Studien der Woche

Marketagent / EarsandEyes / NielsenIQ / InMoment

   Artikel anhören
© Pixabay
In dieser Woche gibt es zwei Studien für die Sinne: Das Augenlicht steht bei vielen Österreichern an oberster Stelle, wenn es um die Sinne geht. Ätherische Öle sind eher etwas für das Riechorgan. Der Handel steht im Vordergrund bei NielsenIQ und InMoment. Veränderungen durch die Pandemie sehen die einen eher weniger, die anderen hingegen sehr wohl.

Gut sehen

Für den Welttag des Augenlichtes (14. Oktober) hat sich der österreichische Marktforscher Marketagent mit dem Sehen beschäftigt und 500 Landsleute befragt. Für 63,8 Prozent der Befragten ist Sehen der wichtigste Sinn. Sie verbinden damit Selbstständigkeit im Alltag, Mobilität und Orientierung im Straßenverkehr, Elektronische Medien visuell zu konsumieren und natürlich Freunde, Partner oder Familie sowie die Natur sehen zu können. Die Wichtigkeit des Augenlichtes ist nicht verwunderlich: Jeder zweite Österreicher trägt eine Brille und sehr viele Menschen leiden unter trockenen Augen.
Über die Studie
Für die Fachorganisation „Licht für die Welt“ hat der österreichische Online Marktforscher Marketagent die Meinungen von 500 Österreicherinnen und Österreichern eingefangen. Zu den Ergebnissen 

Gut riechen

Ob Teebaumöl wirklich gut riecht, darüber lässt sich trefflich streiten. In jedem Fall steht es auf Platz 1 in Sachen therapeutischer Nutzung. Dies ergibt eine Studie von EarsandEyes. 27 Prozent aller Befragten nutzen es zur Behandlung von gesundheitlichen Beschwerden etwa durch Inhalation oder äußere Anwendung auf der Haut. 24 Prozent geben eine Verwendung von (Pfeffer-)Minzöl an, Lavendelöl hat noch jeder Fünfte eingesetzt.
Über die Studie

Online-Befragung im geschlossenen, qualitätskontrollierten EARSandEYES Accesspool. Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse hinsichtlich Alter, Geschlecht und Region. Der Befragungszeitraum: 14. bis 20. Juli 2021
Grundgesamtheit: Deutsche Wohnbevölkerung
Altersgruppe: 16-69 Jahre
Stichprobengröße: n = 1.000
Zu den Ergebnissen

Wenig Bewegung

NielsenIQ, die Abspaltung von Nielsen, die sich unter anderem mit dem Lebensmittelhandel in Deutschland beschäftigt, hat ihre jährliche Marktstudie zu den Top-Händlern veröffentlicht. Insgesamt konnten die Lebensmittelhändler ihren Umsatz um 5,5 Prozent auf 267 Milliarden Euro erhöhen, während der Food-Umsatz um 5,9 Prozent von 210,3 Milliarden Euro (2019) auf 222,7 Milliarden Euro (2020) stieg. Edeka, Rewe, Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland), Aldi (Nord und Süd) und Metro (ohne Real) ist die Reihenfolge bei den Umsätzen im Jahr 2020.
Über die Studie

Die Studie ist auf Basis einer Gesamterhebung der Umsätze im deutschen Lebensmitteleinzelhandel entstanden, die Nielsen Tradedimensions durchführt.
Zu den Ergebnissen



Digital oder physisch?

Der Kontakt mit Kunden hat sich in den vergangenen Monaten rasant verändert. Die Studie European Experience Trends Report 2021 von InMoment hat herausgefunden, dass die Bereitschaft, sich wieder auf physische Kundenerlebnisse einzulassen in den Branchen sehr schwankt. Außerdem werden Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich und Großbritannien entdeckt. Während Deutsche beim Vertrauen vorne sind, zeigen sich die Verbraucher im Vereinigte Königreich und Frankreich etwas weniger optimistisch.
Über die Studie
Das EMEA Strategic Insights Team von InMoment befragte zwischen dem 11. und 17. August 2021 über 1.500 Konsumenten in Großbritannien, Frankreich und Deutschland, um einen Einblick zu erhalten, was Kunden jetzt von Marken erwarten.
Zu den Ergebnissen

    Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
    stats