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Facebook schließt eine App, mit der zu Marktforschungszwecken, Daten über das Nutzungsverhalten der User gesammelt wurden.

Virtual Private Networks, kurz VPN, sind Programme, die eine verschlüsselte Verbindung zu einem Server aufbauen, über den dann der gesamte Datenverkehr geleitet wird. Somit soll der Nutzer vor Spionage-Software, sogenannten „Sniffers“ geschützt werden. Eine dieser VPN-Apps namens Onavo, wurde 2013 von Facebook aufgekauft. Die VPN-App half den Anwendern, ihre mobile Datennutzung zu erfassen, gab Facebook aber auch detaillierte Informationen darüber, welche anderen Apps verwendet werden.



Eine Untersuchung des US-amerikanischen Online-Nachrichtenportals TechCrunch ergab, dass der Social Media-Riese Nutzer dafür bezahlt hatte, die sogenannte Facebook-Research-App zu installieren, um als Ausgleich Daten über die App-Nutzung und Surfaktivitäten des Nutzers zu sammeln. Laut Techcrunch, bezahlte Facebook Nutzer im Alter von 13 bis 35 Jahren bis zu 20 Dollar im Monat für die Benutzung der App.

Nach der Untersuchung durch TechCrunch verkündete Facebook seine  VPN-App zu schließen und aus dem iOS-Store und Google Play-Shop zu entfernen. Laut Facebook habe Onavo eine Absprache zwischen den Unternehmen verletzt.


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