Studien der Woche

OmniQuest / Innofact / Friedrich-Ebert-Stiftung / System1 Research / Splendid Research

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Die deutschen Mieter könnten zufriedener sein: Das geht aus einer ausgewählten Studie der Woche hervor. Auch in die Häuser und Wohnungen, genauer genommen die Badezimmer der Deutschen, werfen wir diese Woche einen Blick. Außerdem: Die Sympathiewerte von Bundesliga-Vereine und Smart-Home-Anwendungen.

Badgestaltung. 30 Minuten halten sich die Deutschen durchschnittlich pro Tag im Badezimmer auf. Dabei legen sie durchaus Wert auf das Ambiente: 63 Prozent hält zu grelles Licht im Bad vom Entspannen ab. 59 Prozent brauchen zur Erholung ein harmonisches Gesamtbild aus Farben, Design und Accessoires; ebenfalls 59 Prozent ist es wichtig, dass es im Bad angenehm riecht. Auch ausreichend Bewegungsspielraum (53 Prozent), eine leichte Bedienbarkeit der Armaturen (53 Prozent) und hochwertiges Design (47 Prozent) sind den Befragten wichtig. 35 Prozent legen zudem Wert auf die passende akustische Untermalung. Frauen sind übrigens anspruchsvoller, was das Ambiente im Bad angeht: Während 41 Prozent der befragten Männer sagten, sie können auch ohne besonderes Ambiente schnell entspannen, sagten das nur 29 Prozent der Frauen.
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Wohnen. 56 Prozent der befragten deutschen Haus- oder Wohnungseigentümer sind sehr zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation. Unter den Mietern liegt dieser Anteil nur bei 32 Prozent. Für die Miete geben letztere im Schnitt 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens aus, und 32 Prozent der befragten Mieter haben in den letzten zwölf Monaten eine Mieterhöhung erhalten. 84 Prozent der Mieter beschreiben ihr Verhältnis zu ihrem Vermieter als gut; 19 Prozent planen einen Umzug innerhalb der nächsten zwölf Monate. Von den Haus- beziehungsweise Wohnungseigentümern haben 42 Prozent eine Bestandsimmobilie gekauft und 35 Prozent neu gebaut. Die überwiegende Mehrheit, nämlich 78 Prozent, hat dafür einen Kredit aufnehmen müssen. Übrigens sagen 94 Prozent aller Befragten, die Politik müsse mehr bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten schaffen. Eine bundesweite Deckelung der Mieten befürworten 83 Prozent.

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Wohneigentum schafft Zufriedenheit und eine Mehrheit befürwortet einen bundesweiten Mietdeckel: Das geht aus einer Studie von OmniQuest hervor.
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Wohneigentum schafft Zufriedenheit und eine Mehrheit befürwortet einen bundesweiten Mietdeckel: Das geht aus einer Studie von OmniQuest hervor.
Vertrauen in die Demokratie. Nur knapp 47 Prozent der befragten Deutschen sind sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie. Unter den Nichtwählern beträgt der Anteil der Unzufriedenen sogar 70 Prozent. Knapp 66 Prozent aller Befragten blicken zudem pessimistisch in die Zukunft: Sie glauben, den künftigen Generationen wird es in Deutschland etwas oder wesentlich schlechter gehen. Rund 80 Prozent glauben zudem, Politiker klären die Bevölkerung nicht genügend auf, und 88 Prozent sind der Meinung, ihre Mitbürger informieren sich nicht ausreichend über Politik. Die gute Nachricht: Nur eine verschwindend geringe Zahl wünscht sich ein autoritäres Regierungsmodell. Das aktuelle repräsentative System befürworten 40 Prozent, etwas mehr, nämlich 42 Prozent, die Volksgesetzgebung.


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Bundesliga. 87 Prozent der befragten deutschen Fußballfans glauben, dass Borussia Dortmund in der neuen Saison Deutscher Fußballmeister wird und würden von diesem Verein Aktien kaufen. Dahinter folgt Bayern München mit 84 Prozent der Anteile. Potenzielle Abstiegskandidaten sind der SC Paderborn 07 (26 Prozent) und der FC Augsburg (34 Prozent). Bei den Emotionen liegt Dortmund ebenfalls auf Platz 1: Der Verein löst demnach die stärksten positiven Emotionen unter den Befragten aus. 68 Prozent von ihnen stehen dem Verein positiv gegenüber und assoziieren ihn mit Aussagen wie „tolle Fans“, „gute Spieler und „großartiger Verein“. Bei Bayern München hingegen sind die Emotionen etwas anders verteilt. Dem Verein stehen zwar 48 Prozent positiv gegenüber, allerdings ist es auch der Fußballklub, der am meisten polarisiert. So verbinden 30 Prozent der Befragten etwas Negatives mit dem Verein.

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Smart Home. 46 Prozent der befragten Deutschen verwenden mindestens eine Smart Home-fähige Anwendung. 28 Prozent zeigen Interesse an solchen Anwendungen und lediglich etwas mehr als jeder Vierte lehnt eine Nutzung ab. Zu den Hauptgründen für die Ablehnung zählen monetäre Gründe (80 Prozent). Allerdings nutzen nur zwölf Prozent der befragten Smart-Home-Nutzer auch das volle Potenzial dieser Technik: Diese Echten Nutzer besitzen mehrere Smart Home-Produkte, die sie zu einem System verknüpft haben. Die übrigen 88 Prozent sind Einfache Nutzer, deren Smart Home-fähigen Anwendungen keine eigenständige Systemlogik haben. Im Bereich Wohn- und Gebäudesicherheit haben 37 Prozent der befragten Smart-Home-Nutzer Anwendungen installiert. Auch in anderen Bereichen legen die Befragten Wert auf Sicherheit: Knapp ein Drittel der Nutzer und fast die Hälfte der Interessenten sorgt sich um die Privatsphäre und befürchtet Hacker-Attacken.

Zur Studie zum Thema Smart Home von Splendid Research>>

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