Studien der Woche

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Durchschnittlich 12,3 Tage waren die Befragten der Deutschen Tourismusanalyse bei ihrem Haupturlaub im Jahr 2019 unterwegs - manchmal auch in Asien.
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Durchschnittlich 12,3 Tage waren die Befragten der Deutschen Tourismusanalyse bei ihrem Haupturlaub im Jahr 2019 unterwegs - manchmal auch in Asien.
Onliner stehen der Digitalisierung eigenlich positiv gegenüber - aber es gibt auch ein paar Unüberzeugbare. Das macht den Streamingdiensten aber nichts aus, sie werden immer beliebter. Eine Frage des Alters sind dagegen Podcasts. Außerdem geht es um das liebe Auto, Fernreisen und den 14. Februar.
Digital-Typen
Die befragten deutschen Onliner stehen der Digitalisierung positiv gegenüber, allerdings variieren die Bedenken. Fünf Typen konnten identifiziert werden: Der Überzeugte (Anteil: 14 Prozent, ⵁ-Alter: 35), der Ambivalente (Anteil: 9 Prozent, ⵁ-Alter: 35, im Zwiespalt zwischen seinen kritischen digitalen Einstellungen und seiner selektierten Nutzung des Internets), der Mainstreamer (Anteil: 43 Prozent, ⵁ-Alter: 40, hier verschmelzen offline und online, je nach Bereich wird entschieden, welche Variante mehr Vorteile bringt), der Vorsichtige (Anteil: 6 Prozent, ⵁ-Alter: 47, weiß wenig über die digitale Welt und ihre Potenziale), der Unüberzeugbare (Anteil: 28 Prozent, ⵁ-Alter: 51 hält sich von Digitalem möglichst fern und distanziert sich)
Zur Studie von Dcore >>


Streaming
In Deutschland werden Subscription-Video-on-Demand (SVOD) Angebote immer beliebter. Im vierten Quartal 2019 haben rund 24 Millionen Menschen deutlich über eine Milliarde Stunden auf den kostenpflichtigen Streamingdiensten Amazon Prime Video, Netflix, Sky und Maxdome verbracht (Zuwachs von neun Prozent zum dritten Quartal). Erweitert man die Definition des SVOD Marktes um weitere Angebote wie beispielsweie TV Now, Joyn, Magenta TV oder die Sportangebote von Sky und DAZN, wächst die Nutzer-Reichweite (Nutzung in den letzten drei Monaten) auf knapp 50 Prozent in der deutschsprachigen Online-Bevölkerung.
Zumr GfK SVOD Tracker >>

Podcasts
Podcasts sprechen vor allem junge Menschen an: Während bei den 18- bis 24-Jährigen mit 47 Prozent nahezu jeder Zweite entsprechende Formate konsumiert, sinkt dieser Anteil kontinuierlich mit fortschreitendem Alter. Ab 45 Jahren gehören Podcasts schließlich nur noch bei jedem fünften Streaming-Anwender zum Repertoire (21 Prozent).
Zur Studie von EarsandEyes >>


Automarken
Wie geht es den Automarken in Deutschland? Zur Einordnung der Markenstärke erhält jede Automarke zwischen 1 und 5 Sternen. Diese Bewertung berücksichtigt sowohl die mentale Verankerung in den Köpfen der Konsumenten sowie die emotionale Stärke und Klarheit des Images der Marke. Audi kann als einzige die fünf Sterne für sich holen, gefolgt von BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz mit jeweils vier Sternen. Dabei lösen die Marken Audi und BMW nach wie vor die meisten positiven Emotionen aus. Bei Audi sind es 58 Prozent der Befragten und bei BMW 53 Prozent, die „Überraschung“ oder „Freude“ empfinden. Mercedes-Benz kann immerhin noch 50 Prozent der positiven Emotionen für sich verbuchen.
Zur Studie von System 1 Research >>

Elektromobilität
Bei der Befragung wurden die Reichweiten für die meisten Modelle mit 300 bis 350 km relativ gut geschätzt. Das passt in etwa, ist allerdings auch nicht mehr ganz der aktuelle Stand. Einige Modelle erreichen inzwischen schon Reichweiten von 450 Km und mehr. Die größte Hürde für Elektroautos ist nach wie vor für 30 Prozent die mangelnde Reichweite, also das häufige Aufladen. 28 Prozent führen mangelnde Lademöglichkeiten und 22 Prozent die hohen Kosten in der Anschaffung als Hinderungsgrund an.
Zur Studie von Mediaanalyzer >>

Fernreisen 2019
Noch nie verbrachten mehr der Befragten ihren Haupturlaub außerhalb Europas (17 Prozent). Besonders profitieren konnten Urlaubsregionen in Fernost sowie in Nordamerika. Destinationen von Kanada über die Vereinigten Staaten bis nach China, Thailand, Indonesien, Sri Lanka oder die Malediven konnten im Zehn-Jahres-Vergleich ihre Marktanteile jeweils mehr als verdoppeln. Langsam entscheiden sich auch wieder mehr Bundesbürger für Ziele in Nordafrika (z.B. Ägypten), die zwar noch weit von ihren Höchstständen entfernt sind, jedoch die Talsohle durchschritten haben.
Zur Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen >>

Valentinstag
40 Prozent der Befragten in Deutschland sind sich einig, dass man kein festes Datum benötigt, um seinem/r Liebsten die Gefühle zu zeigen. Für 20 Prozent ist der Valentinstag reiner Kommerz. 15 Prozent empfinden den Valentinstag als einen tollen Tag für Verliebte und Paare. 78 Prozent der Frauen würden sich über ein kleines Geschenk zum Valentinstag freuen. Dieser Meinung sind allerdings nur 59 Prozent der Männer. Dabei steht ein Abendessen für 80 Prozent hoch im Kurs, 72 Prozent der Befragten freuen sich über Rosen und Co.. Doch auch etwas Selbstgemachtes, wie ein persönlicher Brief (67 Prozent) oder ein Fotoalbum (62 Prozent), kommen gut an.
Zur Befragung von Innofact für Parship >>
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