Studien der Woche

Bitkom / Omniquest / Deloitte / IU / iconkids & youth

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Um unser Klima zu schützen, müssen wir auch Verzichten lernen - aufs Fliegen oder aufs Internet? Der Verzicht auf Halloween fällt dabei den meisten nicht besonders schwer. Außerdem: Marketing-Trends - Chance Datenspezialisten? Welches Auto würden Studierende kaufen und haben sich die Kinder nach den Sommerferien wieder auf die Schule gefreut?

Klimaschutz?

Gefragt danach, worauf sie im Sinne des Klimaschutzes am ehesten verzichten könnten, nennen 38 Prozent der Befragten in Deutschland das Fliegen. 30 Prozent würden auf Fleisch verzichten. Lediglich 16 Prozent könnten ohne Smartphone leben – und 13 Prozent ohne Internet. Junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren setzen dabei andere Prioritäten als der Rest der Gesellschaft: Während unter ihnen fast die Hälfte (46 Prozent) auf das Fliegen verzichten könnte und 39 Prozent auf Fleisch, ist es für sie nahezu ausgeschlossen, auf das Internet zu verzichten (ein Prozent).
Über die Studie

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom im September 2021 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.005 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
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Halloween?

17 Prozent der Befragten in Deutschland feiern regelmäßig Halloween. Für 83 Prozent gibt es an diesem Tag nichts zu feiern und 13 Prozent kennen ihn nicht mal. Gegen das Feiern spricht für 43 Prozent der fehlende Bezug, für 14 Prozent eine zu stark wahrgenommene Kommerzialisierung. Etwa acht Prozent sagen außerdem, dass sie von Halloween genervt seien. Der Ausspruch „Süßes und Saures“ fällt 26 Prozent als Erstes zu Halloween ein, 20 Prozent denken zuerst an „Kürbis“ und 14 Prozent an „gruselige Kostüme“. Und bei 21 Prozent kommen an Halloween Kinder an die Tür.
Über die Studie

Für die OmniQuest-Studie wurden im eigenen Onlinepanel unter 1.000 Personen in Deutschland im Zeitraum vom 05. bis 07. Oktober 2021 befragt.
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Neues Marketing-Zeitalter?

Geht es um die Post-Pandemie-Ära im Marketing zeigen sich sieben Trends, die maßgeblich sein werden. Etwa Purpose als Erfolgsfaktor: Marken leisten einen positiven Beitrag für die Gesellschaft und teilen diesen in ihrer Markenkommunikation. Außerdem gewinnt die Gestaltung einer auf den Kunden ausgerichteten Data Experience Marketing sowohl beim Umgang mit den Kundendaten als auch bei der Interaktion mit den Kunden das Vertrauen der Verbraucher. Und KI-optimierter Kundenservice entwickelt Strategien für ein echtes End-to-end-Kundenerlebnis inklusive künstlicher Intelligenz.
Über die Studie

Für die Deloitte-Studie „Global Marketing Trends 2022“ wurden mehr als 1000 Marketing-Führungskräfte aus fünf Ländern und mehr als 11.000 Verbraucher weltweit befragt.
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Elektromobilität?

36 Prozent der befragten Studierenden der IU Internationalen Hochschule (IU) interessieren sich für Elektroautos. Dabei geben 41 Prozent geringere Emissionen als den wichtigsten Grund für die Anschaffung eines E-Autos an. Knapp 14 Prozent nennen die hohen Anschaffungskosten als stärkstes Gegenargument für den Kauf eines Elektromobils. Somit ist der Neukauf eines elektrischen Autos für die Studierenden der IU kein großes Thema. Für die 37 Prozent der Befragten, die in den nächsten Jahren einen Autokauf planen, stehen Fahrzeuge mit Benzin-Motor noch immer mit deutlichem Abstand an erster Stelle (44 Prozent). Fragt man Interessierte, welche Automarke für sie beim Neukauf eines E-Autos in Betracht käme, liegen deutsche Autobauer ganz vorne: Audi (16 Prozent), VW (14 Prozent), Mercedes (12 Prozent) und BMW (12 Prozent) sind die Top-Vier, Tesla kommt mit unter sechs Prozent erst auf dem fünften Platz.
Über die Studie

Der IU Mobility Kompass ist eine jährliche Befragung unter IU-Studierenden zu ihrem Mobilitätsverhalten. In seiner zweiten Runde haben 4.056 Befragte mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren an der Onlineerhebung teilgenommen. Im Jahr 2020 wurde der erste IU Mobility Kompass veröffentlicht.
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Schule!

95 Prozent der 6- bis 13-jährigen Schüler in Deutschland können dem Beginn des neuen Schuljahres nach den Corona-Wirrungen etwas Positives abgewinnen. Nur fünf Prozent hätten noch gerne „länger Ferien zu Hause gemacht“ oder finden: „Zu Hause ist es schöner“. 36 Prozent freuen sich, ihre Freunde wieder täglich zu treffen. Die Kinder freuen sich des Weiteren auf andere Mitschüler (16 Prozent) und darauf, neue Schüler und damit auch neue Freunde kennenzulernen (fünf Prozent). Immerhin zehn Prozent finden es toll, ihre Lehrer wieder zu sehen.
Über die Studie

iconkids & youth hat im September und Oktober 2021 mittels persönlicher Interviews insgesamt 822 Schulkinder im Alter von 6 bis 13 Jahren befragt.
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