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Die Deutschen lieben Autos noch immer, müssen aber nicht unbedingt ein eigenes besitzen. Jugendliche wollen jetzt Profi-Gamer werden und Arbeitnehmer lassen sich zu viel ablenken. Weitere Themen: Schwiegereltern und der Brexit.

Puls: Haltung der Deutschen zum Auto ist positiv

Noch ist die Ära Automobil lange nicht am Ende: In den ersten beiden Monaten des Jahres konnte sogar ein Plus von einem Prozent verzeichnet werden. 54 Prozent der Befragten (Autofahrer/ Personen, die eine Autoanschaffung planen oder in den vergangenen zwölf Monaten getätigt haben) geben zudem an, gerne Auto zu fahren. Für deutlich geringere 34 Prozent ist das Auto eher Mittel zum Zweck. Geändert haben sich jedoch die Zugänge zum Auto: 35 Prozent der Autokäufer sehen in Fahrzeugmiete und Carsharing die Zukunft, 32 Prozent in Leasing sowie 26 Prozent in Auto-Abos. Überraschend für den Autokauf ist zudem die Erkenntnis, dass Autofahrer zunehmend flexibel in der Benutzung von Verkehrsmittel sind. So geben 81 Prozent an, neben ihrem PKW weitere Verkehrsmittel zu nutzen. Am häufigsten tun dies Toyota-Fahrer. Hier geben ganze 90 Prozent an, ihr Fahrzeug mit anderen Verkehrsmitteln zu kombinieren.
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Limelight Networks: Immer mehr Jugendliche wollen Profi-Gamer werden

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Popularität von Online-Spielen im weltweiten Vergleich um fast 20 Prozent gestiegen und liegt derzeit bei einer durchschnittlichen Spielzeit von sieben Stunden pro Woche; die Befragung wurde in Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Singapur, Südkorea, UK sowie den USA durchgeführt. In der Altersgruppe der 26- bis 35-Jährigen liegt die Spielzeit sogar bei rund acht Stunden pro Woche, ein Zuwachs von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Zusehen von anderen Spielern ist beliebt: Fast 60 Prozent aller Spieler weltweit schauen jede Woche Streams von anderen Gamern. Jüngere Spieler im Alter zwischen 18 und 25 Jahren verbringen sogar mehr Stunden damit, anderen Spielern zu zusehen als Sportübertragungen zu verfolgen. Das führt sogar dazu, dass 36 Prozent der Gamer bereit wären, ihren Job aufzugeben und professionelle Online-Gamer zu werden. Das wünschen sich vor allem die 18- bis 35-Jährigen. Hier träumt mehr als die Hälfte von einer Karriere im E-Sport.
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YouGov: Mehrheit der Erwerbstätigen lässt sich bei der Arbeit ablenken

86 Prozent der Befragten in Deutschland lassen sich am Arbeitsplatz gelegentlich ablenken. Zwei von drei der Abgelenkten geben an, weniger als 30 Minuten am Tag mit etwas anderem als der Arbeit beschäftigt zu sein. Ein Fünftel ist zwischen 30 und 60 Minuten abgelenkt. Dabei stellen die eigenen Kollegen der größte Ablenkungsfaktor dar. Für 62 Prozent sind private Gespräche ein ablenkender Einfluss. Weitere Faktoren sind mit 32 Prozent die Nutzung privater Messaging-Dienste wie WhatsApp sowie mit 26 Prozent das Schreiben und Empfangen privater E-Mails. Interessant ist auch, dass sich Frauen häufiger von zwischenmenschlichen Einflüssen, Männer hingegen eher von technischen Faktoren ablenken lassen. So sind 66 Prozent der Frauen im Vergleich zu 58 Prozent der Männer durch private Gespräche von der Arbeit abgelenkt. Auf das Smartphone blicken 43 Prozent der Männer im Vergleich zu 36 Prozent der Frauen.
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Innofact: Schwiegereltern bergen Konfliktpotenzial

Als größter Streitpunkt in der Hochzeitsplanung sehen 40 Prozent der Befragten in Deutschland die Einmischung der Eltern oder Schwiegereltern. 46 Prozent der Frauen möchten Entscheidungen lieber alleine treffen, bei den Männern sind dies nur 34 Prozent. Doch auch die Zurückhaltung bei der Planung kann zu Streit führen. 33 Prozent der Frauen sehen es nicht gern, wenn der Verlobte nur geringe Planungsbereitschaft zeigt. Das geringste Konfliktpotenzial sehen die Meisten bei der Planung des Essens, der Art der Trauung und dem Hochzeitstermin. Lediglich sieben Prozent erwarten hier Streitereien.
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Bertelsmann: Harter Brexit würde jeden Deutschen 115 Euro kosten

Ein ungeregelter Brexit würde für jeden Deutsche einen Einkommensverlust von durchschnittlich 115 Euro bedeuten. Dis ist der Einkommensverluste pro Kopf, der infolge der Verteuerung des Handels (durch Importzölle) auf Deutschland zukommen würden. Insgesamt beläuft sich der Verlust auf zehn Milliarden Euro. Am höchsten wäre  der Einkommensverlust in Nordrhein-Westfalen. Danach folgen Bayern und Baden-Württemberg. Im internationalen Vergleich ist Großbritannien selbst mit einem Minus von 57,3 Milliarden Euro am stärksten vom Brexit betroffen, das entsprächen 900 Euro pro Person. Als Gewinner des Brexit-Dramas würden sich die USA und China herausstellen. Durch Preiserhöhungen infolge von Importzöllen würde der Handel innerhalb Europas teurer und Beziehungen mit dem Rest der Welt attraktiver werden.
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