Studien der Woche

eBay Ads / Innofact & Deutsches Tiefkühlinstitut / OmniQuest

   Artikel anhören
© Pixabay
Der Sommer kommt und mit ihm die Olympiade und die Fußball-EM. Zeit, sich mit Fan-Zubehör und Essen fürs Public-Viewing einzudecken. Aber was kommt nach der Pandemie auf den Teller – selbst gekochtes oder doch lieber Essen aus dem Restaurant? Klar ist – die Smartphones werden auch beim Essen nicht aus der Hand gelegt, egal wie klimafreundlich sie sind.

Sport-Sommer 2021

Mit der Fußball-EM und der Olympiade finden 2021 gleich zwei Sportgroßveranstaltungen statt, die das Einkaufsverhalten der Konsumenten beeinflussen. So stiegen die Verkaufszahlen von Autofahnen während der EM 2016 um etwa 1150 Prozent, während die Verkaufszahlen von Fan-Schminke bei der WM 2018 um 1154 Prozent anstiegen.

Insgesamt steigt das Interesse an Fußballprodukten vor Fußball-Großveranstaltungen um etwa 20 Prozent. Aber auch in nicht Sport-bezogenen Sektoren schlägt sich der Einfluss großer sportlicher Events nieder: Auch die Verkaufszahlen von Leinwänden und Beamern stiegen je um 91 Prozent und 70 Prozent an.

Neben dem Anstieg des Verkaufs von Endgeräten ist zudem ein deutlicher Anstieg im Verkauf von Garten- und Grillzubehör während sportlicher Großveranstaltungen zu verzeichnen. So stiegen etwa die Verkaufszahlen von Biergarten- und Loungemöbeln während der WM 2018 stark an. Biergartenmöbel konnten hierbei ein Plus von 147 Prozent verzeichnen, während die Loungemöbel einen Anstieg von rund 41 Prozent schafften.

Zuletzt verzeichneten auch Produkte wie Bierkühler, Kühlboxen, Grillpfannen und Grillanzünder während der EM 2016 und der WM 2018 einen klaren Anstieg der Verkaufszahlen zwischen 16 und 52 Prozent.

Über die Studie
Im Zuge des „Sport Event Report 2021“ hat ebay Ads die Verkaufszahlen bei eBay.de im Umfeld der sportlichen Großereignisse Olympia 2016, EM 2016, sowie WM 2018 im Zeitraum vom 01.04.2016 bis 31.08.2016 und 01.04.2018 bis 31.08.2018 im Vergleich zu den Vorjahren 2015 und 2017 ausgewertet.
Zu den Ergebnissen >>

Corona Convenience

Die Corona-Pandemie hat sich auf viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens ausgewirkt. So auch auf unser Essverhalten, wie die Studie von Innofact zeigt. So gibt mindestens ein Viertel der Probanden an, dass eine gesunde Ernährung, sowie die Frische der zum Kochen verwendeten Produkte während der Pandemie an Bedeutung gewonnen hat.

Auch geben etwa 41 Prozent der Befragten an, beim selbst Kochen jetzt häufiger zu frischen Lebensmitteln zu greifen, als noch vor Corona. Etwa 19 Prozent der Befragten geben zudem an, nun häufiger zu Tiefkühlprodukten zu greifen, als vor der Pandemie.

Hier erfreuen sich vor allem Gemüse und Kräuter, sowie Fisch und Kartoffelprodukte mit je 77 Prozent, 69 Prozent und 65 Prozent Marktanteil großer Beliebtheit.

Dieser Trend zeichnet sich primär bei den 18- bis 39-Jährigen ab, und lässt sich auf das vermehrte Auftreten von Homeoffice, Homeschooling und Homeuniversity während der Pandemie zurückführen.

Trotz des Selbst-Koch-Booms freut sich ein Drittel der Befragten auf die Öffnung der Gastronomie und gibt an, nach der Öffnung häufiger Cafés und Restaurants besuchen zu wollen. Dennoch: Entgegen all der Vorfreude gibt ein Viertel der Befragten an, die durch die Pandemie gewonnene Gewohnheit des selbst Kochens beibehalten zu wollen. Auch sinkt der Anteil der Menschen, die nach der Pandemie wieder die Kantine besuchen wollen auf 27 Prozent ab.

Über die Studie
Im März 2021 hat die Innofact AG im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) 1.003 Bundesbürger mithilfe online basierter Interviews (online Panels) befragt.
Zu den Ergebnissen >>

Das Smartphone und das Klima

Etwa 43 Prozent der Befragten geben an, die Klimafreundlichkeit eines Smartphone-Modells vor dem Kauf in Zukunft zu berücksichtigen. Hierbei wollen sich die Befragten vor dem Kauf eines neuen Smartphones darüber informieren, wie klimaverträglich ein neues Modell ist und ob es sich leicht reparieren lässt. Dabei handelt es sich um die Mehrheit der Befragten.

Rund 32 Prozent der Befragten geben an, sich beim Kauf eines neuen Smartphones keine Gedanken über den ökologischen Fußabdruck ihres neuen Handys zu machen. 25 Prozent gaben hingegen an, sich nicht sicher zu sein, inwiefern die Klimaverträglichkeit eines neuen Smartphones ihre Kaufentscheidung beeinflusst.

Die Klimaverträglichkeit, auch „Eco Rating“ genannt, setzt sich derzeit aus den Kategorien Reparaturfähigkeit, Recyclingfähigkeit, Klimaverträglichkeit, Langlebigkeit und Ressourcenschonung zusammen.

Über die Studie
Zwischen dem 21.05.21 und dem 02.06.21 hat OmiQuest 252 Bundesbürger im eigenen Onlinepanel „OmniPanel“ befragt.
Zu den Ergebnissen >>
Kommentare

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

    Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
    stats