Studien der Woche

Groß und Cie. / Bitkom / Faktenkontor / YouGov / Innofact

© Pixabay.com
Neuland? Von wegen! In Deutschland findet Virtual Reality immer mehr Abnehmer und das Web 2.0 wird rege genutzt. Und auch wenn Bargeld vorerst das beliebteste Zahlungsmittel bleibt, sind Online-Bezahldienste im Kommen. Doch nicht immer läuft es rund: Das zeigen die häufigsten IT-Probleme in Deutschland. Außerdem: So erfassen die Deutschen ihre Arbeitszeit.

Arbeitszeiterfassung. Während 50 Prozent der befragten männlichen Arbeitnehmer in Deutschland mehr als 45 Stunden in der Woche arbeiten, tun dies nur 26 Prozent der befragten Frauen. Bei der Frage, ob bzw. wie sie ihre Arbeitszeit erfassen, gaben 50 Prozent aller Befragten an, auf Basis von Vertrauensarbeitszeit zu arbeiten. 33 Prozent erfassen ihre gesamte Arbeitszeit, egal wann und wo. Während unter den befragten Frauen 42 Prozent nach dem Vertrauensarbeits-Modell angestellt sind, sind es bei den Männern 56 Prozent. 51 Prozent aller Befragten sind zufrieden mit ihrer aktuellen Erfassung der Arbeitszeit. 45 Prozent möchten keine Änderung der aktuellen Erfassung, 15 Prozent würden eine Vereinfachung, beispielsweise durch Apps, begrüßen und nur zwei Prozent wollen eine Reduzierung der Arbeitszeiterfassung.
Zur Arbeitszeitstudie von Groß und Cie.>>



Virtual Reality. 32 Prozent aller befragten Deutschen haben schon einmal eine Virtual-Reality-Brille ausprobiert – zum Vergleich: 2018 waren es nur 24 Prozent. Davon besitzen 10 Prozent selbst eine solche Brille. 21 Prozent aller Befragten können sich vorstellen, künftig eine VR-Brille zu nutzen – 45 Prozent wiederum nicht. Am häufigsten werden VR-Brillen im Rahmen von Computer- oder Videospiele genutzt (79 Prozent), aber auch bei der Reisesimulation (49 Prozent), beim Filme schauen (42 Prozent) und beim Sport (24 Prozent) kommt die VR-Brille zum Einsatz.

Zur VR-Studie von Bitkom>>



Web 2.0. 84 Prozent der befragten Deutschen mit Internet-Anschluss nutzen Social Media. Darunter sind vor allem die Frauen stark vertreten: Während 89 Prozent der weiblichen Befragten angaben, in den sozialen Medien unterwegs zu sein, waren es bei den Männern nur 78 Prozent. 29 Prozent aller befragten Onliner verwenden die sozialen Medien beruflich, 55 Prozent rein privat. 11 Prozent waren noch nie auf Social-Media-Plattformen unterwegs, vier Prozent haben früher einmal solche Plattformen genutzt, tun dies aber nicht mehr. Einer der Hauptgründe dafür ist die Angst um die eigenen Daten: 34 Prozent der Social-Media-Aussteiger und 25 Prozent der Verweigerer sagten dies.

Zur Studie zum Web 2.0 von Faktenkontor>>
Wie die Deutschen im Web 2.0 surfen, darüber gibt eine Studie von Faktenkontor Aufschluss.
© Faktenkontor
Wie die Deutschen im Web 2.0 surfen, darüber gibt eine Studie von Faktenkontor Aufschluss.
Zahlungsverhalten. Das beliebteste Zahlungsmittel der befragten Deutschen ist Bargeld: 80 Prozent gaben an, diese Zahlungsmethode häufig zu nutzen. 58 Prozent nutzen derzeit PayPal, während 41 Prozent regelmäßig mit EC-Karte zahlen. Allerdings sagt die Hälfte der Befragten, das eigene Zahlungsverhalten in den kommenden zwei Jahren ändern zu wollen. Ein Viertel möchte häufiger auf Online-Bezahldienste zurückgreifen. Im Bereich Mobile Payment gibt es in dieser Hinsicht Generationenunterschiede: Nur vier Prozent der über 55-Jährigen gaben an, in Zukunft Apple oder Google Pay nutzen zu wollen; bei den 18 bis 24-Jährigen sagen das immerhin 19 Prozent. Insgesamt können sich 28 Prozent alle Befragten vorstellen, in zehn Jahren gänzlich auf Bargeld zu verzichten.

Zur Studie zum Zahlungsverhalten von YouGov>>


IT-Probleme. 45 Prozent der Befragten in Deutschland haben regelmäßig Probleme damit, eine Internetverbindung herzustellen. Indes klagen 32 Prozent darüber, dass Zubehör wie Drucker oder Scanner nicht vom PC erkannt wird, und 31 Prozent verzweifeln an unverständlichen Systemhinweisen und Fehlermeldungen. Ebenfalls 31 Prozent gaben an, Programme oder Updates nicht immer problemlos installieren bzw. nutzen zu können. Bei 23 Prozent der Befragten hängt sich der Computer zudem regelmäßig auf oder lässt sich gar nicht erst starten. Zur Problemlösung konsultieren 43 Prozent Websites, 36 Prozent ziehen Freunde und Familie zu Rate und 15 Prozent helfen sich mit einer Fernwartungssoftware.

Zur Innofact-Studie über IT-Probleme>>

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
stats