Studien der Woche

GIM / OmniQuest / EarsandEyes / Appinio / GfK / Nielsen / Ipsos / Statista

Das Oktoberfest hat Halbzeit – und wie in jedem Jahr heißt es: Die Welt zu Gast in München
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Das Oktoberfest hat Halbzeit – und wie in jedem Jahr heißt es: Die Welt zu Gast in München
Für viele war das Wochenende sonnig - Zeit mit dem neuen E-Bike unterwegs zu sein. Danach noch möglischst verpackungsvermeidend einkaufen und mit einem spannenden Film den Abend genießen. Außerdem geht es noch um Organspende und Verbraucher.

E-Bikes

In deutschen Großstädten wächst derzeit eine Generation junger Urbanisten heran, für die das Fahrrad mit Antriebsunterstützung eine mehr als attraktive Alternative zum ÖPNV, aber vor allem zum Auto, darstellt. Dabei machen die „Young Urban Bikers” machen 17 Prozent der deutschen Bevölkerung aus und sind meist zwischen 20 und 49 Jahre alt. Zwei Drittel von ihnen leben in Städten. Sie betrachten Fahrräder als Lifestyle- und Status-Objekte, mit denen man sich ebenso gut profilieren kann wie mit einem schicken Auto. Zudem sehen sie angesichts verstopfter Straßen das Fahrrad auch als Löser von Mobilitätsproblemen in Städten.
Zur Studie „I want to ride my bicycle“ der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung >>

Video-Streaming

54 Prozent sind bereit, für einen Video-Streaming-Dienst monatlich zu zahlen, 24 Prozent würden monatlich sogar mehr als sieben Euro dafür aufwenden. 79 Prozent der Befragten wissen zudem, was Video-Streaming ist oder hat zumindest davon gehört; 2016 lag diese Zahl mit 57 Prozent noch deutlich niedriger. Auch die Zahl der Nutzer von Video-Streaming-Diensten liegt 2018 mit 45 Prozent über dem Ergebnis von vor zwei Jahren (34 Prozent). Hauptsächlich gestreamt werden Filme (80 Prozent), Serien (76 Prozent) und Dokumentationen (42 Prozent) – rund ein Drittel (34 Prozent) streamt außerdem auch Live-Sportübertragungen.
Zur Studie von OmniQuest>>

Verpackungsmüll

70 Prozent der Befragten würden gern beim Einkauf weniger Abfall verursachen, sehen sich aber durch das aktuelle Angebot nicht dazu in der Lage. Besonders in den Bereichen Obst und Gemüse (55 Prozent) und Süßigkeiten (52 Prozent) könnte nach Ansicht der Konsumenten deutlich mehr Verpackung eingespart werden. Hier werden von vielen Befragten eingeschweißte Gurken und zig-fach verpackte Kekse & Co. bemängelt. Als Hauptverantwortliche für die Reduzierung des Verpackungsmülls werden ganz klar die Hersteller gesehen (89 Prozent).
Zur Studie von EarsandEyes >>

Organspende

Grundsätzlich sind 65 Prozent der 16-bis 44-jährigen Befragten einverstanden, dass man ihnen nach ihrem Tod Organe und Gewebe entnimmt. Allerdings herrscht eine große Diskrepanz zwischen der Bereitwilligkeit Organe zu spenden und dem tatsächlichen Entschluss, dies auch aktiv zu äußern: nur ein Drittel der Befragten besitzt tatsächlich einen Spenderausweis. Wer keinen Organspendeausweis besitzt, begründet dies vor allem (26 Prozent) mit der Angst, im Ernstfall medizinisch nicht richtig versorgt zu werden. Außerdem äußern 22 Prozent Misstrauen gegenüber dem Gesundheitssystem.
Zur Befragung von Appinio >>

Verbraucherstimmung

Trotz politischer Turbulenzen steigt der Konjunktur- und Einkommensoptimismus. Dagegen verzeichnet die Anschaffungsneigung ein kleines Minus, weist aber immer noch ein überaus gutes Niveau auf. Da die Sparneigung unverändert bleibt, kann das Konsumklima leicht zulegen. Für Oktober ist ein leichter Anstieg des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,6 Punkte prognostiziert.
Zum GfK-Konsumklima-Index >>

Verbrauchervertrauen

Die Verbraucherstimmung hierzulande bleibt mit 108 Punkten auf einem konstant hohen Niveau (Q1 2018: 108 Punkte) und liegt weiterhin deutlich über dem europäischen Schnitt von 87 Indexpunkten. Aktuell trennen nur die Dänen mit 118 Indexpunkten, sowie die Tschechen und die Iren mit jeweils 108 Punkten, die Deutschen knapp von dem Treppchen um die optimistischsten Verbraucher der EU. Besonders stark zugenommen hat die Verbraucherstimmung in Weißrussland, in Estland (je plus 7 Punkte) und in Slowenien (plus 6 Punkte).
Zur Studie zum Verbrauchervertrauen von The Conference Board® und Nielsen >>

Vertrauenskrise

Politische Parteien genießen von allen Institutionen das geringste Vertrauen der Bürger. Im internationalen Durchschnitt misstrauen ihnen 79 Prozent, in Deutschland sind es 75, in Spanien und Ungarn beinahe 90 Prozent. Zugleich ist ein Großteil der Deutschen skeptisch, dass die Regierung ihrer Aufgabe nachkommt, die Interessen der Bürger zu vertreten (66 Prozent). Sie wünschen sich Politiker, die sagen können, was sie denken – egal, was andere davon halten, und befürworten damit klare Positionierungen und Konfrontation: Tacheles reden ist Wunsch von 56 Prozent.
Zur Ipsos-Studie >>




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