Studien der Woche

Institut für Demoskopie / Kantar / Statista / Nielsen / GroupM

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Reiche genießen ein schlechtes Image und auch Flugtaxis wird noch misstraut. Außerdem: Mittelständische Arbeitnehmer fühlen sich nicht ausreichend auf die Digitalisierung vorbereitet und Künstliche Intelligenz ist weiter auf dem Vormarsch.

Institut für Demoskopie: Reiche sind ungern gesehen

Die Gruppe der reichen Oberschicht wird hierzulande höchst negativ angesehen. So geben 62 Prozent der Deutschen an, Reiche seien in ihren Augen „egoistisch“ und „materialistisch“. Die Hälfte der Befragten hält Reiche zudem für rücksichtslos und gierig. Nur 14 Prozent erkennen es reichen Gruppen an, wenn diese Gelder für wohltätige Zwecke spenden und 51 Prozent meinen, dass Reiche sich selbst nur etwas Gutes tun wollen würden. Dabei geben 33 Prozent der Deutschen an, starke Neidgefühle gegenüber ihren reichen Mitbürgern zu hegen.
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Kantar: Misstrauen gegenüber Flugtaxis

Unter großem Interesse der Medien stellte der Flugzeughersteller Airbus jüngst den Flugtaxi-Prototypen „CityAirbus“ vor. Laut einer Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag des Nachrichtenportals Focus Online würden jedoch nur ein Fünftel der Deutschen in ein Flugtaxi steigen. Demnach lehnen 77 Prozent den Flug mit einem autonom fliegenden Taxi bislang ab. Von den Befürwortern würden zumindest 29 Prozent der Männer und lediglich 15 Prozent der Frauen ein Flugtaxi besteigen.
Zur Meldung von Focus Online >>

Statista: Unterschiede im Stand der Digitalisierung

Nur 48 Prozent der Mitarbeiter mittelständischer Unternehmen fühlen sich genügend auf die Digitalisierung vorbereitet. Bei Startups sind dies immerhin 62 Prozent. Auch in den jeweiligen Branchen zeigen sich Unterschiede: Mit 73 Prozent stehen die Internet- und IT-Branche an der Spitze der positiven Bewertungen in Sache Digitalisierung, gefolgt von Beratungs- und Telekommunikationsunternehmen (70 Prozent). Die Schlusslichter bilden die Konsumgüterbranche mit 38 Prozent und der Sektor „Gesundheit und Soziales“ mit 36 Prozent.
Zur Umfrage von Statista in Kooperation mit Accenture Strategy und XING >>

Nielsen: Umsatz von FMCG-Produkten sinkt

Mit einem nominalen Wachstum von 3,1 Prozent ist der europäische Umsatz von Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs, wie beispielsweise Hygieneartikel, auf dem gleichen Stand geblieben, wie im Jahr 2017. Jedoch sank das Absatzwachstum im vierten Quartal mit 0,4 Prozent auf den niedrigsten Stand seit dem ersten Quartal 2017. Diese Entwicklung wird unter anderem auf verringerte Ausgaben seitens einiger großer Länder wie Großbritannien zurückgeführt. In Deutschland hat sich die Wirtschaft mit einem BIP-Wachstum von 1,1 Prozent wieder leicht abgeschwächt. Experten erwarten für das Jahr 2019 eine Wachstumsrate von 1,5 Prozent. Als Gründe werden neben internationaler Handelskonflikte und dem Brexit, in erster Linie der Fachkräftemangel und die Kapazität der Produktionsmittel gesehen.
Zum Report von Nielsen >>

GroupM: KI erobert unseren Alltag

Für 21 Prozent der Deutschen spielt Künstliche Intelligenz bereits jetzt eine Rolle im Beruf oder in der Ausbildung. Dadurch sehen 81 Prozent speziell Vorteile in dem Übertragen von körperlich belastender Arbeit und Routinetätigkeiten auf intelligente Maschinen. Rund jeder Zweite ist sich sicher, dass die Arbeit durch KI weniger fehleranfällig ist und dadurch Stress vermieden wird. Besonders im Automobil-Sektor sehen viele Deutsche Wachstumspotenziale. 61 Prozent sind überzeugt, dass KI dazu beitragen kann, Staus im Straßenverkehr zu reduzieren. Mehr als jeder Vierte glaubt zudem, dass sich selbstfahrende Autos in den nächsten fünf Jahren durchsetzen werden. Gleichzeitig fürchten 73 Prozent der Deutschen den Verlust von Arbeitsplätzen durch selbstlernende Algorithmen und 29 Prozent halten einen Kontroll- und Sicherheitsverlust als größtes Risiko im Einsatz von KI.
Zur Umfrage von GroupM >>

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