Studien der Woche

Innofact & Elvie / Kantar & idelao / OpenText & 3Gem

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Zum Auftakt der Woche geht es viel um Wunschdenken - sei es bei der Rollenverteilung von Mann und Frau, sobald der Nachwuchs da ist. Aber auch wenn es um das begehrte Produkt am Black Friday geht. Nichtzuletzt besteht der Wunsch nach Nachhaltigkeit bei Produkten.

Mütter & Väter

43 Prozent der befragten Väter hätten sich in den ersten Monaten gern mehr um den Nachwuchs gekümmert. Auch den Müttern wäre ein Mehr an väterlichem Engagement sehr willkommen gewesen: 47 Prozent hätten sich mehr Unterstützung bei der Babybetreuung, 44 Prozent beim Windeln wechseln und 28 Prozent beim Füttern gewünscht. Außerdem wünschen sich Frauen vor allem mehr partnerschaftliche Unterstützung – etwa bei der Hausarbeit allgemein (52 Prozent), insbesondere beim Putzen und Aufräumen (50 Prozent).
Über die Studie

Innofact hat im Auftrag des Frauentechnologieunternehmen Elvie 1.006 Eltern in Deutschland befragt, deren jüngstes Kind maximal drei Jahre ist.
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Schnäppchen & Lieferzeit

66 Prozent der befragten Onlineshoppenden rechnen damit, dass sich die im Zuge der Corona-Pandemie verschärft Lieferengpässe rund um den Black Friday bemerkbar machen werden. Sie befürchten vor allem, dass es zu längeren Lieferzeiten kommt (64 Prozent) und dass Angebote schneller vergriffen sein könnten (65 Prozent). 27 Prozent stimmen der Aussage zu, mit ihren Käufen nicht auf den Black Friday warten, sondern dann zugreifen zu wollen, sobald das gewünschte Produkt verfügbar ist. Zwar lassen sich 48 Prozent auch zu spontanen Black-Friday-Käufen hinreißen – allerdings recherchieren 58 Prozent bereits in den Tagen und Wochen vor dem Shoppingtag.
Über die Studie

Im Auftrag der Shopping- und Vergleichsplattform idealo hat die Kantar GmbH onlinet 1.005 Online-Shoppende in Deutschland im Alter von 18 bis 64 Jahren im September 2021 befragt, die am Black Friday 2020 teilgenommen haben.
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Produkte & Nachhaltigkeit

81 Prozent der Befragten in Deutschland legen großen Wert darauf, Produkte zu kaufen, die aus ethischen und nachhaltigen Produktionsprozessen stammen. 74 Prozent geben an, wissen zu wollen, wo und wie die Produkte, die sie kaufen, bzw. deren Einzelteile, ursprünglich hergestellt wurden. Dabei würden 81 Prozent Komfortfaktoren wie zum Beispiel eine schnelle Lieferung aufgeben, um ethische Produkte zu erhalten. Auch sagen 47 Prozent, dass sie nie wieder bei einer Marke kaufen würden, wenn diese beschuldigt wird, mit unethischen Lieferanten zusammenzuarbeiten. Um die Etablierung von Standards zu fördern, müssen Regierungen für 60 Prozent Vorschriften definieren, um Unternehmen stärker in die Pflicht zu nehmen.
Über die Studie

Die globale Verbraucherstudie wurde von OpenText in Auftrag gegeben und im April 2021 von 3Gem durchgeführt. An der Erhebung haben insgesamt 27.000 Verbraucher aus zwölf Ländern teilgenommen: Deutschland (mit 2.000 Teilnehmern), UK, Frankreich, Spanien, Italien, Indien, Singapur, Japan, Australien, USA, Kanada und Brasilien.
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