Studien der Woche

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Und zwischendurch mal eine Erfrischung
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Und zwischendurch mal eine Erfrischung
Mitten in den heißen Tagen erreichte uns eine Studie, dass wir vielleicht doch nicht so ein Schnäppchen bei der Hotelbuchung gemacht haben wie wir hofften. Außerdem geht es um kulturelle Vielfalt, Transparenz, Verbraucherstimmung, Shoppen und Absicherung.


E-Booking im Trend
55 Prozent der Befragten in Deutschland buchen Urlaubsunterkünfte über ein Online-Reisebüro (35 Prozent) oder auf der Hotel-Website (20 Prozent). Dabei folgen sie oft falschen Annahmen: 21 Prozent gehen davon aus, bei Last-Minute-Reisen immer den besten Preis zu erwischen; 39 Prozent denken, sie bekämen auf Online-Reiseportalen den günstigsten Preis für seine Unterkunft - obwohl auf Hotel Websites oft günstigere Angebote zur Verfügung stehen. 65 Prozent informieren sich auf hoteleigenen Internetseiten zwar über ihre Unterkunft - trotzdem bucht nur jeder Fünfte dort auch seinen Urlaub. 35 Prozent der Deutschen geben an, stattdessen über Online-Reiseportale zu buchen.
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Kulturelle Vielfalt

Immer mehr Menschen aus verschiedenen Kulturen leben zusammen, wie gehen die Städte damit um? Anhand der Faktoren migrationsbedingte Vielfalt, wirtschaftliche Lage, demografische Entwicklung und Erfahrung im Umgang mit Zuwanderung ergaben sich sechs Stadttypen: Magnete, Solide, Ambivalente, Nachholer, Gestalter und Unerfahrene. Zum Typ „Magnet“ gehören stark wachsende und wirtschaftlich prosperierende Großstädte mit hohem Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, wie zum Beispiel Frankfurt am Main. Dort haben 51 Prozent der Bürger einen Migrationshintergrund. Der Typ „Solide“, zu dem beispielsweise Stuttgart zählt, ist sehr wirtschaftsstark und wächst moderat. In Städten des Typs „Ambivalent“ hingegen wachsen Wirtschaft und Bevölkerung schwächer – Bremen ist hierfür ein Beispiel.
Zur Studie des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung >>

Transparenz bei der Wertschöpfungskette
21 Prozent der Verbraucher würden gerne über einen Bildschirm von zu Hause oder im Supermarkt direkt in den Stall schauen können, in dem beispielsweise sein Ei oder seine Milch produziert werden. 30 Prozent würden auf jeden Fall einen QR-Code nutzen, mit dem sie erkennen können, welche Düngemittel, Herbizide oder Medikamente bei der Produktion ihrer Lebensmittel eingesetzt wurden. Weitere 40 Prozent könnten sich vorstellen, solch einen digitalen Service zu nutzen. Sechs von zehn Verbrauchern (62 Prozent) hätten Interesse daran, ihre Lebensmittel auf digitalem Weg bis zum Erzeuger zurückzuverfolgen: 26 Prozent würden sofort von solch einer Möglichkeit Gebrauch machen, 36 Prozent könnten sich das vorstellen.
Zur Befragung von Bitkom Research im Auftrag des Bitkom >>


Handelskonflikt & Verbraucherstimmung
Den vom US-Präsidenten eingeschlagene Weg bezüglich der Handelspolitik gegenüber der EU sorgt bislang vor allem bei den Konjunkturerwartungen für Verunsicherung. Diese müssen deutliche Einbußen hinnehmen. Dagegen stemmen sich Einkommenserwartung wie auch Anschaffungsneigung und gewinnen im Juni sogar noch leicht dazu. Als Konsequenz stabilisiert sich das Konsumklima.
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Schnell mal bestellt
46 Prozent der Befragten in Deutschland erledigen mehr als die Hälfte ihrer gesamten Einkäufe online. Gerade Jüngere shoppen hauptsächlich im Netz: 58 Prozent der 16- bis 34-Jährigen besuchen inzwischen häufiger den Online-Shop als das Ladengeschäft. Innerhalb der jüngeren Altersgruppe wird vor allem das Thema mobiles Shoppen immer wichtiger: Ein knappes Drittel der 16- bis 24-Jährigen tätigt über 50 Prozent der Online-Käufe über das Smartphone. Zum Vergleich: Bei den Befragten der Altersstufe 55+ sind es nur drei Prozent.
Zur Befragung von Censuswide im Auftrag von Klarna >>

Gut versichert
Neben der privaten Haftpflichtversicherung (51 Prozent), der Kfz- (41 Prozent) und Hausratsversicherung (31 Prozent) gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder eine entsprechende Zusatzversicherung (BUZ) für 18 Prozent zu den wichtigsten Versicherungen. Aktuell besitzt jedoch nur jeder Sechste Deutsche eine BU. Insbesondere die junge Zielgruppe vertraut auf Absicherung durch die Familie (69 Prozent). Zwei Fünftel sind überzeugt, dass der Staat sie im Falle einer Berufsunfähigkeit finanziell auffängt bzw. unterstützt. Allerdings planen 29 Prozent, mindestens wahrscheinlich im kommenden Jahr eine BU oder eine entsprechende Zusatzversicherung abschließen zu wollen. Einer der Gründe, warum bisher noch keine BU abgeschlossen wurde ist hier häufig, dass man sich schlichtweg noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat.
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