Studien der Woche

GfK / IfD / Ipsos / YouGov / Sinus Institut / Kantar

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Plastikmüll ist ein viel diskutiertes Thema - wie man damit  umgehen kann, zeigt das Unternehmen Werner und Mertz, das für die Produkte seiner Marke „Frosch“ mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet wurde. Außerdem erreichten uns Studien zur Generation Mitte, zur geistigen Gesundheit, zum Weltspartag und zur urbanen Mobilität

Sorge Plastikmüll

Für 23 Prozent der europäischen Verbraucher ist Plastikmüll und die damit verbundene Sorge um den Klimawandel mittlerweile zur Hauptsorge geworden. Wirft man einen Blick auf die untersuchten Länder, so zeigen sich starke Unterschiede. In Ungarn (31 Prozent) und Schweden (29 Prozent) nimmt der Klimawandel einen deutlich höheren Stellenwert ein als das Thema Plastikmüll. In Russland, der Slowakei und der Tschechischen Republik hingegen ist das genaue Gegenteil zu beobachten. Während sich 17 Prozent der Russen um dieses Thema sorgen, ist der Prozentanteil bei Tschechen (20 Prozent) und Slowaken (27 Prozent) sogar noch höher.
Zur GfK-Studie >>



Generation Mitte

81 Prozent der Generation zwischen 30 und 59 Jahren in Deutschland sehen eine zunehmende Aggressivität im gesellschaftlichen Umgang. Konkret erleben 90 Prozent diese Aggressivität im Straßenverkehr. Mit rücksichtslosem und aggressivem Verhalten sehen sich zudem viele Befragte auf öffentlichen Plätzen (59 Prozent) und in öffentlichen Verkehrsmitteln (51 Prozent), aber auch im Internet (54 Prozent) konfrontiert. Außerdem sind 68 Prozent der Meinung, dass Fremdenfeindlichkeit auf dem Vormarsch ist. Ebenso viele konstatieren eine wachsende Respektlosigkeit im alltäglichen Umgang.
Zur Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des GDV >>

Körper & Geist

84 Prozent der Befragten in Deutschland halten die eigene geistige Gesundheit für genauso wichtig wie ihr körperliches Wohlbefinden. Doch nur 39 Prozent haben den Eindruck, dass das derzeitige Gesundheitssystem psychischen Erkrankungen denselben Stellenwert einräumt wie körperlichen Beschwerden. Für 56 Prozent sind psychische Erkrankungen Krankheiten wie jede andere. Für 58 Prozent ist es ein Zeichen von Stärke, wenn man bei mentalen Beschwerden einen Psychologen bzw. Psychiater aufsucht.
Zur Studie von Ipsos im Auftrag des Policy Institutes am King’s College London >>



Nostalgie Weltspartag

Noch vier Prozent der Befragten in Deutschland besuchen am Weltspartag immer eine Bankfiliale. Und 61 Prozent sagen, der Weltspartag sei nach wie vor wichtig, um Kindern die Bedeutung von Sparen beizubringen. Dabei wünschen sich auch 60 Prozent, dass der Weltspartag wieder eine so große Bedeutung wie in ihrer Kindheit hätte. Allerdings sind 68 Prozent der Ansicht, dass das klassische Sparen in Zeiten niedriger Zinsen keinen Sinn mehr für sie ergibt.
Zur Studie von YouGov Deutschland und Sinus Institut >>

Urbane Mobilität

Berlin führt den „City Mobility Index“ an, da sie einen kostengünstigen und einen einfachen Zugang zu einer Vielzahl von öffentlichen Verkehrsmitteln und Mitfahrgelegenheiten bietet. Außerdem zeigte sich in der Studie: Das Auto ist immer noch König. Trotz wachsender Umweltbedenken lieben Pendler ihr Auto immer noch – sei es als Statussymbol, weil es bequem ist oder oft auch aus Not heraus aufgrund fehlender Alternativen. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs löst deutlich häufiger negative emotionale Reaktionen aus als die Nutzung der anderen Verkehrsmittel. So wünschen sich viele ÖPNV-Nutzer weltweit die Möglichkeit, auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen – zum Beispiel auf das Fahrrad oder E-Bike.
Zur Mobility Futures Studie von Kantar >>

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