Studien der Woche

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Schön langsam wird es knapp mit den Weihnachtsgeschenken: Gutscheinkarte oder was Besonderes über einen Social Media Kanal bestellen? Oder den Tipps aus dem letzten Marken-Newsletter folgen? Auch die Frage nach dem Weihnachtsmenü sollte demnächst gelöst sein - vielleicht Fleischersatzprodukte? Und wenn es heißt "Driving home for Christmas" mit dem E-Auto, dann macht das durchaus Spaß.

Was schenken?

32 Prozent der Befragten in Deutschland verschenken zum kommenden Weihnachtsfest Gutscheinkarten. Knapp davor liegen mit je 34 Prozent Spielzeug/Spiele und Elektronik auf der Liste der meistverschenkten Präsente. Sehr beliebt sind die Gutscheinkarten bei jüngeren Altersgruppen: Bei den 16- bis 24-Jährigen entscheiden sich 38 Prozent und 25- bis 34-Jährige 41 Prozent für Geschenkkarten. Erworben werden die Karten fast zu gleichen Teilen sowohl online als auch im stationären Handel.
Über die Studie

Die Studie „Christmas Shopping“ wurde als repräsentative Online-Befragung in sechs Ländern durchgeführt: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Australien und USA. In Deutschland wurden am 19. November 2021 n=1.000 Befragte im Alter von 16 bis 75 Jahren befragt.
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Wie shoppen?

42 Prozent der befragten Online-Shopper in Deutschland nutzen bereits soziale Medien für ihren Online-Einkauf. 48 Prozent wurden dabei über einen Rabattcode angelockt. 32 Prozent geben an, dass es sich um einen Impulskauf handelte und für 30 Prozent war das begrenzte Angebot ausschlaggebend für ihren Einkauf. Allerdings stellt das Tracking der Einkaufsgewohnheiten und Online-Aktivitäten durch die sozialen Medien für die Befragten eine der größten Sorgen dar: Für 50 Prozent der Teilnehmer, die noch kein Social Commerce nutzen, ist das der entscheidende Grund, nicht über Social Media einzukaufen. Zudem geben 51 Prozent derjenigen, die über Social Media eingekauft haben, an, damit eine negative Erfahrung gemacht zu haben. Für zwölf Prozent war das sogar schon mehrfach der Fall. Dabei spielte vor allem Betrug eine entscheidende Rolle.
Über die Umfrage

Für diese Umfrage befragte GetApp im November 2021 insgesamt 940 Teilnehmer aus Deutschland. Die Befragten sind über 18 Jahre alt und haben in den letzten zwölf Monaten online eingekauft.
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Kontakt erlaubt?

78 der Befragten weltweit ignorieren oder löschen jeden zweiten Marketing-Newsletter (oder mehr), den sie abonniert haben. Dabei sind mehr als 40 Prozent der Befragten gerne bereit, weiterhin Mitteilungen von Marken zu erhalten, wenn sie den Zweck, die Häufigkeit und den Kanal der Kommunikation selbst bestimmen können. Diese Art von Voreinstellungen rangiert auf Platz 4 der Informationen, die man bereit ist, mit Marken zu teilen, noch vor geläufigen Angaben wie Adresse, Geschlecht oder Alter. An erster Stelle mit 77 Prozent wird die E-Mail Adresse weitergegeben, gefolgt vom Namen und markenbezogenen Interessen mit je 67 Prozent.
Über die Studie

Die Umfrage wurde von Sapio Research im Auftrag von Airship, einem Mobile-App-Experience-Unternehmen, im September 2021 durchgeführt. Zu den Befragten gehörten 9.143 Personen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien, Singapur und Indien. Der Report „The New Customer Imperative“ beleuchtet neue Verhaltensweisen und Erwartungen der Konsumenten und -innen an die digitale Kommunikation.
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Was essen?

72 Prozent der Befragten in Deutschland haben vegetarische oder vegane Alternativen zu herkömmlichen Fleischprodukten probiert. 23 Prozent könnten künftig auch regelmäßig zu Kunst-Kotelett oder veganer Wurst greifen. Für 51 Prozent kommt das nicht in Frage. 79 Prozent der Altersgruppen von 18 bis 49 Jahren haben bereits Erfahrungen mit vegetarischen oder veganen Ersatzprodukten gesammelt. Bei der Gruppe im Alter von 50 bis 69 Jahren sind es immerhin noch 63 Prozent. Hauptbeweggrund ist das Tierwohl: 56 Prozent der Teilnehmenden geben an, es könne helfen, sich tierschonend zu ernähren. 46 Prozent sehen in Alternativprodukten eine gute Möglichkeit, neue und interessante Lebensmittel zu probieren.
Über die Studie

EarsandEyes hat 690 Personen in Deutschland vom 21. September bis 30. November 2021 online im EarsandEyes Accesspool befragt.
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Spaß gehabt?

Während die Neuzulassungen in Deutschland 2021 im Vergleich zum Vorjahr wohl um insgesamt 15 bis 20 Prozent nachgeben verzeichnen E-Autos in den ersten elf Monaten ein Plus von stattlichen 92 Prozent. Die wichtigsten Kaufmotive für Stromer liegen zum einen in der staatlichen Innovationsprämie und zum anderen im emissionsfreien und damit klimafreundlichen Fahrbetrieb. Doch Autofahren muss auch Spaß machen: So sprechen 29 Prozent Elektroautos einen höheren Fahrspaß im Vergleich zu Verbrennern zu, wohingegen 31 Prozent den Fahrspaß von Verbrennern als höher einschätzen.
Über die Umfrage

Marktforschung puls hat bei 459 Personen, die sowohl mit Elektroautos als auch mit Verbrennern Erfahrungen haben nachgefragt, wie es um den Fahrspaß mit Elektroautos im Vergleich zu den bisher gewohnten Autos mit Diesel- und Benzinmotoren bestellt ist.
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