Studien der Woche

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Second Hand und recycelte Textilien liegen im Nachhaltigkeitstrend
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Second Hand und recycelte Textilien liegen im Nachhaltigkeitstrend
Wie sehen Beschäftigte in der professionellen Pflege das Thema Impfen? Welche Trends gibt es in der Fashion-Branche und was macht Ihr Wertpapierdepot? Außerdem: Grundeinkommen wieder in der Diskussion.

Impfbereitschaft

Bei einer Befragung von Beschäftigten in der professionellen Pflege waren die mit Abstand wichtigsten Beweggründe für die Impfung gegen Corona für 91 Prozent die Erreichung einer Herden-Immunität, die Relevanz des Schutzes vor Infektionskrankheiten für Beschäftigte in medizinischen/ pflegerischen Berufen (90 Prozent) und der individuelle Selbstschutz vor Covid 19 (85 Prozent). Über 96 Prozent stuften eine Corona-Infektion als deutlich gefährlicher ein als eine normale Grippe. Darüber hinaus betrifft sie aus Sicht der Pflegefachkräfte ältere sowie jüngere Menschen gleichermaßen.
Über die Befragung
212 Pflegefachkräfte sowie Beschäftigte im Pflegemanagement und in der akademisierten Pflege aus dem Psyma Expertenpanel CAREopinio wurden vom 25. bis 27. Januar 2021 befragt.
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Nachhaltigkeit

Für 46 Prozent der befragten Konsumenten und Konsumentinnen ist Nachhaltigkeit heute schon ein lohnendes Konzept. Dazu zählen auch Re-Commerce und Second Hand. 34 Prozent der Kundschaft kaufen bereits gebrauchte Kleidung, weitere 28 Prozent können es sich vorstellen. Anlassbezogen kann sich ein Großteil zudem vorstellen, Kleidung zu leihen. Beim Thema Kreislaufwirtschaft bzw. Recycling von Rohstoffen aus gebrauchter Kleidung engagieren sich viele Unternehmen bereits in nicht Gewinn-orientierten Initiativen und Forschungsprojekten, um die Technologien zu entwickeln. Aktuell spielt die Kreislaufwirtschaft wegen der gegenwärtigen geringen Verfügbarkeit noch keine große Rolle, zeigt aber großes Potenzial: 28 Prozent haben bereits recycelte Textilien erworben, über 50 Prozent stehen dem aber positiv gegenüber.  
Über die Studie Fashion 2030
Für die Studie Front Row: Sehen, was morgen Mode von KPMG wurden im Sommer 2020 500 Kundinnen und Kunden zwischen 18 und 75 Jahren, die regelmäßig Kleidung kaufen, zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Die Online-Befragung wurde vom EHI Retail Institute durchgeführt. Zusätzlich wurden 20 Vertreter des Managements von Fashion-Unternehmen in qualitativen Interviews zu Status quo und einer Zehn-Jahres-Perspektive des textilen Einzelhandels befragt.  
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Grundeinkommen

Die anhaltende Krisensituation und die damit einhergehenden Existenzängste in der Bevölkerung führen dazu, dass das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens erneut diskutiert wird. Für alle vier untersuchten Länder (Deutschland, Österreich, Schweden, Schweiz) kann ein klares positives Votum für eine entsprechende Grundsicherung bestätigt werden. Beispielsweise geben in Deutschland 55 Prozent der Befragten an, dass sie das Konzept unterstützen. Etwa 21 Prozent sprechen sich dagegen aus und 24 Prozent sind unentschlossen. Selbst die Schweizer, die sich noch im vergangenen Frühjahr vergleichsweise kritisch äußerten (42 Prozent Zustimmung, 30 Prozent Ablehnung), favorisieren mittlerweile zu 49 Prozent das bedingungslose Grundeinkommen (25 Prozent Ablehner).
Über die Studie
„OpinionTRAIN“ ist eine Studie zur Bewertung von Trends und des Wertewandels in der Bevölkerung (Kooperation von der Rogator AG und der exeo Strategic Consulting AG). Grundlage der Untersuchung ist eine Online-Befragung von 2.500 Personen (18 bis 80 Jahre) in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Schweden. Im Nov./Dez. 2020 wurde die zweite Erhebung durchgeführt (2. Lockdown), nachdem die erste Erhebung (Apr./Mai 2020) die Situation der Menschen zur Zeit des ersten Lockdowns beleuchtete.
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Geldanlage

Auch wenn das Interesse an der Börse in den letzten Monaten spürbar gestiegen ist, profitiert die Mehrheit der Deutschen nicht von der positiven Kursentwicklung in den letzten Wochen und Monaten. 65 Prozent der Befragten verzichten auf die Geldanlage in Aktien und Fonds. Frauen sind besonders zurückhaltend: Von ihnen investieren 24 Prozent in Wertpapiere. Unter den Männern ist es immerhin 46 Prozent. Dabei halten 26 Prozent der Befragten Aktien und Fonds nicht für eine geeignete Geldanlage, um langfristig Vermögen aufzubauen. Dazu passt, dass nur 23 Prozent die Durchschnittsrendite eines langfristigen DAX-Investments korrekt im Bereich zwischen fünf und zehn Prozent bezifferte. 38 Prozent haben überhaupt keine Vorstellung von den erzielbaren Renditen. 33 Prozent unterschätzen das Potenzial und vier Prozent glauben sogar, Anleger hätten in der Vergangenheit mit einer langfristigen DAX-Anlage durchschnittlich Verluste erlitten.
Über die Studie
Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von Verivox Ende Oktober 2020 deutschlandweit online 1.005 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt.
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