Studien der Woche

Innofact / Neuro Flash / IFH Köln / POSpulse / Interrogare / Heute und Morgen / OmniQuest

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Radio ist für 52 Prozent der Befragte in Deutschland ein unverzichtbarer Bestandteil des Medienkonsums. In der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen belegt Radio im intermedialen Vergleich den Spitzenplatz beim Thema Vertrauen (Quelle: „Media Feeling – Media Reach“ von AS&S Radio, Radiozentrale und RMS, durchgeführt von Interrogare)
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Radio ist für 52 Prozent der Befragte in Deutschland ein unverzichtbarer Bestandteil des Medienkonsums. In der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen belegt Radio im intermedialen Vergleich den Spitzenplatz beim Thema Vertrauen (Quelle: „Media Feeling – Media Reach“ von AS&S Radio, Radiozentrale und RMS, durchgeführt von Interrogare)
In den Untersuchungen zu Corona geht es diese Woche u.a. um zunehmendes Konfliktpotenzial, Social Media Verbreitung, Einschränkungen und leere Regale. Außerdem erreichte uns Interessantes zum Medienverhalten, Nachhaltigkeit und Wohnen 2020.

Corona

Innofact: Knapp 34 Prozent der befragten Berufstätigen in Deutschland haben momentan die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Mehr als jeder Vierte genießt es gerade, dass er nicht zur Arbeit, Schule oder zur Uni gehen muss. Aber das hat auch seine Schattenseiten: die Zeit zuhause birgt auch Konfliktpotenzial. So geben zwölf Prozent an, dass die Konflikte in ihrem Haushalt durch das häusliche Zusammenrücken stark zunehmen. Außerdem wird das Kontaktverbot durchaus ernst genommen: Lediglich weniger als jeder Zehnte trifft sich noch heimlich mit weiteren Personen.
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Neuro Flash: News über das Corona-Virus verbreiten sich stark über soziale Medien: Inhalte, die ermutigen, verbreiten sich bis zu 43 Prozent schneller; Artikel, die mit Großzügigkeit assoziiert werden, sogar 50 Prozent schneller. Ähnliches ist bei Bilder mit Verantwortlichen – wie etwa Politiker und Ärzte in Arbeitskleidung. So wurden Bilder, die Selbstvertrauen ausstrahlen, 35 Prozent schneller geteilt; Bilder, die mit Ehrlichkeit verbunden sind, 36 Prozent schneller und Bilder, die Entscheidungswillen ausdrücken, sogar 39 Prozent schneller geteilt.
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IFH Köln: Die Einschränkung des Einkaufsverhaltens und somit nicht mehr nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen einkaufen zu können, bedeutet für 31 Prozent der Befragten einen Verlust an Freiheit. Besonders eingeschränkt fühlen sich dabei jüngere Konsumentinnen und Konsumenten bis 49 Jahre.
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POSpulse: Ein eigens entwickelter Covid-19-Produktradar zeigt, wo welche Produkte noch verfügbar sind. Die Ergebnisse der Erfassung durch die POSpulse-Community aus realen Shoppern und Konsumenten sind für jeden einsehbar. Neben Dashboards und Bilder der Shopper, wie die Regale in welchen Märkten momentan aussehen, können Geschäfte auf einer interaktiven gefunden und die Erfassungen angeschaut werden. Dabei wird für jede Verkaufsstätte immer nur das aktuellste Ergebnis angezeigt. Um zu sehen, wann der Status erfasst wurde, gibt es einen Datums- und Zeitstempel.
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Radio

Radio wird von knapp 80 Prozent der Befragten täglich gehört. Dabei ist für 52 Prozent Radio unverzichtbar, für 37 Prozent ist es das öffentlich-rechtliche Fernsehen, für 31 Prozent das Privatfernsehen und jeweils 39 Prozent möchten nicht auf Video-Streaming und Social-Media verzichten. Dabei vertrauen 18 Prozent der Interviewten am meisten dem Radio und 21 Prozent dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Tageszeitung liegt mit 14 Prozent auf Platz 3 der Rangliste. Den Social-Media-Kanälen vertrauen nur fünf Prozent am meisten.
Zur Gemeinschaftsstudie „Media Feeling – Media Reach“ von AS&S Radio, Radiozentrale und RMS, durchgeführt von Interrogare >>

Nachhaltigkeit

Für 28 Prozent der Befragten spielt nachhaltiges Handeln in ihrem Leben bereits eine gewichtige Rolle. Verbunden werden mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ im Alltag primär der Umwelt- und Klimaschutz, bisher seltener auch soziale und ökonomische Dimensionen (Fair Pay, ethisches Wirtschaften, Corporate Social Responsibility, Fair Trade etc.). Typologisch lässt sich die Bevölkerung in drei Nachhaltigkeitssegmente klassifizieren: die aktiven „Nachhaltigen“ bzw. besonders Nachhaltigkeitsaffinen (34 Prozent), die „Mitläufer (45 Prozent) und die „Kritiker“ bzw. Skeptiker (21 Prozent).
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Wohnsituation

51 Prozent der Befragten in Deutschland wohnen derzeit zur Miete in einer Wohnung, 32 Prozent besitzen ein eigenes Haus. Wohnungseigentümer und Mieter eines Hauses sind jeweils zu acht Prozent vertreten. Die Eigentümer besitzen ihre Immobilie im Durchschnitt bereits über 17 Jahre, die Mieter wohnen durchschnittlich elf Jahre im aktuellen Mietobjekt. 90 Prozent der befragten Mieter beschreiben ihr Verhältnis zu ihrem Vermieter als gut.
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