Studien der Woche

Dynata / MediaAnalyzer / IFH / September / OmniQuest

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Das Thema Impfen bleibt Untersuchungsschwerpunkt, ebenso wie die Corona-bedingten Veränderungen für den lokalen Handel und die Generation Lockdown, also die 16- bis 24-Jährigen. Außerdem: Cookies!

Impfen I

42 Prozent der Befragten weltweit wollen sich, sobald es möglich ist, impfen lassen. Frauen (37 Prozent) und Millennials (41 Prozent) sind dabei am meisten besorgt über mögliche längerfristige Nebenwirkungen der Impfung. Die Befragten in Frankreich (42 Prozent) und in den USA (40 Prozent) sind am meisten besorgt, während Großbritannien (46 Prozent) und Deutschland (53 Prozent) am wenigsten besorgt sind. Männer und Frauen sind sich einig, dass sie sich am sichersten fühlen würden, wenn sie ein Video von einem Prominenten aus der Unterhaltungsbranche oder dem Sport sehen, der sich impfen lässt (jeweils 47 Prozent).
Über die Studie

Dynata hat für den Global Consumer Trends Report: Health Edition Panelteilnehmer in den USA, Canada, UK, Frankreich, Spanien, Deutschland, den Niederlanden, Italien, China, Japan und Australien vom 4.-11. Januar 2021 befragt. Insgesamt wurden mehr als 11.000 Verbraucher zu Covid-19-Impfungen, Gesundheit und Wohlbefinden interviewt.
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Impfen II

Der Spot der Bundesregierung zu Impfkampagne kommt bei Impfunentschlossenen nicht wirklich gut an: Das Gesamtgefallen der Spots liegt in dieser Gruppe dementsprechend bei nur 24 Prozent. Zum Vergleich: 59 Prozent der Impfbefürworter gefallen die Spots, bei Impfgegnern liegt diese Zahl bei zwei Prozent. Zudem liegt die Sympathie für die Spots bei den Unentschlossenen bei nur 27 Prozent, lediglich 18 Prozent sagen, dass sie die Spots gerne anschauen. Zudem fühlen sich lediglich ein Drittel der Unentschlossenen und etwas über die Hälfte der Impfbereiten durch den Spot gut informiert.
Über die Studie

MediaAnalyzer hat bundesweit 502 Personen zu ihrer Impfeinstellung und zur Wirkung der aktuellen Impfkampagne der Bundesregierung befragt. Mittels einer Kombination aus impliziter Messung und Befragung wurden Spots und Plakate der Kampagne getestet.
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Online aber vor Ort

65 Prozent der befragten Konsumentinnen und Konsumenten finden lokale Online-Plattformen interessant. Dieses Interesse zeigt sich über alle Altersgruppen hinweg, ist jedoch bei den 18- bis 29-Jährigen (68 Prozent) am deutlichsten ausgeprägt. Auch die tatsächliche Nutzung lokaler Online-Marktplätze ist im Verlauf der Pandemie gestiegen – um rund drei Prozentpunkte auf 15 Prozent der Befragten. Wieder sind es vor allem die Jüngeren, die diese Entwicklung treiben. Insgesamt plant knapp ein Viertel (23 Prozent) der Befragten zukünftig über digitale lokale Plattformen einzukaufen.
Über die Studie

Anlässlich der aktuellen Coronakrise analysiert das IFH KÖLN im Rahmen des „Corona Consumer Check“ bevölkerungsrepräsentativ das Stimmungsbild zum Konsumverhalten in Deutschland. Hierfür werden 500 Konsumentinnen und Konsumenten in einer repräsentativen Onlinebefragung zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. 2020 führte das IFH KÖLN sieben Befragungen zwischen März und Dezember durch. Die vorliegende Befragung wurde in der letzten Januarwoche 2021 durchgeführt.
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Generation Lockdown

Für knapp 60 Prozent der befragten 16- bis 24-Jährigen ist „Sorge“ die Hauptemotion. Mehr als die Hälfte vermisst das Treffen und Feiern mit Freunden sehr stark, 45 Prozent sehen im Alltag nur wenig, auf das sie sich freuen. Genauso viele sind schneller gereizt, im Extrem haben 14 Prozent jetzt Depressionen, die sie vorher nicht kannten. Und 57 Prozent gehen davon aus, dass es ihnen nicht besser gehen wird nach der Krise.
Über die Studie

September befragte rund 1.000 16- bis 24-Jährige, ergänzt um Tiefeninterviews. Zu den Ergebnissen der 4-stufigen qualitativen Forschung zur Generation Lockdown >>

Cookies

Zwar erhält man seit Anfang 2020 genauere Informationen zu den verwendeten Cookies und kann deren Verwendung selektiver zustimmen, doch 40 Prozent der Befragten stimmen der Verwendung von Cookies grundsätzlich immer zu, vier Prozent mehr als noch vor einem Jahr. 26 Prozent geben zudem zu, dass sie Cookies in den von ihnen verwendeten Internetbrowsern nicht regelmäßig löschen, 43 Prozent dagegen löschen die Cookies manuell und 29 Prozent lassen sie automatisch löschen. Der Anteil derjenigen, die sich nicht um die regelmäßige Löschung der Cookies kümmern, ist in der Gruppe der unter 30-Jährigen mit 33 Prozent am höchsten.
Über die Studie

OmniQuest hat vom 02. bis 04. Februar 2021 1.000 Bundesbürger im eigenen Online-Panel befragt. Im Februar 2020 fand diese Erhebung unter vergleichbaren Rahmenbedingungen statt.
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