Studien der Woche

Bitkom / IFH Köln & KPMG / Klarna & Dynata / Slack & Statista

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Sowohl Online-Apotheken, als auch Abomodelle für Streaming und Verbrauchsprodukte feiern unter anderem durch Corona ein Hoch. Und auch die Textilbranche kann sich mit der Rückkehr zur Normalität auf gute Verkaufszahlen freuen, denn: Mit der Rückkehr ins Büro findet der Homeoffice-Look ein jähes Ende. Aber wollen die Deutschen überhaupt zurück ins Büro?

Rückenwind für Online-Apotheken

Neben vielen anderen Online-Dienstleistern zählen auch die Online-Apotheken zu den Gewinnern der Pandemie: So stieg die Zahl der Verbraucher, die ihre Arzneien mittlerweile bei einer Apotheke im Internet bestellen, im Vergleich zum Jahr 2020 um vier Prozent auf 62 Prozent an. Fast jeder Vierte löst auch Rezepte bei einer Apotheke im Internet ein. Doch auch andere Online-Händler wie Amazon werden immer beliebtere Anlaufstellen zum Kauf von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten. Im Vergleich zum Vorjahr stiegt die Zahl der Menschen, die Arzneimittel bei Online-Händlern kaufen, von sieben auf 15 Prozent an.
Über die Studie

Im Rahmen der Studie wurden von Bitkom Research im Auftrag von Bitkom im Mai 2021 1.157 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.
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Konsum im Abonnement

Egal ob Musik- und Filmstreaming oder die Kochbox – Abomodelle erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Während 57 Prozent der befragten Personen angeben, ein Abo für Musikstreaming zu nutzen, geben sogar 71 Prozent an, ein Abonnement für das Streamen von Filmen und Serien zu nutzen oder einmal ausprobiert zu haben. Und auch bei den physischen Abonnements für Verbrauchsprodukte zeigt sich ein Anstieg in der Beliebtheit: So hat jeder fünfte ein solches Abo bereits einmal ausprobiert, während 23 Prozent sie sogar schon mehrfach genutzt haben – vorzugsweise aus der Warengruppe der Lebensmittel, sowie Beauty und Kosmetik. Zukünftig könnte sich sogar fast jeder vierte Befragte die Nutzung eines Abos für Verbrauchsprodukte vorstellen.
Über die Studie
Das Consumer Barometer von IFH KÖLN und KPMG beleuchtet aktuelle Entwicklungen, Trends und Treiber im Handel und Konsumgütermarkt. Für die vorliegende Ausgabe wurde das Thema Abomodelle von digitalen Gütern sowie Verbrauchsprodukten gewählt. Für die Kurzstudie wurden 500 Konsumentinnen und Konsumenten nach Alter und Geschlecht online befragt. Ergänzend wurde auf Daten des Consumer Barometers 3/2017 zum Thema „Sharing Economy und Konsummodelle der Zukunft“ zurückgegriffen, um einen Zeitvergleich zu ermöglichen.
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Das Ende des Homeoffice-Looks

Mit der Rückkehr in das soziale Leben steigt der Wunsch, sich wieder gut zu kleiden: 70 Prozent der Befragten wollen ihrer Kleidung wieder mehr Aufmerksamkeit schenken, 75 Prozent geben sogar an, ihre gesamte Garderobe überholen zu wollen. Auch gibt ein Viertel der Befragten an, sich kreativer kleiden und neues ausprobieren zu wollen. Trotzdem darf beim Neueinkleiden die Nachhaltigkeit nicht fehlen. So gibt jeder vierte Befragte an, bei nachhaltigen Marken einzukaufen, während jeder Fünfte aus Nachhaltigkeitsgründen generell weniger Kleidung kauft.
Über die Studie

Für die Studie wurden von Klarna in Zusammenarbeit mit Dynata im Mai 2021 15.930 Verbraucher auf drei Kontinenten und in 15 Ländern befragt. Bei 1.118 der im Mai befragten Personen handelt es sich um Personen in Deutschland.
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Keine Rückkehr ins Büro

Das wünschen sich 69 Prozent der Befragten der "Reinventing Work" Studie von Statista. Sie wollen in Zukunft lieber hybrid oder komplett remote arbeiten. Auch ist für über die Hälfte der Beschäftigten zeitliche Flexibilität in Zukunft wichtig, die durch ein hybrides oder remote Arbeitsmodell unterstützt werden könnte. Die Studie zeigt auch, dass aktuell mit 67 Prozent mehr Führungskräfte remote oder hybrid arbeiten, als Angestellte mit nur 57 Prozent. Für einen reibungslosen Ablauf im Homeoffice müssen die technischen Gegebenheiten allerdings stimmen. Aktuell geben die Befragten an, täglich 43 Minuten durch den Wechsel zwischen Softwareanwendungen zu verlieren.
Über die Studie

Im Zuge der „Reinventing Work“ Studie wurden von Statista im Auftrag von Slack 1.000 berufstätige Personen in Deutschland in Voll- oder Teilzeit zwischen 18 und 65 Jahren befragt, die täglich einen Computer verwenden.
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