Studien der Woche

Bitkom / respondi & ZDF & phaydon / Heute und Morgen / BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

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Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist so hoch wie nie. Da wird auch vor den Versicherungen kein Halt gemacht, denn die Nachfrage nach nachhaltigen Versicherungsprodukten steigt. Aber wie wird die Versicherung abgeschlossen? Übers Smartphone oder doch mit der neuen Datenbrille? Dann doch lieber den Fernseher für etwas Ablenkung einschalten.

Smartphone oder Smartglasses?

Jedes Jahr kommen dutzende neue Smartphones mit immer besseren Funktionen auf den Markt. Aber wo soll die Reise zukünftig hingehen? 26 Prozent der Befragten Smartphonenutzer glauben, dass ihre Handys bis 2030 bereits durch Datenbrillen ersetzt werden. Und auch andere Geräte werden als Alternative zum Smartphone an Bedeutung gewinnen: So rechnen 40 Prozent der Befragten mit einer steigenden Konkurrenz für Smartphones durch Smartwatches, etwa 38 Prozent sehen das Smartphone durch Sprachassistenten bedroht. So sehr das für den einen oder anderen nach Science-Fiction klingen mag: Sechs Prozent der Probanden rechnen bereits jetzt damit, dass das Smartphone breites bis 2030 von Chips ersetzt wird, die in den menschlichen Körper implantiert werden.

Über die Studie:
Für die Studie wurden im Januar 2021 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren durch Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom befragt. 789 der befragten Personen verwenden ein Smartphone.
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Corona und die Medien

Allgemein wünschen sich die Befragten besonders bei fiktionalen TV-Sendungen und Filmen die Darstellung von Handlungen ohne sichtbaren Corona-Bezug. So geben 75 Prozent der Befragten an, froh zu sein, wenn sie durch das Fernsehprogramm nicht an die Corona-Einschränkungen erinnert werden. Comedy und Satire bieten hierbei vor allem für die Generation Z willkommene Ablenkung. Eltern, die ein Kind betreuen, schätzen im Gegenzug besonders das Angebot für Kinder. Dennoch sind etwa 29 Prozent der Befragten irritiert, wenn sich Menschen in Film und Fernsehen umarmen und keine Maske tragen.

Über die Studie:
Im Studienzeitraum vom 5. bis 12. März 2021 wurden 1.000 Personen im Alter von 14 bis 70 Jahren im Auftrag des ZDF von respondi und phaydon online befragt.
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Nachhaltige Versicherungen

Etwa 60 Prozent aller Verbraucher können sich grundsätzlich vorstellen, zukünftig gezielt nachhaltige Versicherungsprodukte abzuschließen. Besonders bei der jüngeren Generation haben Versicherer eine Chance mit nachhaltigen Produkten erfolgreich zu sein: Über 80 Prozent der unter 30-Jährigen möchten in Zukunft nachhaltige Versicherungen abschließen. Zum Thema Nachhaltigkeit passen für die Verbraucher am besten Kfz-Versicherungen und Wohngebäudeversicherungen, aber auch in den Segmenten Lebens-, Renten- und Krankenzusatzversicherungen sieht mehr als jeder dritten Verbraucher einen möglichen Bezug zur Nachhaltigkeit.

Über die Studie:
Befragt wurden 1.500 Verbraucher ab 18 Jahren vom Marktforschungs- und Beratungsinstitut Heute und Morgen.
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Das Umweltverhalten der Deutschen

Das Thema Klimawandel und Umweltschutz kommt immer mehr in der Gesellschaft an. Fast drei von vier Deutschen geben an, für den Erhalt der Umwelt spürbare Einschränkungen in ihren Konsum- und Lebensgewohnheiten hinzunehmen. Auffallend ist, dass dieser Aussage besonders junge Erwachsene und Pensionäre zustimmen. So möchte beispielsweise nur jeder Sechste Deutsche nicht auf Ökostrom umstellen und nur jeder Vierte hat kein Interesse an der Sharing Economy. Auch würden etwa 30 Prozent der Befragten eine Klimasteuer akzeptieren oder in einer Umweltschutzorganisation mitarbeiten. Die Reduzierung des Fleischkonsums praktizieren bereits 43 Prozent der Probanden, während 29 Prozent bereit wären, in Zukunft ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Spitzenreiter unter den Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ist die Mülltrennung, die 65 Prozent der Befragten bereits in ihren Alltag integriert haben. 30 Prozent geben an, in Zukunft auch ihren Müll trennen zu wollen. Im Gegensatz dazu möchte nur jeder Vierte Bürger seine Entscheidungsfreiheit behalten, auch wenn dadurch die Umwelt beeinträchtigt wird.

Über die Studie:
Für die Umweltstudie wurden über 3.000 Personen ab 18 Jahren durch die gemeinnützige BAT-Stiftung für Zukunftsfragen zu ihrem Umweltverhalten befragt.
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