Studien der Woche

Ipsos / best research & CINT / Bitkom / Destatis

   Artikel anhören
Für den Garteneinzelhandel zählen die Monate März, April und Mai zu den umsatzstärksten Monaten des Jahres. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erzielte der Einzelhandel mit Blumen, Pflanzen, Sämereien und Düngemitteln 2020 in den Monaten März, April und Mai 33,4 Prozent seines nominalen Jahresumsatzes und ist damit trotz des teilweise bestehenden Frühjahrs-Lockdowns ähnlich hoch wie im Jahr 2019 (34,3 Prozent).
© pixabay.com
Für den Garteneinzelhandel zählen die Monate März, April und Mai zu den umsatzstärksten Monaten des Jahres. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erzielte der Einzelhandel mit Blumen, Pflanzen, Sämereien und Düngemitteln 2020 in den Monaten März, April und Mai 33,4 Prozent seines nominalen Jahresumsatzes und ist damit trotz des teilweise bestehenden Frühjahrs-Lockdowns ähnlich hoch wie im Jahr 2019 (34,3 Prozent).
Gestern zum Weltfrauentag war wieder einmal die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern ein Thema - gibt es hier in der Krise eine Chance auf Veränderung? Wohl kaum. Allerdings haben die Lockdowns das Arbeiten deutlich flexibler gemacht und beim Daten sind die Hürden im virtuellen Raum niedriger geworden.

Ungleiche Bezahlung

48 Prozent der Befragten in Deutschland sind davon überzeugt, dass die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern ein echtes Problem darstellt. Für 13 Prozent ist die Forderung nach gerechter Bezahlung allerdings ein Beispiel für übertriebene politische Korrektheit. 52 Prozent der Befragten aus 28 Ländern glauben nicht daran, dass sich eine Annäherung in der Gleichstellung von Mann und Frau bemerkbar machen wird, während sich die Welt von Corona erholt. Nur jeder elf Prozent hoffen, dass sich die Gleichstellung der Geschlechter im kommenden Jahr verbessern wird, ebenso viele befürchten sogar eine Verschlechterung.
Über die Studie

Die Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global Advisor-Studie, die anlässlich des Weltfrauentages (International Women’s Day) durchgeführt wurde. Bei der Online-Befragung wurden zwischen dem 22. Januar und dem 05. Februar 2020 insgesamt 20.520 Personen aus 28 Ländern im Alter von 16 bis 74 Jahren interviewt.
Zu den Ergebnissen >>

Veränderte Arbeitswelt

Vor Corona war Homeoffice vor allem ein Thema bei Beschäftigten mit längeren Arbeitswegen von über 40 Kilometern. Nach Corona wird die Abhängigkeit der Homeoffice-Tätigkeit vom Arbeitsweg deutlich abnehmen. 48 Prozent der Beschäftigten geben an, dass deren Arbeitgeber vor Corona negativ zu Homeoffice eingestellt waren. Davon meinen 77 Prozent, dass sich die Einstellung zum Homeoffice inzwischen zumindest etwas zum Positiven entwickelt hat. Der zentrale Erfolgsfaktor von Homeoffice ist im Thema „Flexibilisierung“ zu finden. Nur wenige Beschäftigte möchten die Arbeitszeit vollständig zuhause verbringen. Stattdessen dominiert eine Lösung mit 20 bis 60 Prozent Homeoffice-Anteil an der Gesamtarbeitszeit.
Über die Studie

Im Dezember 2020 hat best research 960 Beschäftigte zum Thema Homeoffice und Arbeitsweg befragt. Von der Stichprobe ausgeschlossen waren Personen, die zum Befragungszeitpunkt nicht beschäftig waren, sich noch in Ausbildung befanden oder wo Firmensitz und Wohnadresse zusammenfallen. Die Befragung erfolgte online. Die Rekrutierung der Befragungsteilnehmer wurde von CINT übernommen.
Zu den Ergebnissen >>

Dating per Video

38 Prozent der Nutzer von Online-Dating-Diensten geben an, dass sie sich während der Corona-Pandemie per Videocall mit potenziellen Partnern verabredet haben. 78 Prozent wollen auch nach der Pandemie häufiger Video-Dates haben. 14 Prozent haben sich auf diese Weise sogar schon einmal verliebt. Und noch ein paar Effekte hat das virtuelle Kennenlernen: 66 Prozent der Video-Dater fühlen sich dabei auch sicherer als bei echten Treffen – bei den Frauen sagen dies sogar 76 Prozent, und 51 Prozent der Männer. Bei den Männern scheinen Video-Dates außerdem gegen Nervosität zu helfen: 50 Prozent sagen, sie sind auf diese Weise weniger aufgeregt. Bei den Frauen sind es 29 Prozent. Direkter Augenkontakt, keine Ablenkung: Jeder Fünfte (19 Prozent) findet Video-Dates sogar persönlicher als echte Treffen.
Über die Umfrage

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Januar 2021 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.005 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren befragt.
Zu den Ergebnissen >>

Kommentare

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

    Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
    stats