Studien der Woche

Heute und Morgen / Innofact & Danone & Too Good To Go / Ipsos

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Der Wert der eigenen Gesundheit ist während der Pandemie gestiegen, nicht aber das Gefühl im Krankheitsfall ausreichend versichert zu sein. Ein weiteres Problem sehen viele Deutsche in der Verschwendung von Lebensmitteln und möchten aktiv dagegen vorgehen. Aber wie?

Gut versichert?

Seit Beginn der Pandemie haben die Themen Gesundheitsvorsorge und -absicherung für rund 40 Prozent der 18-bis 50-Jährigen an Bedeutung gewonnen. Trotzdem fühlen sich nur 15 Prozent der Befragten im Krankheitsfall optimal abgesichert, 44 Prozent sehen ihre Absicherung im Krankheits- und Pflegefall eher kritisch. Besonderen Wert legen die Befragten auf Leistungen in den Bereichen Zahnbehandlung/Zahnersatz und Vorsorgeuntersuchungen sowie Kostenentlastung im Pflegefall. Bei den jungen Versicherten liegt der Fokus vor allem auf Krankentagegeld, während sie Zahnersatzangebote als weniger wichtig erachten.
Über die Studie:
Für die Trendstudie wurden 1.000 in Deutschland gesetzlich oder freiwillig GKV-Versicherte zwischen 18 und 50 Jahren durch das Marktforschungs- und Beratungsinstitut Heute und Morgen befragt.
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ZT#Der Kampf gegen die Verschwendung#/ZT#Mit 83 Prozent hält die Mehrheit der Verbraucher Lebensmittelverschwendung für ein großes oder sehr großes Problem und möchte selbst aktiv werden, um gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen. Doch um die Verschwendung im eigenen Haushalt gezielt vermeiden zu können fehlen Informationen: 49 Prozent der Verbraucher wünschen sich mehr Informationen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, 47 Prozent fordern mehr Aufklärung zum ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln. Ein möglicher Handlungsvorschlag ist der „Oft länger gut“-Hinweis auf Lebensmittelverpackungen, dem drei Viertel der Befragten folgen würden, wenn dieser ergänzend zum MHD auf der Verpackung angegeben wird.
Über die Studie:
Innofact hat in Zusammenarbeit mit Danone und Too Good To Go 3.000 Personen aus der D/A/CH-Region zum Thema Lebensmittelverschwendung befragt.
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Gen Z und die Auswirkungen der Pandemie

Jüngere Erwachsene zwischen 14 und 23 Jahren sind häufiger von den sozialen als den ökonomischen Einschränkungen durch die Pandemie betroffen: Während im letzten Jahr noch 65 Prozent der Auffassung waren, überaus friedlich mit ihren Mitmenschen zusammenzuleben, sind es ein Jahr später schon neun Prozent Punkte weniger. Und auch die psychischen Auswirkungen der Pandemie auf die jüngere Generation sind nicht zu unterschätzen: Die Anzahl derer, die sich als glücklich bezeichnen, ist im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozentpunkte auf 46 Prozent gesunken – der stärkste Rückgang unter allen Altersgruppen.
Über die Studie:

Für die Studie wurden die durch die Befragung von 2.000 Personen in Deutschland ab 14 Jahren erhobenen Daten von Juni 2020 und Juni 2021 verwendet.
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