Studien der Woche

Mondelez / Integral Ad Science / Adobe / Innofact

   Artikel anhören
© Pixabay.com
So ein kleiner Snack pro Tag - das ist für viele schon ein kleines Ritual. Damit der Verbraucher sich auch für den richtigen Snack entscheidet, sollte die Marke das Werbeumfeld auf alle Fälle beachten. Zudem könnten Kundenerlebnisse mit Daten verbessert werden. Außerdem hat es Mobiles Bezahlen noch schwer.
Snacks: Teil unserer Kultur und Identität

Mondelez hat das Snacking-Verhalten weltweit untersucht. Ein zentrales Ergebnis: Essen spielt eine große emotionale Rolle im Leben der Menschen. So kann Snacking Nostalgie auslösen, sagen 62 Prozent der Befragten, weil sie sich an ihre Kindheit erinnert fühlen. Für 64 Prozent der deutschen Befragten ist es wichtig, lieb gewonnene Essensrituale bewusst zu pflegen. Denn das eigene Snacking-Verhalten wird als identitätsstiftend und als Teil der landestypischen Kultur empfunden. Gut die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) sagt, dass tägliche Snack-Rituale dazu beitragen, Traditionen zu erhalten. Und der Großteil (74 Prozent) ist der Meinung, dass so ein kleiner Genuss zwischendurch einfach dazugehört.
Zur Studie „State of Snacking TM” >>



Auf das Umfeld kommt es an
83 Prozent der befragten Verbraucher in Deutschland nehmen eine Marke negativer wahr, wenn ihre digitalen Anzeigen in qualitativ minderwertiger Werbeumgebung auftauchen. 65 Prozent würden sogar die Produkte einer solchen Marke nicht mehr kaufen. Das Werbeumfeld einer digitalen Anzeige ist für Konsumenten sogar noch wichtiger als die persönliche Relevanz der Anzeige. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) der deutschen Verbraucher legen Wert auf maßgeschneiderte Anzeigeninhalte, für 70 Prozent ist der seriöse Kontext der Anzeige wichtig. Das schlägt sich auch in der Interaktionsrate nieder: In einem qualitativ hochwertigen Werbeumfeld ist das Engagement deutlich höher (+50 Prozent) als wenn die Anzeige in einem für die Marke als unpassend empfundenen Kontext erscheint.
Zur Ripple Effect-Studie von Integral Ad Science >>

Daten im CXM-Fokus

Daten sind die wichtigste Währung für begeisternde Kundenerlebnisse. Das haben die meisten Marken zumindest in der Theorie erkannt. Die Praxis sieht jedoch anders aus: Nicht einmal jedes fünfte deutsche Unternehmen (19 Prozent) stellt Daten ins Zentrum seines Customer Experience Managements (CXM). Damit rangiert Deutschland hinter den Märkten in Großbritannien (20 Prozent) und Frankreich (27 Prozent), was den erlebnisorientierten Dateneinsatz angeht. Neben strengen Datenschutzregularien (26 Prozent) machen die deutschen Firmen dafür vor allem die eigene Unternehmenskultur mit einem klaren Abteilungsdenken und den daraus resultierenden Datensilos (30 Prozent, GB: 22 Prozent, F: 28 Prozent) sowie fehlende Datenskills (24 Prozent, GB: 27 Prozent, F: 22 Prozent) verantwortlich.
Zum Adobe „Mind the Data Gap“-Report >>



Mobiles Bezahlen – nur was für Junge?

Unter den Smartphone-Besitzern haben junge Menschen im Alter von 18 bis 29 besonders häufig eine Bezahl-App eingerichtet (41 Prozent), bei 50- bis 69-Jährigen sind es nur 18 Prozent. Außerdem happert es noch am Vertrauen: nur zehn Prozent vertrauen Google Pay bzw. neun Prozent Apple Pay. Hier können aber die deutschen Banken und Sparkassen punkten: 42 Prozent würden am ehesten der hauseigenen Bezahl-App der eigenen Bank vertrauen.
Zur Online-Umfrage der Innofact AG im Auftrag von Verivox >>

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
stats