Studien der Woche

Mediaplus & September / Nordlight Research / Psyma / EOS

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„123456“ ist das beliebteste Passwort in 43 der 50 untersuchten Länder, darunter auch Deutschland. Auf den Plätzen folgen in Deutschland: 123456789, 12345678, password, 1234567. <a href="https://nordpass.com/de/most-common-passwords-list/" target=_blank> Zur Liste der von NordPass veröffentlichten Top 200 Passwörter weltweit >></a>
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„123456“ ist das beliebteste Passwort in 43 der 50 untersuchten Länder, darunter auch Deutschland. Auf den Plätzen folgen in Deutschland: 123456789, 12345678, password, 1234567. Zur Liste der von NordPass veröffentlichten Top 200 Passwörter weltweit >>
Dass es mit der Kreativität bei Passwörtern nicht weit her ist, ist zwar bekannt - aber so einfallslos? „123456“ - und „abc123“ kommt erst auf Platz 9 der Top 200 Passwörter. Außerdem: Wie steht es um Emotionen bei Werbung für Fleischersatzprodukte? Welche Marken werden als nachhaltig wahrgenommen? Wie sehr wird Mobile Payment genutzt? Schon mal mit dem Bot gechattet?

Emotionen für Fleischersatzprodukte

Viele versuchen, ihren Fleischkonsum bewusst zu reduzieren, um das Gefühl zu haben, etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun und Tierleid zu verringern. Fleischersatzprodukte können die Konsumenten und -innen entlasten, in dem sie einen Verzicht schaffen, der sich nicht so anfühlt. Für die Studie wurden fünf Kampagnen im „Emotional Check“ untersucht. Hier ein paar Eindrücke: The Vegetarian Butcher benennt die vorherrschenden Defizite deutlich, nämlich dass vegetarisches Fleisch nie wie Fleisch schmecken kann. Dabei lässt der Spot zu wenig Raum für den Genussmoment, dieser dürfte deutlich präsenter sein. Dadurch bleibt der Spot insgesamt eher auf verhaltenem emotionalen Niveau. Garden Gourmet dagegen vermittelt Spaß und Gemeinschaft. Allerdings wirken die Umgebung und die Wortspiele, die nicht verstanden werden, stark irritierend, erst die Auflösung über die Produktvielfalt wirkt attraktiv und relevant. Außerdem wurden noch die Spots von Endori, Rügenwalder Mühle und #LikeMeat untersucht.

Über die Studie

Worauf Anbieter von Fleischersatzprodukten in ihrer Kommunikation achten müssen, um die Bedürfnisse derart unterschiedlicher Zielgruppen zu treffen, haben Mediaplus und September Strategie & Forschung im qualitativen Forschungsansatz „Be Emotional“ untersucht. 100 Testpersonen wurden verkabelt. Wie sich Herzschlag (EKG), Hautleitwert (EDA), Gesichtsmuskeln (EMG) und Pulsvolumen (PVA) beim Schauen der Spots verändern, bildet die Basis für die Berechnung der marketingrelevanten KPIs wie Attraktion, Sympathie und Relevanz. In anschließenden Tiefeninterviews erforschte das Institut, wie die Spots „emotional erlebt“ werden.
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Nachhaltigkeit aus Verbrauchersicht

Nachhaltigkeit ist für Verbraucher ein Begeisterungsfaktor. Die Messlatte liegt aber hoch - was zählt sind Glaubwürdigkeit und Konkretheit. Viele namhafte Unternehmen schaffen es aus Sicht der Bundesbürger bisher nicht, sich beim Thema Nachhaltigkeit überzeugend zu profilieren. 72 Prozent der Befragten meinen sogar, dass Nachhaltigkeit oft nur als Werbefloskel verwendet wird. Bei spontaner Abfrage verbinden die Bundesbürger namhafte Marken erst wenig mit hoher Nachhaltigkeit. Als besonders nachhaltig werden am häufigsten noch Marken wie Alnatura, Aldi, Rewe, Frosch, DM, Fairtrade oder Edeka genannt. Seltener bereits BMW, Tchibo, Tesla, Apple, Allianz, H&M oder Ikea. Umgekehrt fallen den Verbrauchern spontan aber auch nur wenige Marken ein, die sie für sehr wenig nachhaltig halten. Am häufigsten genannt werden beispielsweise: KiK, Amazon, VW, H&M, Primark und Shell. Ein deutlicher Ausreißer im Verbraucherurteil ist hier Nestlé. Das Unternehmen wird spontan mit Abstand am häufigsten mit geringer Nachhaltigkeit assoziiert.
Über die Studie

Für die aktuelle Ausgabe des „Trendmonitor Deutschland“ von Nordlight Research zum Schwerpunktthema "Marken, Konsum und Nachhaltigkeit: Aktuelle Analysen zur Nachhaltigkeitsorientierung von Marken und Verbrauchern" wurden 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland zum Thema Nachhaltigkeit im Verbraucheralltag und zur Beurteilung der wahrgenommenen Nachhaltigkeit von über 30 Markenunternehmen befragt.
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Mobiles Zahlen

Eine Mehrheit der Befragten in Deutschland kennt die größten Anbieter im Mobile Payment Bereich, jedoch nur ein geringer Anteil nimmt diese Angebote wahr. 27 Prozent nutzen das Mobile Payment Angebot ihrer Hausbank, 21 Prozent Payback Pay und 16 Prozent Google Pay. Apple Pay (8 Prozent) und Samsung Pay (2 Prozent) werden insgesamt deutlich seltener genutzt. Dabei bietet Mobile Payment für viele zahlreiche Vorteile: So sieht eine Mehrheit der Befragten in Mobile Payment eine Zeitersparnis (72 Prozent), aber auch eine sichere (56 Prozent) und bequemere (54 Prozent) Zahlungsmethode. Als weiterer Mobile-Payment-Anbieter fungiert PayPal, das von mehr als 30 Millionen Deutschen aktiv genutzt wird, zumeist jedoch nicht zum bargeldlosen Bezahlen in Geschäften, sondern im Rahmen von Online-Shopping oder Bezahlen unter Freunden. Andere Angebote wie Apple Pay, Mobile Payment der Hausbank oder Payback Pay kommen hingegen vor allem beim Einkauf in Supermärkten, sonstigen Geschäften und Tankstellen zum Einsatz.
Über die Studie

Für die vorliegende Studie von Psyma wurde im Online-Access-Panel eine repräsentative Quotenstichprobe der Bevölkerung in Deutschland im Alter von 18 bis 69 Jahren gezogen. Befragt wurden zwischen dem 14. Juni und 18. Juli 1.233 Personen.
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Chatbots im Einsatz

65 Prozent der befragten Unternehmen im Privatkundensegment setzen Chatbots in der Kunden-Kommunikation ein. Zudem gibt mehr als die Hälfte der Befragten in Deutschland an, bereits mit einem Bot gechattet zu haben. Die Mehrheit der Unternehmen glaubt darüber hinaus, dass die Anzahl an Chatbots in den nächsten zwei Jahren weiter zunehmen werde (Gesamt: 68 Prozent / DE: 67 Prozent) und künftig jedes größere Unternehmen einen solchen Service anbieten müsse (Gesamt und DE: 61 Prozent). Eingesetzt werden die digitalen Helfer europaweit primär zum Erstkontakt (Gesamt und DE: 97 Prozent), gefolgt vom Kundenservice (Gesamt: 51 Prozent / DE: 57 Prozent) und der Produktberatung (Gesamt: 39 Prozent / DE: 42 Prozent).
Über die Studie

Für den Finanzdienstleister und -investor EOS hat Kantar von April bis Juni 2021 2.800 Entscheidungsträger und -innen aus jeweils 200 B2C-Unternehmen in 14 europäischen Ländern per CATI befragt.
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