Studien der Woche

Integral Ad Science / Facit / Universität Erfurt et al. / Score Media Group

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Marken kommt eine besondere Bedeutung zu - deshalb ist auch das Werbeumfeld wichtig. Was ist für den Konsumenten dabei aktuell noch wichtig? Familien mit jüngeren Kindern könnte langsam die Energie ausgehen. Also doch in Urlaub fahren?
Corona & Marke
Ist der Corona-Content eher positiv, ist Markenwerbung in diesem Umfeld für 38 Prozent der Befragten in Ordnung. Für 29 Prozent gilt das auch bei negativem Corona-Content. 32 Prozent empfinden es als grundsätzlich unpassend, wenn Marken ihre Werbung im Umfeld von Coronavirus-Inhalten platzieren. Für 29 Prozent kommt es auf die Marke an, ob eine Werbung ins Corona-Umfeld passt oder nicht.
Zur „Coronavirus Ad Adjacency“-Studie von Integral Ad Science (IAS) >>


Marke & Nachhaltigkeit
Von Lebensmittelhändlern fordern Verbraucher vor allem eine Produktion ohne schädliche Chemikalien (62 Prozent), im Getränke-Bereich ist ihnen der niedrige Zuckergehalt am wichtigsten (59 Prozent). Dass Verbraucher regionale Produkte bevorzugen und weniger auf große Markenhersteller zurückgreifen, geben 78 Prozent aller Befragten an. Die Mehrheit (59 Prozent) tut dies ausdrücklich, um Klimaschutz und Regionalentwicklung zu fördern. 58 Prozent der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer wollen aus diesen Gründen künftig nur noch saisonale Lebensmittel kaufen und verzichten somit auf Gewohnheiten wie Erdbeeren und Spargel im März.
Zur Facit-Nachhaltigkeitsstudie >>

Corona & Familie
Den Familien in Deutschland gelingt es in der andauernden Krisensituation, ein insgesamt positives Familienklima aufrecht zu erhalten. Allerdings äußern Befragte mit jüngeren Kindern häufiger die Sorge, nicht genug für ihre Kinder tun zu können, als Eltern von Kindern zwischen 14 und 18 Jahren (Durchschnittswerte auf einer 7-stufigen Skala von 1 bis 7 „trifft überhaupt nicht zu“ bis „trifft voll und ganz zu“: 4,22 vs. 3,61). Noch deutlich stärker ist der Gruppenunterschied bei der Aussage „Es fällt mir schwer, die Kinder unter den notwendigen Änderungen im Alltag einigermaßen zufrieden zu halten.“ (Durchschnittswerte: 3,89 vs. 2,94)
Zum COVID-19 Snapshot Monitoring (COSMO), einem Gemeinschaftsprojekt von Universität Erfurt (UE), Robert Koch-Institut (RKI), Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), Science Media Center (SMC), Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM), Yale Institute for Global Health (YIGH) >>


Corona & Reisen
64 Prozent der Befragten legen künftig Priorität auf Reisen, die problemlos storniert werden können. 55 Prozent wollen Reisen grundsätzlich kurzfristiger planen. 40 Prozent gehen davon aus, dass ihre Reisen insgesamt kürzer und regionaler werden. Entsprechend diesem geänderten Verhalten wird Flexibilität beim Reisen großgeschrieben (64 Prozent).
Zur Studie „Deutschland, deine Urlauber“ der Score Media Group >>
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