18-80 Jahre) in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Schweden. Im Aug./Sep. 2021 wurde die dritte Erhebung durchgeführt, nachdem die erste Erhebung (Apr./Mai 2020) die Situation der Menschen zur Zeit des ersten Lockdowns beleuchtete und die zweite Erhebung (Nov./Dez. 2020) den Fokus auf den zweiten Lockdown legte.
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Apekte E-Auto

Gegen die Anschaffung eines E-Autos sprechen in erster Linie die hohen Anschaffungskosten: 23 Prozent der befragten Haushaltsentscheider in Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien und Spanien (EU5) geben diesen Grund an. Die Daten zeigen zudem, dass die Befragten in Deutschland grundsätzlich am kritischsten sind: Sie führen Gründe gegen den Kauf eines PKWs mit Elektroantrieb häufiger an als andere Länder: Dass nicht genügend Ladesäulen zur Verfügung stehen, ist für 22 Prozent aller Befragten in EU5 ein Minuspunkt, unter Deutschen sagen dies 30 Prozent. Die Ladezeit ist für 21 Prozent aller Befragten ein Grund dagegen, in Deutschland sagen dies wiederum 30 Prozent. 15 Prozent der Entscheider in EU5 nennen die Batterielebensdauer als Minuspunkt (in Deutschland sind es 21 Prozent), und elf Prozent aller Entscheider sprechen sich gegen die geringe Kilometerleistung bei voller Ladung aus.
Über die Studie

Die Studie zu den Markt- und Innovationstrends der Elektromobilität ist der Auftakt eines Gemeinschaftsprojekts von YouGov und dem Center of Automotive Management (CAM), das die Elektromobilitätserkenntnisse des CAM mit der Befragungs- und Konsumentenexpertise von YouGov verknüpft.
Weitere Ergebnisse des „Electric Car Market & Innovation Report 2021“ >>

Aspekte am Arbeitsplatz

Authentizität am Arbeitsplatz fördert Engagement, Commitment und Work-Life-Balance. Für knapp der Hälfte der Befragten ist es „absolut wichtig“, sich bei der Arbeit authentisch verhalten zu können, und für immerhin 42 Prozent „eher wichtig“. Auf die Frage, warum es ihnen wichtig sei, sich am Arbeitsplatz authentisch zu verhalten, nannten 46 Prozent das eigene Wertesystem an, darauf folgen Wohlbefinden und Gesundheit (27 Prozent), Zusammenarbeit und Führung (16 Prozent) sowie Leistung und Potenzial (elf Prozent).
Über die Studie

Die ComTeamGroup hat für die Studie „To be or not to be ... me.“  1.166 Personen befragt. 55,9 Prozent der Befragten sind Mitarbeitende, 34,3 Prozent mittlere Führungskräfte, 6,9 Prozent selbstständig tätig und drei Prozent sind Führungskräfte ohne Vorgesetzte.
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