Studien der Woche

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2020 rund 20.100 Kuckucksuhren im Wert von 4,1 Millionen Euro produziert. Damit hat sich die Produktion im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert (-53,9 %). Im Jahr 2019 waren es noch rund 43 600 Stück im Wert von 8,5 Millionen Euro.
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2020 rund 20.100 Kuckucksuhren im Wert von 4,1 Millionen Euro produziert. Damit hat sich die Produktion im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert (-53,9 %). Im Jahr 2019 waren es noch rund 43 600 Stück im Wert von 8,5 Millionen Euro.
Wir starten die Woche mit einem Blick in verschiedene Welten: Es geht um die einflussreichsten Marken, die aktuelle Situation am Arbeitsplatz, den Black Friday und die Kuckucksuhr. Außerdem fragen wir: Gehen Sie in den nächsten Tagen ins Restaurant?

Markenwelten

WhatsApp, Amazon und Google stehen im Ranking der einflussreichsten Marken ganz vorne, jedoch konnten sich auf den Positionen vier und neun auch erstmals PayPal und DHL direkt unter den Top 10 platzieren. Komplettiert werden die Top 10 durch die Marken Samsung, Microsoft, Aldi, YouTube und dm. Dabei zeigen sich allerdings ein paar Unterschiede in den Altersgruppen: DHL und die Supermarktketten Aldi, Lidl, Rewe und Edeka sind besonders für Personen ab 55 Jahren relevant, während PayPal bereits unter jungen Konsumenten einflussreich ist. Ähnlich verhält es sich beim Videoportal YouTube oder dem Streaming-Anbieter Netflix, die gerade bei den Jüngeren (18 bis 34 Jahre) einen hohen Vertrauensvorsprung genießen, bei der älteren Zielgruppe aber weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen rangieren.
Über die Studie

Die Ipsos Most Influential Brands-Studie analysiert die Bedeutung von Marken und ihren Einfluss auf unser tägliches Leben. In jedem Land wurden die Befragten aufgefordert, ca. 100 führende Marken aus unterschiedlichen Branchen anhand einer Vielzahl von Attributen zu bewerten. Die Interviews der Online-Befragung wurden Ende 2020 in 14 Ländern über das Ipsos Interactive Services Panel durchgeführt.
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Arbeitswelten

Die Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeitswelt haben viele Arbeitnehmer in emotionalen Aufruhr versetzt und ihnen das Gefühl gegeben, dass ihr privates und berufliches Leben außer Kontrolle geraten sind. 2021 ist auch für 70 Prozent der befragten Arbeitnehmer in Deutschland das bisher stressigste Jahr am Arbeitsplatz. 45 Prozent hatten 2021 stärker mit psychischen Problemen bei der Arbeit zu kämpfen als im Jahr 2020. Trotz der Widrigkeiten des letzten Jahres sind Menschen weltweit bestrebt, Veränderungen in ihrem Berufsleben vorzunehmen. 93 Prozent der Bevölkerung weltweit haben das letzte Jahr genutzt, um über ihr Leben nachzudenken. Außerdem sind 74 Prozent der Befragten der Meinung, dass ihr Unternehmen mehr tun sollte, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen, und 40 Prozent sind eher bereit, bei einem Unternehmen zu bleiben, das fortschrittliche Technologien wie KI zur Förderung der beruflichen Entwicklung einsetzt.
Über die Studie

Für Oracle und Workplace Intelligence, einem Personalforschungs- und -beratungsunternehmen, wurden mehr als 14.600 Angestellte, Manager, Personalleiter und Führungskräfte in 13 Ländern befragt. Die Studienergebnisse basieren auf einer Umfrage, die von Savanta, Inc. zwischen dem 27. Juli und dem 17. August 2021 in den USA, Großbritannien, den VAE, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, Brasilien, Indien, Japan, Südkorea, Singapur und Australien durchgeführt wurde.
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Shoppingwelten

42 Prozent der Befragten glauben, am letzten Black Friday durchschnittlich 11 bis 20 Prozent gespart zu haben. Die Preisanalyse von über 9.200 Produkten von rund 1.700 Händlern zeigt jedoch, dass die tatsächliche Ersparnis mit durchschnittlich nur 4 Prozent weit unter den Erwartungen liegt. Dennoch kann der Black Friday durchaus ein guter Tag zum Online-Shoppen sein. Immerhin waren 83 der insgesamt 100 untersuchten Kategorien im Schnitt günstiger als im Vormonat Oktober. Auch die Betrachtung einzelner Artikel spricht für den Aktionstag: Von den 9.237 Produkten waren 5.600 (61 Prozent) am Black Friday günstiger als im Oktober.
Über die Analyse

Untersucht wurden insgesamt 9.237 Produkte aus den 100 beliebtesten Kategorien am Black Friday 2020 auf idealo.de. Zur Ermittlung der Ersparnis wurde auf Kategorie- und Produktebene die Differenz zwischen dem Durchschnittspreis am Black Friday (27.11.2020) und dem Durchschnittspreis im Oktober 2020 berechnet. Die Befragung wurde im September 2021 unter mehr als 1.000 Online-Shoppenden durchgeführt.
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Restaurantwelten

In China heißt es mindestens einmal wöchentlich: auf ins Restaurant (61 Prozent), ins Fast-Food-Lokal (45 Prozent) und 72 Prozent bestellen Essen als Take-away oder Heimlieferung. In Japan dagegen steht der wöchentliche Restaurantbesuch nur für sechs Prozent auf dem Plan, noch weniger entscheiden sich einmal in der Woche dafür, Essen zu bestellen (vier Prozent). Im Durchschnitt gehen weltweit 22 Prozent ins Restaurant, 18 Prozent sind bei Fast-Food dabei und 27 Prozent bestellen.
Über die Studie

Intervista hat in Kooperation mit IRIS-Partnerinstituten (Independent Research Institutes Network) vom 12. Juli bis 18. August 2021 19.934 Interviews in 22 Ländern online mit Personen im Alter von 15 bis 79 Jahren geführt.
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