Studien der Woche

Ipsos / QVC / Bitkom / Nordlight Research / Exeo / Rogator /

© Pixabay.com
Wie steht es um die Menschenrechte und wie werden wir in 20 Jahren leben? Werden wir unser größtes Problem, den Klimawandel, in den Griff bekommen? Außerdem: Trends bei Lebensmittel und Ernährung sowie Fahrten im Fernbus.

Menschenrechte

42 Prozent der Befragten in 28 Ländern weltweit glauben, dass jeder in ihrem Land die gleichen Menschenrechte genießt. 33 Prozent sagen, nicht jeder habe in seinem Heimatland die gleichen Menschenrechte. Interessanterweise sehen Deutsche und Chinesen ihr Land hier überdurchschnittlich positiv, 63 Prozent glauben an gleiche Menschenrechte. In Südafrika (25 Prozent) und Italien (28 Prozent) zeigt sich ein total gegenteiliges Bild. Aus einer Liste von 28 Möglichkeiten wurden in den Befragungsländern die Meinungsfreiheit (32 Prozent) und das Recht auf Leben (31 Prozent) als wichtigste Menschenrechte genannt.
Zur Ipsos-Studie >>



Leben 2038

Die mentale Leistungsfähigkeit wird über alle Generationen hinweg eine zunehmend größere Rolle spielen. Die Generation Z sorgt sich bereits heute darum: Gegenwärtig wünschen sich 70 Prozent aus dieser Altersgruppe, „schneller, konzentrierter und kreativer denken zu können“. Auch der Sharing-Trend setzt sich weiter fort: Etwa jeder dritte Deutsche kann sich bereits jetzt Fahrzeuge vorstellen, die er mit anderen teilt und die automatisch zu ihm fahren, wenn er eins braucht. In der Gen Z ist das sogar für 46 Prozent eine realistische Vorstellung.
Zur Studie von QVC in Zusammenarbeit mit Professor Peter Wippermann, Trendbüro, und Kantar >>

Klimawandel

43 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, der Klimawandel sei das größte und drängendste Menschheitsproblem, 35 Prozent halten ihn für eines der wichtigsten Probleme. Und jeder zweite Bundesbürger (49 Prozent) sagt, dass die Digitalisierung beim Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. Jeder Vierte (25 Prozent) geht davon aus, dass die Digitalisierung keinen Einfluss auf die Veränderung des Klimas hat. Umgekehrt meint knapp jeder Fünfte (18 Prozent), dass die Digitalisierung den Klimawandel verschärft.
Zur Bitkom-Umfrage >>



Kauf- und Ernährungstypen

29 Prozent der Konsumenten im Lebensmittelhandel bezeichnen sich selbst als „Preisbewusste Käufer“, acht Prozent als „Schnäppchenjäger“. Als „Gesundheitsbewusste Käufer“ (14 Prozent) und „Qualitätskäufer“ (zehn Prozent) beurteilen sich deutlich weniger. Weitere Selbstbeurteilungen entfallen auf „Gewohnheitskäufer“ (15 Prozent), „Spontane Lustkäufer“ (sieben Prozent), „Gemischter Typ“ (13 Prozent) und „Einkaufsmuffel“ (vier Prozent). In puncto Ernährungstypen lassen sich die Bundesbürger wie folgt einordnen (Mehrfachantwortenmöglich): gemischt (77 Prozent), überwiegend vegetarisch (acht Prozent), rein vegetarisch (drei Prozent), vegan (ein Prozent),(fast) ausschließlich Bio (sechs Prozent), kalorienarm (16 Prozent), laktosefrei (sechs Prozent) und glutenfrei (drei Prozent).
Zum Trendmonitor Deutschland von Nordlight Research >>

Fernbus

Im sechsten Jahr der Marktliberalisierung ist es ruhiger geworden um das Thema Fernlinienbusse. Fernbusse werden aktuell von 9 Prozent der Befragten genutzt. Im Vergleich zu 2016 sind die Busreisenden nicht nur jünger (58 Prozent unter 40 Jahren), sondern auch sehr bahnaffin (53 Prozent Bahn-Nutzeranteil; 14 Prozent BahnCard-Besitzer) und verfügen vergleichsweise häufiger über keine oder eine eingeschränkte Pkw-Verfügbarkeit.
Zur Studie MobilitätsTRENDS von exeo Strategic Consulting und Rogator >>

 

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
stats