Studien der Woche

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Amazon hat es geschafft und erstmals Apple als wertvollste Marke überholt. Das hätte wohl auch Jeff Bezos in seiner Garage 1994 nie zu träumen gewagt. Außerdem haben uns Studien zu Neobanken, FMCG, Spenden und Lieblingseis erreicht.

Markenwertstudie BrandZ

Amazon ist erstmals die wertvollste Marke der Welt (berechneter Wert 315,5 Mrd. USD). Gegenüber dem Vorjahr steigert der Retail-Riese den Markenwert damit um 52 Prozent. Hauptgründe für diese Entwicklung sind Kundenservice, ein ständig wachsendes digitales Ökosystem an Produkten und Dienstleistungen sowie intelligente Zukäufe, mit denen das Unternehmen neue Umsatzquellen erschließt. Damit endet die Dominanz von Marken aus der Technologiebranche als Spitzenreiter des Rankings: Seit der ersten BrandZ-Studie im Jahr 2006 waren stets Marken wie Microsoft, Apple oder Google die wertvollste Marke der Welt.
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Studie zu Neobanken

Jeder fünfte Befragte in Deutschland kennt bereits die Idee der Neobanken, als vollständig digitale Bank. Dabei wollen 54 Prozent der unter 29-Jährigen einfache Bankgeschäfte lieber per App und Smartphone erledigen zu wollen. Und was für die etablierten Banken vielleicht noch dramatischer ist – erst im Segment der über 60-Jährigen sinkt der Wert unter die 30 Prozent-Marke. Jeder vierte Befragte erlebt Neobanken als ein Angebot, das sich auf das Wesentliche reduziert (24 Prozent). Dieser Aussage stimmen 41 Prozent der Neobankkunden mit Erfahrungen voll und ganz zu. Und weil Neobanken weit weg sind von Schalterhallen, komplizierten Prozessen und Regeln, die nur schwer einsichtig sind, glaubt fast die Hälfte der unter 29-Jährigen, dass Neobanken Kunden gewinnen werden.
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Nielsen Growth Reporter

Der europäische Umsatz von FMCG-Produkte ist im ersten Quartal 2019 um +2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen – das Wachstum ist damit nahezu stabil zum Vorquartal (Q4 2018: +2,5 Prozent). Dabei weist die Türkei inflationsbedingt das höchste Wachstum der Einnahmen an den Kassen im Jahresvergleich auf (+20 Prozent). Weitere Länder mit hohen Wachstumsraten sind Ungarn, Griechenland, Polen, die Niederlande und die Slowakei (+6,6 Prozent, +4,9 Prozent, +4,3 Prozent, +4,3 Prozent bzw. +3,6 Prozent). Andererseits verzeichnete Irland (-1,2 Prozent) das geringste Wachstum. Deutschland rangiert unter den 28 Ländern auf Platz 20.
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Spenden und Spender der Zukunft

Aktuell beabsichtigen nur 17 Prozent der Befragten in Deutschland in Zukunft bestimmt eine wohltätige Organisation finanziell (z.B. mit einer Geldspende) zu unterstützen. 48 Prozent sind ist bereit vielleicht oder wahrscheinlich etwas zu spenden. 35 Prozent haben nicht vor, künftig zu spenden. Wie sich das Image wohltätiger Organisationen wandelt, zeigt ein Blick in die unterschiedlichen Altersgruppen. Hier wird deutlich, dass besonders die über 54-Jährigen der Meinung sind, dass wohltätige Organisationen einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten (82 Prozent). Gleichzeitig sieht diese Altersgruppe es auch häufiger als ihre Pflicht an, diese zu unterstützen (39 Prozent). Bei den Jüngeren (16 bis 34 Jahre) hingegen ist das Pflichtbewusstsein niedriger (34 Prozent).
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