Studien der Woche

Nordlight Research / Civey & Uni Duisburg-Essen / infas / respondi & Uni Konstanz / Hubspot / BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

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Fast die Hälfte der Befragten plant, 2021 zu verreisen. Jeder Fünfte will sogar mehrmals die Koffer packen. Ein Drittel ist noch unentschlossen und wartet die Entwicklung weiterhin ab. Sicher, dieses Jahr nicht zu verreisen, ist dagegen lediglich ein knappes Viertel. (Quelle: Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen)
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Fast die Hälfte der Befragten plant, 2021 zu verreisen. Jeder Fünfte will sogar mehrmals die Koffer packen. Ein Drittel ist noch unentschlossen und wartet die Entwicklung weiterhin ab. Sicher, dieses Jahr nicht zu verreisen, ist dagegen lediglich ein knappes Viertel. (Quelle: Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen)
Social-Media-Angebote werden verstärkt genutzt, dabei macht Clubhouse einen Sprung in der Bekanntheit. Homeoffice hat es in der zweiten Welle schwerer. Und das Thema Reisen wird wohl auch 2021 nicht so einfach werden.

Social Media

29 Prozent der Befragten in Deutschland nutzten Social Media in 2020 häufiger als 2019. Zu ihren aktuellen Social-Media-Favoriten im Alltag zählen sie dabei „WhatsApp“ (hohe Wichtigkeit in 2020: 83 Prozent; 2019: 69 Prozent; 2018: 64 Prozent), „YouTube“ (2020: 50 Prozent; 2019: 39 Prozent; 2018: 38 Prozent) sowie „Facebook“ (2020: 48 Prozent; 2019: 42 Prozent; 2018: 51 Prozent) und „Instagram“ (2020: 31 Prozent; 2019: 22 Prozent; 2018: 16 Prozent). Regelmäßige Social-Media-Nutzer (= tägliche oder zumindest wöchentliche Nutzung) nehmen Werbung in verschiedenen sozialen Medien unterschiedlich häufig wahr. „Sehr häufig“ wird Werbung im Gesamtmarkt auf den folgenden Kanälen wahrgenommen: YouTube (17 Prozent), Facebook (13 Prozent) und Instagram (12 Prozent).
Über die Studie

Für die aktuelle Ausgabe des „Trendmonitor Deutschland“ von Nordlight Research zum Schwerpunktthema „Social Media: Profile, Potenziale und Perspektiven - Insights für werbetreibende Unternehmen“ wurden 1.000 Bundesbürger im Alter zwischen 14 und 70 Jahren zur Nutzung von Social Media befragt. Entwicklungsvergleiche wurden für den Zeitraum 2018 bis 2020 durchgeführt.
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Clubhouse

Die Bekanntheit der App ist in Deutschland innerhalb weniger Wochen von rund 17 Prozent Mitte Januar auf inzwischen 45 Prozent angestiegen. Allerdings geben bisher nur drei Prozent der Befragten in Deutschland an, die App schon einmal genutzt zu haben. Und unter den Nutzern sieht fast jeder Zweite die Zukunft von Clubhouse eher pessimistisch, da die Plattform nicht gegen große Anbieter wie Twitter oder Facebook bestehen werde.
Über die Studie
Die Studie wurde von Civey im Auftrag von Prof. Tobias Kollmann (Universität Duisburg-Essen) durchgeführt. Dazu wurden sowohl über 5.000 Bundesbürger als auch 500 Nutzerinnen und Nutzer von Clubhouse im Januar und Februar befragt. Einige Fragen werden zudem live erhoben. Aktualisierungen der Zahlen sind daher möglich. Den genauen Befragungszeitraum und statistischen Fehler entnehmen Sie bitte den jeweiligen Erhebungen. Die Studie wird fortgesetzt. Die aktuellen Ergebnisse können hier eingesehen werden >>

Belastung

Im Januar 2021 ist der Anteil der Bevölkerung, der die täglichen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie als belastend empfindet, auf den bisher höchsten Wert gestiegen: 22 Prozent stimmen der Aussage „die Einschränkungen im täglichen Leben belasten mich“ voll und ganz, 21 Prozent eher zu. Im August erhielt diese Aussage gerade einmal sieben bzw. neun Prozent Zustimmung. Für die kommenden sechs Monate erwartet eine Mehrheit der Bevölkerung auch keine Verbesserung der Situation. 51 Prozent befürchten sogar deutliche Einschränkungen des Lebensstandards. Dies ist ebenfalls der bisher höchste gemessene Anteil seit April.
Über die Studie

Die zusätzlichen Fragen zur Corona-Pandemie werden seit April 2020 im Rahmen der infas-Mehrthemenbefragung erhoben. Themenfelder sind die Einflüsse auf das Erwerbsleben, Quarantäne- und Infektionserfahrungen, Meinungen zu den gesellschaftlichen Herausforderungen, persönliche Sorgen, Veränderungen im Einkaufs-verhalten sowie Kinderbetreuung. Erhoben werden in einer telefonischen Befragung monatlich rund 1.000 Fälle (außer Dezember), Dual Frame (mobil und Fest-netz). Basis ist eine ADM-Zufallsstichprobe der deutschen Wohnbevölkerung ab 18 Jahren.
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Homeoffice I

Im Januar 2021 wurde das Potential des Homeoffice zur Verringerung des Infektionsrisikos nicht ausgenutzt. Während zu Beginn der Pandemie sozusagen alle Personen, für die Homeoffice umsetzbar war, auch von daheim, bzw. mobil gearbeitet haben, so gab im Januar ein Fünftel der Befragten an, wieder vollständig in Präsenz zu arbeiten. Neben dem Wunsch des Arbeitgebers bewegte der persönliche Wille 36 Prozent der Befragten dazu, in die Präsenzarbeit zurückzukehren. Dabei schätzen 85 Prozent der Befragten mit flexiblem Arbeitsmodell ihre Produktivität als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein. Bei den Befragten in voller Präsenzarbeit liegt der Wert bei 73 Prozent.
Über die Studie

Innerhalb der Konstanzer Homeoffice Studie wurden 700 Beschäftigte aus der deutschen Erwerbsbevölkerung seit März 2020 in regelmäßigen Abständen online mit Unterstützung von respondi über bisher 10 Erhebungszeitpunkten hinweg befragt. Hauptfokus der Studie ist es zu verstehen, wie sich das mobile Arbeiten und das Arbeiten im Homeoffice auf das Engagement, die Produktivität aber auch emotionale Erschöpfung oder soziale Einsamkeit der Beschäftigten auswirkt.
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Homeoffice II

42 Prozent der Befragten in Deutschland spüren im Homeoffice den Druck beweisen zu müssen, dass sie auch wirklich arbeiten. Dabei geht knapp ein Viertel davon aus, dass ihre Vorgesetzten nicht den vollen Umfang ihrer Arbeit wahrnehmen würden. 50 Prozent haben allerdings das Gefühl, dass ihr Unternehmen aktiv daran arbeitet, ein integratives Umfeld für Remote-Mitarbeiter zu schaffen. Auch der Zusammenhalt wird gestärkt: 41 Prozent geben an, dass sie ein stärkeres Gefühl der Zugehörigkeit innerhalb ihres Teams oder Unternehmens haben, wenn alle remote arbeiten.
Über die Studie

HubSpot befragte im November 2020 m Rahmen einer Remote-Work-Studie in den USA, UK, Irland, Australien und Deutschland 1.000 Personen aus über 25 Branchen, die bereits vor Corona vollständig remote arbeiteten.
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Reisen

Die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie prägten das abgelaufene Reisejahr. Nur noch 37 Prozent der Befragten – und damit rund 40 Prozent weniger als noch 2019 – sind 2020 wenigstens fünf Tage verreist. Dabei war für etwa die Hälfte das Zuhausebleiben in Bezug auf den Urlaub jedoch weniger einschränkend als erwartet, sie sagten sogar, das Verreisen nicht wirklich vermisst zu haben. Für diejenigen, die während der Pandemie in den Urlaub fuhren, gab es wenig Verständnis innerhalb der Bevölkerung. Für 70 Prozent der Befragten ist es ein schlichtweg egoistisches Verhalten und zeige, dass Urlauber nicht an das Gemeinwohl denken.
Über die Studie

Die Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, für die ein repräsentativer Querschnitt der deutschen Bevölkerung von über 3.000 Personen ab 18 Jahren zum eigenen Reiseverhalten im Jahr 2020, den Urlaubsabsichten für 2021 sowie den Erwartungen für die Zukunft der Tourismusbranche im Dezember 2020 und Januar 2021 befragt wurden, wurde bereits zum 37. Mal durchgeführt.
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