Studien der Woche

Essity & United Minds / ProGlove & Dynata / Capterra / GfK / Ipsos

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Mehr umweltfreundliche Produkte landen im Einkaufskorb seit der Pandemie. Ein positiver Aspekt. Auch dass die Arbeit rund um den Online-Handel eine gewisse Wertschätzung erfährt, ist erfreulich. Schnell bestellt ist dabei gerne per One-Click. Der Hype um Kryptowährungen bleibt allerdings noch auf der Strecke. Und ob Black Friday & Co. gut gegen den November-Blues waren, muss man wahrscheinlich selbst herausfinden.

Nachhaltiger leben

Bei 40 Prozent der Befragten in Deutschland hat die Corona-Pandemie zum Umdenken und zu einem nachhaltigeren Lebensstil geführt. So wird etwa mehr recycelt (48 Prozent), Energie gespart (44 Prozent), Lebensmittelabfall reduziert (43 Prozent) und weniger Fleisch gegessen (40 Prozent). Außerdem ist es für 42 Prozent wichtig, dass die Verpackungen von Produkten umweltfreundlich sind. 41 Prozent legen insgesamt umweltfreundliche Produkte in ihren Einkaufskorb. Damit liegt Deutschland im weltweiten Ländervergleich auf Platz 3, nur übertroffen von Russland (47 Prozent) und Mexiko (49 Prozent). 40 Prozent meiden Einweg-Produkte, wo immer möglich.
Über die Studie

Für die Green Response Study von Essity wurden im Juli 2021 jeweils 1.000 Menschen in den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Italien, Mexiko, Russland, Spanien und Schweden online befragt. Die Untersuchung wurde von United Minds mit Hilfe von Cint durchgeführt.
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Aufpreis für Online-Shopping

Über 70 Prozent der Befragten in Deutschland erledigen ihre Weihnachtseinkäufe mindestens zur Hälfte online. Allerdings machen sich auch 38 Prozent Sorgen, dass ihre Einkäufe noch rechtzeitig zu Weihnachten ankommen. 67 Prozent äußerten Mitgefühl mit den Angestellten in den Lagern und bei den Lieferdiensten. Der Aussage „Die Art und Weise, wie ein Unternehmen seine Mitarbeiter behandelt, beeinflusst meine Kaufentscheidung“ stimmten fast 17 Prozent voll zu und 36 Prozent eher zu. Und insgesamt 50,4 Prozent (15,94 Prozent stimmten voll, 34,46 Prozent eher zu) wären bereit, mehr Geld für Feiertagseinkäufe oder Versandkosten auszugeben, um sicherzustellen, dass die Unternehmen ihre Mitarbeiter fair behandeln.
Über die Studie

Dynata hat im Auftrag von ProGlove, einem Hersteller von Wearable Barcode Scannern, das Kaufverhalten und die Einstellungen der deutschen Mittelschicht zur Situation der Beschäftigten im Umfeld von Handel und Logistik untersucht. Befragt wurden dazu 502 Personen.
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Mit einem Klick

Der Computer wird noch am häufigsten für das Online-Shopping genutzt. Zwei Drittel der befragten Konsumenten shoppen entweder immer oder oft vom Computer aus. Das Smartphone kommt an zweiter Stelle deutlich vor dem Tablet. Mobile Apps werden fast genauso häufig genutzt wie der Webbrowser bzw. die mobile Webseite des Online-Shops. 79 Prozent der befragten Online-Shopper geben an, Mobilgeräte für ihre Einkäufe zu nutzen. Dabei sind One-Click-Bestellungen beliebt: So haben 29 Prozent der befragten Teilnehmer One-Click-Bestellungen eingerichtet und 75 Prozent nutzen die Bestellung per Klick manchmal bis oft. 
Über die Studie

Die Software Bewertungsplattform Capterra befragte im Oktober 2021 mit 814 Personen aus Deutschland zum Thema M-Commerce, um die größten Vorteile und Herausforderungen zu erfahren und Online-Shops Tipps zu geben, wie das mobile Shopping-Erlebnis verbessert werden kann. Qualifizierte Teilnehmer waren über 18 Jahre alt und nutzen Mobilgeräte für ihre Online-Käufe.
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Schlechte Stimmung

Der November drückt auf die Stimmung der Verbraucher in Deutschland. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung verzeichnen zum Teil deutliche Einbußen. „Das Konsumklima wird gegenwärtig von zwei Seiten in die Zange genommen. Da ist zum einen die vierte Welle der Corona-Pandemie mit explodierenden Inzidenzen, einer drohenden Überbelastung des Gesundheitswesens und der Furcht vor weiteren Einschränkungen. Zum anderen lässt eine hohe Inflationsrate von derzeit gut vier Prozent die Kaufkraft der Verbraucher dahinschmelzen“ erklärt Rolf Bürkl von der GfK.
Über die Studie

Der Befragungszeitraum für die aktuelle Analyse war vom 4. bis 15. November 2021. Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.
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Bitcoins im Säckel

Im ersten Halbjahr 2021 haben in Deutschland gerade mal 0,5 Prozent der befragten Haushalte mindestens eine neue Kryptowährung gekauft. Zudem geben 27 Prozent der Befragten unter 24 Jahren an, dass ihnen der Kryptowährungsmarkt aktuell zu risikobehaftet sei, in der Altersgruppe der über 60-Jährigen liegt dieser Wert bei 62 Prozent. Allerdings ist die Mehrzahl der Kryptowährungskäufer (61 Prozent) älter als 40 Jahre, lediglich 39 Prozent zählen zur Zielgruppe der unter 39-Jährigen. 19 Prozent aller Neuabschlüsse entfällt sogar auf Personen ab 60 Jahren.
Über die Studie

Im Ipsos Accesspanel wurden 1.000 Personen speziell zum Thema Kryptowährungen befragt. Angereichert wurden die Ergebnisse mit Daten aus dem Ipsos Finanzmarktpanel, in dem pro Quartal 20.000 Haushalte in Deutschland zu ihren Aktivitäten im Finanzmarkt befragt werden.
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