Studien der Woche

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Lebensmittel aus dem 3-D-Drucker? 13 Prozent könnten sich laut Bitkom-Befragung vorstellen, künftig auch Fleisch aus dem 3D-Drucker zu essen. ( Bei diesem Verfahren wird mithilfe eines Lebensmitteldruckers etwa aus Rinder-Zellen ein Stück Fleisch produziert – massenmarkttauglich ist diese Methode jedoch noch nicht.)
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Lebensmittel aus dem 3-D-Drucker? 13 Prozent könnten sich laut Bitkom-Befragung vorstellen, künftig auch Fleisch aus dem 3D-Drucker zu essen. ( Bei diesem Verfahren wird mithilfe eines Lebensmitteldruckers etwa aus Rinder-Zellen ein Stück Fleisch produziert – massenmarkttauglich ist diese Methode jedoch noch nicht.)
Im Ranking der Pro-Kopf-Kaufkraft hat Hamburg den Top-Platz an Bayern verloren. Wie gehabt führt der Landkreis Starnberg das Ranking der 401 deutschen Stadt- und Landkreise an: 33.977 Euro und damit 43 Prozent mehr als dem Bundesdurchschnitt stehen den Starnbergern pro Kopf für ihre Ausgaben zur Verfügung. Weitere Studien zu: Erinnerungskultur, Smartes im Alter, erneuerbare Energien, Ernährung.
Kaufkraft der Deutschen
Im Jahr 2020 beträgt die Kaufkraft der Deutschen 23.766 Euro pro Kopf. Gemessen am revidierten Vorjahreswert entspricht dies einer Steigerung von 2,9 Prozent pro Kopf. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 25.982 Euro nimmt Bayern die Spitze des Bundesländer-Rankings ein und verdrängt Hamburg auf den zweiten Platz. Neben Bayern und Hamburg weisen noch Baden-Württemberg und Hessen eine überdurchschnittliche Kaufkraft auf – alle anderen Bundesländer schneiden im bundesweiten Vergleich unterdurchschnittlich ab.
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Erinnerungskultur
55 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Ansicht, dass in einem angemessenen Umfang an die Verbrechen Nazi-Deutschlands erinnert wird; 25 Prozent sagen, es wird zu viel erinnert, und 17 Prozent zu wenig. Für 75 Prozent sollte der Besuch einer KZ-Gedenkstätte Bestandteil des Schulunterrichts sein. Allerdings befürworten auch 37 Prozent der Befragten, die Zeit des Nationalsozialismus hinter sich zu lassen. 60 Prozent sind jedoch gegen einen solchen Schlussstrich. Dabei kommt die Bildung zu tragen: Während mit 21 Prozent nur jeder Fünfte mit Abitur und Fachhochschulreife für einen Schlussstrich ist, fordern dies mit 56 Prozent mehr als die Hälfte derjenigen mit Haupt- oder Volksschulabschluss.
Zur Studie von infratest dimap im Auftrag der Deutschen Welle >>

Smartes im Alter
Geht es um Gesundheit und Sicherheit, stehen die älteren Menschen mobilen Kommunikationsmitteln aufgeschlossen gegenüber. 57 Prozent der befragten Personen 60+  würden ihrem Arzt erlauben, auf Gesundheitsdaten zu zugreifen, die über eine App erhoben wurden. Knapp zwei Drittel der Befragten sind interessiert an Bewegungssensoren im Smartphone, die eine mögliche Notlage erkennen und automatisch Hilfe herbeiholen. Und 68 Prozent sind der Ansicht, dass durch eine Erfassung von Gesundheitsdaten in einer App und Auswertung durch geschultes Personal viele Senioren eine bessere medizinische Betreuung erhalten könnten.
Zur Studie Smart im Alltag emporia Telecom und der Deutschen Seniorenliga >>


Alternativen
Geht es um alternative Energiegewinnung wird Sonnenenergie von den Befragten in Deutschland zu 89 Prozent als wichtig erachtet, Wasserkraft zu 86 Prozent und Windenergie zu 80 Prozent. Besonders die Befragten ab 55 Jahren schätzen die Energieerzeugung durch Sonne (94 Prozent) und Wasser (91 Prozent) als wichtiger ein als durch Wind (81 Prozent). Dazu passt, dass 20 Prozent dieser Altersgruppe Windräder ablehnt. Insgesamt befürworten 74 Prozent der deutschen Befragten Windräder als Lieferanten erneuerbarer Energien.
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Ernährung
42 Prozent der befragten Bundesbürger geben an, im Zuge der aktuellen Debatte um den Klimawandel weniger Fleisch zu essen. 20 Prozent essen nach eigenen Angaben deutlich weniger Fleisch, 22 Prozent haben ihren Konsum zumindest etwas eingeschränkt. Jeder Fünfte (20 Prozent) sagt, er würde gern weniger Fleisch essen, doch es gelinge ihm nicht. 23 Prozent der Befragten geben an, kein Interesse daran zu haben, ihren Fleischkonsum aufgrund der aktuellen Klimadebatte zu reduzieren. 12 Prozent essen nach eigenen Angaben schon länger oder aus anderen Gründen weniger bzw. gar kein Fleisch.
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