Pain Points der betrieblichen Marktforschung

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Die Teilnehmer des PUMa-Plenums
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Die Teilnehmer des PUMa-Plenums
In Frankfurt bei planung&analyse trafen sich in der vergangenen Woche rund 20 betriebliche Marktforscher, um über die Pain Points ihrer Arbeit und Ideen für Strategien zur Verbesserung zu sprechen.

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Diese Quintessenz zog ein Teilnehmer des PUMa-Workshops vergangene Woche. Es war eine Premiere, denn dieses Mal haben die Betrieblichen aus dem Netzwerk selber die Initiative ergriffen und das Thema nicht nur vorgegeben, sondern auch den Tag gestaltet. Sebastian Syperek stellte seine ganz persönlichen PainPoints vor und wie er oder seine Abteilung damit umgehen. Wie kann man andere Mafo-Abteilungen im Konzern – in diesem Fall bei der Deutschen Bahn – zur Zusammenarbeit und zum Austausch gewinnen? Syperek berichtet von einer sehr erfolgreichen Community, die er aufgebaut hat, und von modernen Segmentierungsmethoden, um die richtige Ansprache für einzelne Kundengruppen zu finden. 



Anschließend wurden die Pain Points der konkreten Arbeit belichtet, die Hürden, die täglichen Ärgernisse. Dabei stellte sich heraus, ob große Mafo-Abteilung in einem Konzern oder Einzelkämpfer, ob B2B oder B2C – es gibt viele Überscheidungen und ähnliche Herausforderungen. Betrachtet wurde die übliche Vorgehensweise bei einer Studie: Vom Auftrag oder der Themenwahl über das Setup, die eigentliche Erhebung, die anschließende Analyse, das Reporting und die Umsetzung der Einsichten. Eckart Strangfeld von der Mainova hat mit der Gruppe gemeinsam erarbeitet, an welchen Stellen es hakt, wo Unzufriedenheit entsteht und welche Hürden immer wieder auftauchen.

Aber der Kreis wollte es nicht beim Lamentieren und Aufzählen belassen, obwohl die Einsicht, dass man mit manchem Problem nicht alleine ist, bereits sehr entlastend sein kann. Fünf Fragestellungen wurden im World Café diskutiert und konkrete Lösungsmöglichkeiten gesucht. Zwei davon noch ganz eng am täglichen Doing: Wie bekommt man eine klare Zielsetzung vom Auftraggeber? und Wie macht man aus Zahlen eine Geschichte?
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Drei weitere Fragen drehten sich mehr um das Standing der Marktforschung im jeweiligen Unternehmen: Wie kann die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen im Haus, die ebenfalls Befragungen durchführen oder mit der Suche nach Insights beschäftigt sind, gelingen? und Wie kann man den Return on Investment von Marktforschung messen? und Wie ist die Positionierung der Marktforschung im Unternehmen und wie soll sie sein?


Jeder konnte jede Frage in einer kleinen Gruppe diskutieren und Strategien für eine bessere Vorgehensweise austauschen. Schließlich wurden die Learnings zusammengefasst und mit allen geteilt.

Der Kreis der betrieblichen Marktforscher war außerordentlich zufrieden mit dem Tag, die Mischung aus Input von außen und eigener aktiver Betätigung empfanden viele als sehr zufriedenstellend. So ist das Netzwerk gedacht, als echte Hilfe zur Selbsthilfe.

Sie sind auch betrieblicher Marktforscher oder in einem Unternehmen mit der Erhebung oder Analyse von Daten beschäftigt? Schreiben Sie uns eine Mail. Wir nehmen Sie gerne in das Netzwerk auf.

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