Studien der Woche

Ipsos / PwC / Statista / MTP / Kantar

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Medikamente werden gerne online bestellt, allerdings gibt es auch Bedenken bezüglich gefälschter Medikamente aus dem EU-Ausland. Instagram ist das News-Medium der Gen Z und Werbung wird dort durchaus wahrgenommen. Dabei sollte Werbung stets als solche gekennzeichnet sein. Außerdem: Asyl gewähren - ja oder nein?

Weltflüchtlingstag

Global gesehen vertreten mehr als sechs von zehn Personen (61 Prozent) die Ansicht, dass man Schutzbedürftigen, die aus ihren Herkunftsländern geflohen sind, Asyl gewähren sollte. In Deutschland sind 57 Prozent der Befragten dieser Ansicht. Lediglich in vier von 26 untersuchten Ländern – darunter Belgien (50 Prozent), Frankreich (43 Prozent), Ungarn (43 Prozent) und Japan (23 Prozent) – stimmten noch weniger Befragte der Aussage zu, dass Menschen das Recht haben sollten, vor Krieg oder Verfolgung Zuflucht zu suchen. In Argentinien (74 Prozent), Chile (73 Prozent) und Großbritannien (72 Prozent) vertreten hingegen besonders viele Bürger die Überzeugung, dass man Menschen in Not – auch in ihrem eigenen Land – aufnehmen sollte.
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Online-Apotheken

66 Prozent der Befragten in Deutschland haben bereits rezeptfreie oder verschreibungspflichtige Arzneimittel im Internet bestellt, weitere zehn Prozent planen, das künftig zu tun. Lediglich 24 Prozent lehnen die Online-Konkurrenz ab und bleiben ihrer Apotheke vor Ort treu. Allerdings hat mehr als jeder Zweite Angst vor gefälschten Medikamenten bei Bestellungen von Versandhändlern aus dem EU-Ausland. Bei der Apotheke um die Ecke äußert nur jeder Zehnte solche Bedenken. Bei illegalen Arzneimitteln fürchten die Bürger schwere Nebenwirkungen, wie 81 Prozent bestätigen, eine ausbleibende Heilwirkung (81 Prozent) und allergische Reaktionen (79 Prozent). 
Zum Healthcare-Barometers 2019 von PwC >>

<a href="https://de.statista.com/infografik/18354/nutzung-von-sozialen-medien-fuer-den-nachrichtenkonsum-nach-alter/" target=_blank>Jugendliche nutzen als Nachrichten-Plattform am häufigsten Instagram: Das ist das Ergebnis des Digital News Reports 2019 vom Reuters Institute, dessen Ergebnisse für Deutschland vom Hans-Bredow-Institut ausgewertet wurden >></a>
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Personalisierte Werbung

44,3 Prozent der befragten Studenten, die soziale Medien nutzen, stört personalisierte Werbung aufgrund des Gefühls kontrolliert zu werden. Nur 27,5 Prozent begrüßen diese Art der Werbung, da sie dadurch weniger nach interessanten Angeboten suchen müssten. 91,5 Prozent sind der Meinung, dadurch werde die Kaufintention gesteigert. Auf der von jungen Leuten besonders stark genutzten Plattform Instagram ist zwei Drittel der Befragten derartige Werbung bereits aufgefallen. Trotz der hohen Ablehnungsquote scheint diese Werbemaßnahme sehr erfolgreich zu sein. Denn immerhin 41 Prozent wurden durch Instagram Shopping schon einmal verleitet etwas zu kaufen.
Zur Umfrage des Marketingverein MTP – Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V. >>



Markenkommunikation

53 Prozent der in China, Großbritannien, Frankreich, Brasilien und den USA befragten Verbraucher gaben an, Zeitungen und Zeitschriften für vertrauenswürdig zu halten. Insgesamt ist eine nicht geringe Anzahl von Konsumenten aber eher skeptisch gegenüber Inhalten, die von Unternehmen kommen: 30 Prozent der Befragten gaben an, dass sie jede Form der Kommunikation eines Unternehmens automatisch als Werbung sehen. Zwei Drittel forderten, dass bezahlte Inhalte in jeder Form klar gekennzeichnet werden.
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