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Am häufigsten wurde im Rahmen einer OmniQuest-Befragung Radfahren mit 18 Prozent als Hauptsportart genannt, gefolgt von Jogging mit 17 Prozent und Walking/Gehen mit 14 Prozent.
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Am häufigsten wurde im Rahmen einer OmniQuest-Befragung Radfahren mit 18 Prozent als Hauptsportart genannt, gefolgt von Jogging mit 17 Prozent und Walking/Gehen mit 14 Prozent.
Seit Beginn der ersten Abstandsregelungen geht es an der Kasse vermehrt mit Karte und ohne Kontakt. Ob die Mehrwertsteuersenkung die Schlangen an den Kassen wieder länger werden lässt, ist für viele fraglich. Außerdem: Alkoholtests vor dem Autofahren und Sport in Corona-Zeiten.
Kontaktlos zahlen
Seit Beginn der Corona-Krise steigt die Nutzung der Bank- und Sparkassenkarte kontinuierlich an. Eindrucksvoll zeigt sich die Veränderung im Zeitverlauf bei den 16- bis 39-Jährigen sowie auch bei den Befragten ab 60 Jahren. Die jüngste befragte Altersgruppe (16 bis 29 Jahre) gibt an, 5,4 ihrer letzten zehn Einkäufe mit girocard bezahlt zu haben. Im Vergleich zu Mitte April entspricht das einem Zuwachs von 26 Prozent (damals: 4,3 Einkäufe). Bei den 30- bis 39-Jährigen beträgt die Erhöhung 17 Prozent (4,7 auf 5,5 Einkäufe). Und auch bei den Personen ab 60 Jahren ist ein deutlicher Anstieg von 16 Prozent (3,7 auf 4,3 Einkäufe) zu erkennen. Auch wenn die Generation 60+ oft als bargeldaffiner als jüngere Altersgruppen gilt, gibt ein Drittel (34 Prozent) an, aktuell (wesentlich) häufiger die girocard zu nutzen. Über alle Personen hinweg sind es 40 Prozent.
Zur Studie von infas quo im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V.  >>


Mehrwertsteuersenkung
Fünf Prozent der Befragten in Deutschland planten eine größere Anschaffung, die sie ohne die Steuersenkung nicht in Betracht gezogen hätten. 16 Prozent gaben an, sie planten dies eher. Die Mehrheit von 58 Prozent beeindruckt die Steuersenkung aber nicht. 19 Prozent zeigten sich unentschieden.
Zur Studie des Schweizer Konsumforschungsinstituts LINK >>

Sicher unterwegs sein
Für mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen sind die Autohalter zu großen Zugeständnissen bereit: 60 Prozent der befragten Autohalter in Deutschland begrüßen es, wenn vor Fahrtantritt ein Alkoholtest gemacht werden muss, 40 Prozent sind dagegen. Die Gründe der Befürworter sind vielfältig. Tatsächlich steht für 46 Prozent die Sicherheit im Vordergrund, 22 Prozent sehen in dem Testgerät aber auch ein Instrument der Selbstkontrolle. 22 Prozent glauben aber auch, dass das neue System zu Missbrauch einlädt und dass der Fahrer notfalls seine Kinder pusten lassen könnte. Und 13 Prozent sehen in der neuen EU-Idee schlichtweg eine Bevormundung des Fahrers, die sie ablehnen.
Zur Studie von Innofact im Auftrag von Autoscout24 >>


Fit durch Sport
Sportlich aktiver seit Beginn der Corona-Krise ist die Gruppe der unter 30-Jährigen (32 Prozent), weniger Sport dagegen machen die über 60-Jährigen (41 Prozent). Entsprechend sagen auch 28 Prozent der unter 30-Jährigen, dass sie aktuell fitter sind als zum Jahresanfang; bei den über 60-Jährigen ist der Anteil wesentlich niedriger (7 Prozent). Demgegenüber geben rund ein Drittel der Älteren (36 Prozent) an, weniger fit als noch im Januar 2020 zu sein.
Zur Studie von OmniQuest >>
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