Studien der Woche

Ipsos / YouGov / GIM / OmniQuest / Kantar TNS

   Artikel anhören
Mittlerweile sind 45 Prozent der über 70-Jährigen online.
© Pixabay.com
Mittlerweile sind 45 Prozent der über 70-Jährigen online.
84 Prozent der deutschen Bevölkerung sind online. Millenials vertrauen Online-Bewertungen. Und mit dem Schätzen ist das so eine Sache.


Ipsos: Studie „Perils of Perception”

In 37 Ländern schätzten knapp 30.000 Personen aktuelle Zahlen zur Bevölkerungsstruktur und gesellschaftsrelevanten Themen. Ein Beispiel: Deutsche glauben jeder Fünfte ist arbeitslos. In Wahrheit ist derzeit nicht einmal jeder zwanzigste Bundesbürger (vier Prozent) arbeitslos. Berücksichtigt man alle Fragestellungen der Studie, so verschätzten sich die befragten Deutschen deutlich häufiger als die Befragten vieler anderer Nationen. Unter den insgesamt 37 abgefragten Ländern belegt Deutschland lediglich den 24. Platz, wenn es um die beste Schätzung geht. Der Wirklichkeit am nächsten kamen die Befragten aus Hongkong, Neuseeland und Schweden, der unrühmliche Preis für die Bevölkerung mit der am wenigsten zutreffenden Wahrnehmung geht an Thailand, dicht gefolgt von Mexiko und der Türkei.
Zur Studie >>



YouGov: Analyse „Millennials als Digitalreisende“

Als erste Generation der sogenannten Digital Natives, die mit Internet im täglichen Leben aufgewachsen sind, zeigen sich die Millennials (18 bis 34 Jahre) besonders affin für Online-Kommunikation und messen Online-Bewertungen einen höheren Stellenwert zu als andere Altersgruppen. Beispielsweise bei der Entscheidung für eine Hotelbuchung. In der Zielgruppe der Millennials geben 39 Prozent an, vor der Buchung auf Online-Bewertungen zu achten. In der der Gruppe der Befragten ab 35 Jahren hingegen sind es nur 29 Prozent. Weniger wichtig ist den 18- bis 34-Jährigen Konstanz bei den Reisezielen: Lediglich 20 Prozent in der Zielgruppe haben ihr Urlaubsziel schon einmal nach dem Kriterium ausgesucht, dass sie dort bereits waren und gute Erfahrungen gemacht haben. In der Restbevölkerung liegt der Anteil hierfür hingegen bei 28 Prozent.
Zur Analyse >>

GIM: Studie „Wunsch und Wirklichkeit: So shoppen die Deutschen online”

65 Prozent der Befragten erwarten etwa von digitalen Fashion Shops wie Bonprix oder H&M unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten, während dies nur 54 Prozent der Befragten bei Online-Drogerien wichtig ist. Eine möglichst vielseitige visuelle Darstellung der Produkte (zum Beispiel Zoom oder 360 Grad Ansichten) ist beim Online-Lebensmittelkauf nur 27 Prozent wichtig. Beim digitalen Kleidereinkauf ist dies jedoch für 50 Prozent aller Befragten eine wichtige Anforderung an den Online-Shop.
Zur Studie >>



OmniQuest: Studie „Softdrinks“

44 Prozent der (mehrmals) täglichen Konsumenten von zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken unterschätzen den Zuckergehalt in einem Glas konventioneller Coca-Cola (laut Herstellerhat ein 0,25l-Glas einen Zuckergehalt von umgerechnet neun Zuckerwürfeln). Wer dagegen Softdrinks lediglich auf wöchentlicher (34 Prozent), monatlicher Basis (33 Prozent) oder sogar seltener (27 Prozent) zu sich nimmt, neigt wesentlich weniger zur Unterschätzung des Zuckergehalts der braunen Brause. 57 Prozent der befragten Konsumenten von Softdrinks bevorzugen Limonaden mit Koffein, 34 Prozent favorisieren Fruchtschorlen, dahinter folgen Fruchtsaftgetränke (29 Prozent) und Limonade ohne Koffein (28 Prozent).
Zur Studie >>

Kantar TNS: Studie D21-Digital-Index 2018/2019

Die Studie misst den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung und zeigt, wie die Menschen den technologischen Fortschritt in ihrem Privat- und Berufsleben adaptieren. 84 Prozent der deutschen Bevölkerung sind online, das ist ein Zuwachs von drei Prozentpunkten. Dieser stammt insbesondere von der zunehmenden Verbreitung des mobilen Internets, das inzwischen 68 Prozent der Bevölkerung nutzen (+4 Prozentpunkte). Den größten Zuwachs – und damit entscheidenden Anteil an den Steigerungen – verzeichnen die älteren Generationen: 79 Prozent der 60 bis 69-Jährigen und mittlerweile 45 Prozent der über 70-Jährigen sind online.
Zur Studie>>

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
stats