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Passend zum Rosenmontag gibt es eine Studie zu Image von Karneval. Der deutsche Arbeitsmarkt benötigt dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften und blinder Aktionismus von Marken führt zu Vertrauenseinbußen der Konsumenten. Helau und Alaaf aus Frankfurt in die Welt. 

 

Appinio: Welches Bild vom Karneval haben die Deutschen?

61 Prozent der 16- bis 17-Jährigen haben ein positives Bild von dem traditionsreichen Volksfest. Nur 51 Prozent sind es dagegen bei den 25- bis 34-Jährigen. Mit 61 Prozent haben Frauen ein positiveres Bild vom Karneval als Männer. Keine großen Unterschiede gibt es hingegen zwischen den einzelnen Bundesländern: In Baden-Württemberg sehen 57 Prozent das Volksfest als positiv an, in Berlin 60 Prozent und in Bayern 59 Prozent. Unterschiedlich ist allerdings die Wahrnehmung der Nachteile in den jeweiligen Altersgruppen: 63 Prozent der 35- bis 44-Jährigen sehen den zu hohen Alkoholkonsum als größtes Problem an, wobei 48 Prozent der 18- bis 24-Jährigen die daraus hervorgehende Umweltverschmutzung am problematischsten sieht.
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Bertelsmann: Wie viel Zuwanderung braucht der Arbeitsmarkt?

Bedingt durch den demografischen Wandel, bräuchte Deutschland bis 2060 eine jährliche Einwanderung von mindestens 260.000 Menschen, um die Auswirkungen des Fachkräfterückgangs auf die Wirtschaft einzudämmen. Selbst wenn Männer und Frauen gleich viel arbeiten und die Rente ab 70 eingeführt würde, könnte der Fachkräftebedarf nicht mit inländischen Mitteln gedeckt werden. Demnach ist zu erwarten, dass zwar rund 114.000 Zuwanderer pro Jahr aus anderen EU-Staaten nach Deutschland kommen, allerdings rund 146.000 zusätzliche Personen aus Nicht-EU-Staaten einwandern müssten. Teil dieser Entwicklung ist auch ein zunehmend digitalisierter Arbeitsmarkt. Dieser erfordert nicht weniger Arbeitskräfte, sondern mehr hochqualifizierte Fachkräfte, wie Techniker, Meister und Akademiker.
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GfK: Was macht eine Marke zum Champion?

Viele etablierte FMCG-Marken stecken in der Krise und verlieren bei den Konsumenten an Vertrauen. In dem Wunsch nach Reichweite und Umsatzsteigerung, haben sich viele Marken zu blindem Aktionismus verleiten lassen, welcher sich negativ auf die Loyalität der Konsumenten ausgewirkt hat. Kaufanreize wie Preisreduktion und Promotion erzielen demnach nur kurzfristige Erfolge. Langfristige Loyalität und Wachstum sichern sich Marken jedoch nur, wenn sie gleichzeitig ein gewisses Charisma entwickeln. Ein Vorreiter stellt hierzu die Dachmarke Frosch des Reinigungsmittelherstellers Werner & Mertz dar. Dieser setzt seit Jahrzehnten einen Fokus auf Nachhaltigkeit und wird von den Verbrauchern mit entsprechend hohen Verkaufszahlen honoriert. So legte der Marktanteil von Frosch zwischen 2016 und 2018 um 14 Prozent und das Umsatzwachstum 21 Prozent zu.
Zur Studie der GfK >>

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