Studien der Woche

A&B One / BBC Global News / Score Media Group / Statista

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Podcast sind absolut in. Das zeigen zwei der Studien der Woche. Auch E-Paper erleben einen Hype und werden als papierlose Alternative geschätzt. Während die Information via Audio und digital einen absoluten Run haben, wenden sich Verbraucher vom einstigen Lieblingshändler Amazon ab.

Podcast I
Podcasts erweitern die bisherigen Möglichkeiten der Unternehmenskommunikation. Das zeigt eine qualitative Studie von A&B One. Das zentrale Ergebnis der Tiefeninterviews mit 12 regelmäßigen Podcast-Hörern im Alter zwischen 20 und 30 Jahren ist: Die lange Strecke wirkt. Positiv bewerten Nutzer vor allem Raum für Eigenheiten, Nonkonformismus und Vielfalt. Das Einsatzspektrum reiche vom Mitarbeiter-Podcast über Vertriebsimpulse im B2C-Geschäft bis hin zur Bindung von B2B-Kunden. >>



Podcast II
Die BBC Global News-Studie hat die Wirkung von Branded Podcasts betrachtet. Sie wurde von neurowissenschaftlich arbeitenden Marktforschern von Neuro-Insight auf vier Kontinenten durchgeführt. Die Gedankengänge von Podcast-Hörern wurden erforscht, um die Vorteile dieses Mediums für Marken aufzuzeigen. Dies seien sehr effektive Werbemaßnahmen und ein wichtiges Element für den Marketing Mix. Sie werden besonders von Nutzern, die normalerweise Werbung meiden, wahrgenommen. Ihre Wirkung verstärkt sich sogar noch, wenn der Nutzer mit anderen Aufgaben beschäftigt ist, was für 94 Prozent der Podcast-Hörer gilt. Diese Ergebnisse ergab die Studie mit dem Titel “Audi Activated” von BBC StoryWorks – der Branded Content Division von BBC Global News. >>

E-Paper
Eine zweite Mediengattung befindet sich im Aufwind: das E-Paper. Eine Aktuelle Studie der Score Media Group zeigt, dass sich mehr als jeder zweite Zeitungsleser vorstellen kann, seine regionale Tageszeitung künftig auch als E-Paper zu nutzen. Weitere Ergebnisse: E-Paper von regionalen Tageszeitungen überzeugen durch eine besonders hohe Glaubwürdigkeit und im E-Paper gehören Werbebotschaften mit dazu und stoßen auf breite Akzeptanz. Knapp jeder Zweite empfindet weiterführende Links und Werbung als Mehrwert. >>

Amazon
Verbraucher wenden sich von Amazon ab. Dies ergab eine Umfrage, die Statista Mitte September im Auftrag des Verbraucherforums mydealz.de unter 1.000 Konsumenten durchgeführt hat. Seit Monaten steht der Online-Händler Amazon in der Kritik: neben gefälschten Bewertungen, schlechten Arbeitsbedingungen, neonazistischen T-Shirts, Plagiaten und dem Umstand, dass Amazon bei Retouren Millionen neuwertige Produkte vernichtet hat, stört Verbraucher vor allem Amazons Marktmacht. 43,7 Prozent der Deutschen finden dies bedenklich. 87,4 Prozent von ihnen kaufen deshalb bewusst weniger bei Amazon ein. Und 67,9 Prozent der Deutschen würden die Einführung einer Digitalsteuer nach französischem Vorbild gutheißen. >>


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