Studien der Woche

Capgemini / Iconkids & Youth / OmniQuest / Globeone / VICO / Innofact / Bitkom

Liegt das staureichste Wochenende des Sommers bereits hinter uns?
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Liegt das staureichste Wochenende des Sommers bereits hinter uns?
Wie menschlich darf Künstliche Intelligenz sein? Wer ist bei Kinder und Jugendlichen angesagt? Heute schon gewerkelt? Und jetzt in der Reisezeit dreht sich vieles um Auto und Stau.
Künstlichkeit

Insgesamt bewerten es die Konsumenten in Deutschland und der Welt positiv, wenn Künstlichen Intelligenz (KI) über eine menschliche Stimme und intelligentes Verhalten verfügt (jeweils 62 Prozent) sowie Emotionen erkennt (52 Prozent). 64 Prozent befürworten eine noch menschenähnlichere KI, doch allzu menschliches Aussehen bereitet Unbehagen: 52 Prozent empfinden eine KI mit physischen menschlichen Merkmalen als „gruselig“. Die Hälfte der globalen Konsumenten und ein Drittel der Deutschen sind zudem der Ansicht, dass eine menschenähnliche KI Loyalität und Vertrauen gegenüber dem Unternehmen erhöht.
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Beliebtheit

Jungs suchen nach Charakteren, mit denen sie sich identifizieren können, und sie finden ihre größten Helden ganz klar im Sport, genauer gesagt im Fußball. Die Welt der Mädchen sieht größtenteils anders aus: Mädchen suchen im Gegensatz zu Jungs sowohl projektive („von dem träume ich gerne“) als auch identifikative („so wäre ich gern“) Stars. Bei den 6- bis 12-jährigen Jungs hat es neben Fußballern auch Formel 1-Profi Sebastian Vettel in die TOP 5 geschafft. Bei den 13- bis 16-Jährigen kommen dann erste Musikstars mit Selena Gomez und Mark Forster dazu. Bei den Mädchen spielt Musik quer durch alle Altersgruppen eine wichtige Rolle: Lena Meyer-Landrut, Helene Fischer, Taylor Swift, Selena Gomez, Justin Bieber oder Mark Forster. Bei den 13- bis 16-Jährigen hat Bieber mit Ed Sheeran und Matthias Schweighöfer starke Konkurrenz bekommen. Für die identifikative Seite der Mädchen bei den Älteren ist immer noch Heidi Klum zuständig: Erfolgreiche Medienfrau und erfolgreiche Mama.
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Selbsthilfe

Der Anteil der Männer, die handwerkliche Arbeiten selbst erledigen, ist zwar höher als der Anteil der Frauen. Gleichzeitig ist der Geschlechterunterschied bei Malerarbeiten (84 zu 77 Prozent), Tapezierarbeiten (74 zu 67 Prozent) und dem Verlegen von Böden (53 zu 44 Prozent) geringer als vielleicht zu vermuten ist. Bei der Bepflanzung des Gartens ist der Anteil der Frauen, die selbst aktiv werden, mit 89 zu 86 Prozent etwas höher als bei den Männern.
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Ego-Brands

73 Prozent der deutschen Marken verfügen über einen Claim. Die Analyse durch unabhängige Experten zeigt, dass 43 Prozent dieser Claims egozentrisch sind. Sie drehen sich ausschließlich um das Unternehmen oder das Produkt selbst. Rund ein Drittel (36 Prozent) der Claims spricht zwar den individuellen Kunden an, nicht aber eine größere gesellschaftliche Gruppierung. Und obwohl 58 Prozent der Unternehmen mit ihren Claims den Nutzen des Produktes auf dem emotionalen Faszinationslevel kommunizieren, arbeiten lediglich 18 Prozent der Unternehmen diesen Nutzen auch über einen höheren Unternehmenszweck für die Allgemeinheit heraus.
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Auto-Fans

Analysiert wurden jeweils die fünf Kanäle mit den meisten Fans von Audi, BMW und Mercedes-Benz auf Facebook, Instagram, Twitter und Youtube zwischen April 2017 und April 2018. In diesem Zeitraum konnte Mercedes-Benz kanalübergreifend die meisten Likes, Shares und Kommentare mit seinen Inhalten generieren. Auch mit Blick auf das Fanwachstum performte Mercedes-Benz insgesamt am besten. Allerdings begeisterte BMW kanalübergreifend nur 100.000 Nutzer weniger für sich als Mercedes. Das liegt vor allem daran, dass BMW auf Facebook mehr als dreimal so viele neue Fans gewinnen konnte wie Mercedes-Benz.
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Mein Auto

Der eigene PKW hat in den letzten drei Jahren im Durchschnitt der Bevölkerung an Zuspruch gewonnen. Dabei wollen die 18- bis 35-Jährigen das eigene Auto auch künftig überdurchschnittlich häufiger nutzen, sind aber auch bereit, das eigene Mobilitätsverhalten zu ändern. Die 51- bis 69-Jährigen hingegen berichten von einer abnehmenden Nutzung des eigenen PKW in den letzten drei Jahren und erwarten dies für sich auch in der nahen Zukunft.
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Staugefahr

Erste Anlaufstelle für Verkehrsnachrichten bleibt das Radio, 87 Prozent informieren sich auf diese Weise. Jeder Zweite (53 Prozent) nutzt ein herkömmliches Navigationsgerät, das Staumeldungen entweder über das Radio-Signal oder eine Internetverbindung synchronisiert. 41 Prozent informieren sich per Smartphone oder Tablet über aktuelle Staumeldungen. Sieben Prozent geben an, sich gar nicht über das Staugeschehen zu informieren.
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