Studien der Woche

Kantar / GfK / Ipsos / YouGov / Statista & Glory

   Artikel anhören
2030 werden weniger Menschen mit dem Auto in große Städte fahren und verstärkt auf öffentlichen Nahrverkehr und das Fahrrad umsteigen. Auch Fußgänger wird man vermehrt antreffen. Vielleicht gilt das auch für Dresden - um das herauszufinden, könnte man ja mal hinfahren. Außerdem geht es um Black Friday und Weihnachten, Bargeld sowie die Sorge um eine Pandemie.

Urbane Mobilität

2030 wird in den größten Städten der Welt der globale Wendepunkt für nachhaltige Mobilität erreicht: Die privaten Autofahrten werden in den größten Städten der Welt im nächsten Jahrzehnt um zehn Prozent zurückgehen. Der Aufstieg der Sharing Economy, der Multimodalität und der autonomen Fahrzeuge sowie die Alterung der Weltbevölkerung werden den Bedarf, ein Auto zu besitzen, verringern. Die stärkere Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, sowie mehr Rad- und Fußgängerverkehr gleichen diesen Rückgang aus. Die Bürger steigen auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel um, was bis 2030 für 49 Prozent aller Fahrten innerhalb der Städte gilt. Dem stehen dann 46 Prozent Autonutzung gegenüber. Aktuell wird das Auto noch für 51 Prozent aller Fahrten genutzt. Die restlichen fünf Prozent werden auf Taxi und Mitfahrgelegenheiten sowie auf andere Verkehrsmittel wie Fähren entfallen. Dem Fahrrad wird bis 2030 ein Anstieg von 18 Prozent prognostiziert, damit wächst die Fahrradnutzung im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln am schnellsten. Zu Fuß zu gehen und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel werden um 15 Prozent bzw. sechs Prozent zunehmen.
Zur Kantar-Studie >>


Umsätze im letzten Quartal
Black Friday, Weihnachten und die Nachweihnachtszeit machen ein Fünftel des Jahresumsatzes im Handel aus. Dabei unterscheiden sie sich erheblich in ihrer Dynamik. Die Umsatzzahlen an Black Friday wachsen extrem stark – um 114 Prozent im Vergleich zu einer Durchschnittswoche. Die Absätze des Weihnachts- und nachweihnachtlichen Geschäfts liegen 45 bzw. zwölf Prozent über dem einer normalen Woche. Der größte Umsatz wird an Black Friday mit Unterhaltungselektronik erzielt, gefolgt von Haushaltskleingeräten auf dem zweiten und Informationstechnologie auf dem dritten Platz. An Weihnachten ändert sich dieses Bild. Dann sind besonders Haushaltskleingeräte gefragt, denn Geräte rund um das Thema Schönheit bieten großes Geschenkpotenzial. Auch Kameras und Produkte im Bereich Telekommunikation verkaufen sich an Weihnachten, aber auch in der nachweihnachtlichen Zeit gut.
Zur GfK-Studie >>

Corona-Virus macht Sorgen
47 Prozent der Befragten in Deutschland empfinden das Coronavirus als eine große oder sogar sehr große weltweite Bedrohung, 35 Prozent sehen zumindest eine mittlere Gefährdungslage. Nur für 16 Prozent sind die weltweiten Auswirkungen durch die vor allem in China auftretende Virusinfektion „eher“ oder „sehr“ gering. In einigen anderen Ländern ist die Angst vor dem Virus allerdings noch deutlich größer. Vor allem in Japan (66 Prozent), Australien (61 Prozent) und den USA (55 Prozent) glaubt eine klare Mehrheit der Befragten an eine (sehr) hohe Bedrohung für die Welt durch den Ausbruch der Epidemie. In Kanada (42 Prozent) und Russland (42 Prozent) und Großbritannien (43 Prozent) ist das Bedrohungsempfinden der Menschen dagegen deutlich niedriger. 
Zur Ipsos-Studie >>


Dresden als Städtereise
51 Prozent der Befragten in Deutschland waren noch nie in Dresden, elf Prozent haben die sächsische Hauptstadt allerdings schon mehrfach besucht. Der größte Teil (18 Prozent) derjenigen, die die Stadt einmal besucht haben, tat dies nach dem Wiederaufbau der Frauenkirche, welche durch den Luftangriff 1945 komplett zerstört wurde, ab 2005. Dass hauptsächlich westdeutsche Befragte angeben, noch nie in Dresden gewesen zu sein (58 vs. 21 Prozent der Ostdeutschen) ist aufgrund der geografischen Lage der Stadt vermutlich nicht verwunderlich.
Zur YouGov-Befragung >>
Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
stats