Die Zusammenarbeit mit den neuen Partnern soll im Januar 2022 beginnen und ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Anschließend gibt es die Option auf eine bis zu dreimalige Verlängerung der Rahmenverträge von jeweils einem Jahr. Weiterführende Angaben zu den Losen und deren Inhalte und den Anforderungen der Vergabe (21FEA50682) sind auf dem Bieterportal der Deutschen Bahn zu finden.
Mit der Ausschreibung und Vergabe eines „
Deutsche Bahn Marktforschungsportfolio“ sollen innovative Methoden fortgeschrieben und weiterentwickelt werden. Die geplanten Marktforschungsaktivitäten umfassen unter anderem Kundenzufriedenheit- und Mobilitätsforschung, Mobilitätsmärkte, Zielgruppen und Logistik sowie Marke, Kommunikation und Medien, heißt es. Die Nachfrage betrifft verschiedene Erhebungsarten (CATI, CAWI, TAPI, qualitativ, Mehrthemenumfragen), aber auch Design-Thinking, UX-Research und implizite Verfahren. Die Anzahl der Bewerber ist je Los begrenzt und die Bewerbungen sollen bis zum 19. März vorliegen.
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Marktforschungsleistungen für den DB-Konzern und die Geschäftsfelder.Laut Jürgen Kornmann, Chief Marketing Officer und Leiter Marketing/PR im DB-Konzern, “leistet die Marktforschung einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit, Digitalisierung und zur Weiterentwicklung des Mobilitäts- und Serviceangebots des DB-Konzerns sowie seiner Geschäftsfelder“.
Jürgen Kornmann ist CMO bei der Deutschen Bahn
Zur Sicherstellung der Qualität der DB-Produkte und Dienstleistungen sei die Einholung von systematischem Kundenfeedback essenziell.
Aus ihrer zentralen Holdingfunktion heraus stelle die Marktforschung sicher, dass konzernübergreifende Informationen und Daten aktuell und einheitlich zur Verfügung stehen. Das Ziel: „Wir wollen in den DB-Konzernprojekten und in der Marktforschung des DB-Konzerns zukunftsweisende Marketingtechnologien, innovative Methoden sowie Ansätze entwickeln und einsetzen. Dafür suchen wir wettbewerbsfähige Partner, mit denen wir gemeinsam Zukunftsthemen angehen können und innovative Lösungen vorantreiben werden“, so Kornmann.